CX GL500-650 Forum

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    Gabel ausrichten

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    Max die Pumpe

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    Gabel ausrichten

    Beitrag von Max die Pumpe am So 27 Okt - 9:04

    Dieser Faden wurde aus dem Faden CX 500 Lenkkopflager wechseln abgetrennt um hier ein neues Thema zu beginnen.

    _______________________________________________________________________________________
    hallo brunni ,
    sehr tolle und sachliche beschreibung !!!  Very Happy 
    bei meiner waren als ich sie kaufte die gabelrohre verdreht eingebaut .
    wunderte mich beim gerade aus fahren wieso der lenker krumm stand .
    beim blick über die rohre , von der seite ,sah ich dann die verdrehung . blick in explosivzeichnung
    zeigte mir dann , die gabelköpfe können gegen einander verdreht werden . obere dicke mutter lösen, einschlagen bis anschlag und kräftig am lenker zerren . ääh nach dem lösen von 3 klemmen der gabel .
    wie machst du das ausrichten ?? oder ihr ??
    ( hab keine lust immer wieder was zu lernen ,muß aber ! macht müde!!! )
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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Waterbrunn am So 27 Okt - 10:09

    brunni??? Shocked  Ich bevorzuge die Anrede "EO" (nur 2 Buchstaben!) oder Herr Baron! Laughing 

    Ich schraub gerade Condor 1 auseinander. Wenn ich Condor 2 wieder zusammenschraube, gibts ein Foto.

    Hier ein Tipp aus dem Forum:

    Du brauchst zwei lange, gerade Stangen oder Rohre. Eine befestigst du mit Kabelbindern horizontal oben an den Standrohren. Die andere befestigst du genauso, nur knapp über den Tauchrohren. Du richtest die Stangen so aus, dass ihre Mitte genau zwischen den Standrohren sitzt.

    Jetzt kannst du von schräg oben über die Stangen peilen,  ob die Standrohre parallel in den Gabelbrücken sitzen. Die Stangen müssen ebenfalls parallel sein. Durch ihre Länge ist eine leichte Fehlstellung zwischen den Standrohren besser zu erkennen.

    Wie gesagt, ich mach dann ein Foto.


    Zuletzt von Waterbrunn am So 27 Okt - 21:50 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Gast am So 27 Okt - 19:28

    Waterbrunn schrieb:
    Hier ein Tipp aus dem Forum:

    Du brauchst zwei lange, gerade Stangen oder Rohre. Eine befestigst du mit Kabelbindern horizontal oben an den Standrohren. Die andere befestigst du genauso, nur knapp über den Tauchrohren. Du richtest die Stangen so aus, dass ihre Mitte genau zwischen den Standrohren sitzt.

    Jetzt kannst du von schräg oben über die Stangen peilen,  ob die Standrohre parallel in den Gabelbrücken sitzen. Die Stangen müssen ebenfalls parallel sein. Durch ihre Länge ist eine leichte Fehlstellung zwischen den Standrohren besser zu erkennen.
    -Siehe:
    http://cx500.forumieren.org/t418-vorderrad-krummunfallschaden#3973 , Beitrag 9

    http://cx500.forumieren.org/t1368-gabel-demontieren-simmerringe-tauschen-diskussionsfaden#4945  ,Beitrag 7


    Gruß  Horst-CX500
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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von f104wart am So 27 Okt - 23:21

    Horst,

    der Beitrag 9 geht am Thema vorbei. Es geht hier nicht um krumme Standrohre, sondern darum, wie die Standrohre in eingebautem Zustand parallel ausgerichtet werden können.

    Das hat Meikel im Beitrag 6 des zweiten Links beschrieben.

    Ich mache es, ähnlich wie Meikel, mit einem U-Profil.


    LG Ralf

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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Gast am Mo 28 Okt - 15:14

    Hallo f104wart!

    Muß leider antworten:

    -Ich meine schon., daß im genannten Link-Beitrag 9 Pkt 1) u. 2) auch auf die Überprüfung im eingebauten Zustand eingegangen wird. (von der Seite die Tachrohre über ca 400 mm auf Fluchtung anschauen, ). Der Gesamtbeitrag geht natürlich darüber hinaus. (ausrichten der Brücke).

    -Zu im Link genannten Beitrag 12) u. 13):
    ..Die "Kippel-Methode mit einem U-Profil. zB 80mm hoch kann doch nicht so genau sein, wie die Rohr-Parallel-Anlegemethode mit einem Abstand von ca 400mm u. einer Rohrlänge von ca 1 m.
    Habe da leider kein Foto, das kommt noch von Waterbrunn.

    Gruß Horst-CX500
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    Gabel ausrichten mittels Peilstangen

    Beitrag von Waterbrunn am Mo 28 Okt - 20:10

    Heute habe ich die Federbeine eingebaut und die Gabel gerichtet, so wie ich den Tipp mit den Stangen verstanden habe:



    Die obere Gabelbrücke ist noch drehbar. Die Standrohre sind in der unteren Gabelbrücke gerade soweit fixiert, dass sie nicht vom Eigengewicht wieder raus rutschen.

    Dass die obere Stange rechts etwas runter zu hängen scheint stört nicht weiter. Beide sind gerade und liegen dicht an den Standrohren an.
    Da ich meine Maschine zur Montage mit Flaschenzügen hoch gezogen habe, muß ich von unten peilen. Wenn man das mit der Maschine aufgebockt auf dem Hauptständer macht, kann man von oben peilen.



    Wenn die Standrohre parallel sind, dann sind auch die Peilstangen parallel. Sind die Standrohre schief zueinander, dann verstärkt die Länge der Peilstangen den Effekt optisch.

    Man verändert den Blickwinkel so, dass die beiden Peilstangen so dicht wie möglich beieinander liegen. Stehen die Standrohre schief zueinander, sieht es so aus, als würden die Kanten der Peilrohre auf einander zu laufen und sich berühren.



    Jaaaa, es wäre besser 4-Kantrohre oder U-Profile zu nehmen. Jaa, es wäre auch besser mit mehr Licht. Für meine Augen hat es gereicht, meine Kamera ist etwas überfordert. Ich hoffe ich konnte euch einen Eindruck verschaffen wie diese Methode funktioniert.

    Gruß, EO


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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Meikel am Mo 28 Okt - 23:09

    Horst-CX500 schrieb:(...)
     ..Die "Kippel-Methode mit einem U-Profil. zB 80mm hoch kann doch nicht so genau sein, wie die Rohr-Parallel-Anlegemethode mit einem Abstand von ca 400mm u. einer Rohrlänge von ca 1 m.
    (...)
    Leider irrst Du hier, da Du wieder nur die reinen Zahlenwerte vergleichst.
    Das Problem bei der Peilmethode ist, dass sich Parallaxenfehler einschleichen können.
    Bei der "Kippel"methode merkst Du noch Unparallelitäten weit unter 0,1mm

    Meikel


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    www.rennguelle.de

    BITTE MAIL STATT PN; PN werden NICHT beantwortet

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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Max die Pumpe am Di 29 Okt - 6:58

    muß mal sagen was mein stiefvater zu mir als stift sagte :
    so genau wie nötig ist genug !
    so genau wie möglich kostet nur geld !
    grüße henryk
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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Waterbrunn am Di 29 Okt - 7:59

    Wie sagt der Softwareentwickler:

    Die letzten 5% Sonderfälle aus dem Pflichtenheft abzudecken kostet genau so viel wie 95% des Projektes.


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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von TeTe am Di 29 Okt - 12:45

    Moin,

    ich denke mal für die Meisten hier ist die CX und das Basteln daran ein Hobby das sie aus Spaß betreiben, da spielt Zeit wohl eher eine untergeordnete Rolle.

    Wer dann an seinem eigenen Motorrad pfuscht weil's schnell gehen soll, naja Crying or Very sad.

    Schön'n Gruß
    Thomas

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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Gast am Di 29 Okt - 16:05

    Meikel schrieb:

    (....)
    Leider irrst Du hier, da Du wieder nur die reinen Zahlenwerte vergleichst.
    Das Problem bei der Peilmethode ist, dass sich Parallaxenfehler einschleichen können.
    Bei der "Kippel"methode merkst Du noch Unparallelitäten weit unter 0,1mm
    Hallo Meikel, Waterbrunn, !

    Ich darf Dir doch wieder antworten?!

    -Die Kippelmetode ist sicher ok, die Auflagefläche ist ja bearbeitet.

    -Zu meiner Rechtfertigung:
    ..Zu Parallaxenfehler u. Vergleich der Zahlenwerte:
    für folgende Daten:
    ..Gabelrohr-Mitten-Abstand: 170 mm
    ..Kippelmethode: Fehlermöglichkeit 0,05 mm, U80-Profil
    ..Peilmethode: Rohrabstand: 400 mm, Rohrlänge: 1000 mm, Parallelität-Abweichung kleiner 0,5 mm
    Ergibt eine rechnerische Vervielfachung für Abweichung an den Rohrenden: 400/80 x 1000/170 = 29,4 0.05 x 29,4 = 1,47 mm
    Ich meine, daß eine Unparallelität beim peilen ab 0,2 mm an den Rohrenden sicher zu bemerken ist.
    Gibt doch ein Gefühl dafür, daß kleine Parallaxenfehler sich unwesentlich auswirken u. eine hohe Genauigkeit erreichbar ist.

    -Man kann daher die Peil-Methode auch bei eingebauter Gabel anwenden (Kippel-Methode sowieso), oberes Rohr an die Standrohre, unteres Rohr fast ganz unten an die Tauch/Gleit-Rohre (Vorderrad u. Kotflügel entfernt).

    Gruß Horst-CX500
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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von f104wart am Di 29 Okt - 20:25

    Horst-CX500 schrieb: -Man kann daher die Peil-Methode auch bei eingebauter Gabel anwenden (Kippel-Methode sowieso),
    Stimmt !! ...Bei ausgebauter Gabel muss man nämlich auch nix ausrichten.

    ...und bevor ich mich zum Peilen auf den Kopf stelle oder kopfüber über eine Stehleiter hänge, weil mein Motorrad zum Schrauben generell auf der Hebebühne steht, peile ich zum Ausrichten von der Seite her über die Standrohre und bediene mich zum anschließenden Prüfen der Kippelmethode. Je breiter dabei das verwendete U-Profil ist, umso genauer ist das Ergebnis.

    Es funktioniert übrigens auch mit einer zwischen die untere Gabelbrücke und die Staubkappen der Tauchrohre passenden Glasscheibe, die über beide Standrohre gelegt wird.
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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Waterbrunn am Di 29 Okt - 21:00

    Oh! Das ist ja noch eine Methode, die ich probieren kann. Dann seh ich ja auch, wie genau ich gepielt habe! Mach ich aber erst morgen!


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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Gast am Mi 30 Okt - 16:33

    f104wart schrieb:...Bei ausgebauter Gabel muss man nämlich auch nix ausrichten.
    (..)
    ...und bevor ich mich zum Peilen auf den Kopf stelle oder kopfüber über eine Stehleiter hänge, weil mein Motorrad zum Schrauben generell auf der Hebebühne steht, peile ich zum Ausrichten von der Seite her über die Standrohre und bediene mich zum anschließenden Prüfen der Kippelmethode. Je breiter dabei das verwendete U-Profil ist, umso genauer ist das Ergebnis.
    (...)
    -Habe mich da sicher schlecht ausgedrückt (im Verhältnis zum Bild von Waterbrunn.

    -Zum peilen: CX am Mittelständer, Motor vorn unterstützt, Rad ausgebaut (event auch Kotflügel) u. von (seitlich )oben gepeilt (event Stehleiter).

    -Bei mir paßt max ein U100 oder 100mm breite Platte. (Urgülle)

    -Mir ginge es um die Darstellung der Methoden-Genauigkeit. Wie hoch die sein muß/sollte, ist eine andere Frage (Erfahrung). Zur Kontrolle: ohne viel Aufwand: Kippelmethode, seitliches peilen der Tauch-/Gleit-Rohre.

    Gruß Horst-CX500
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    Gabel prüfen mit der Kippelmethode

    Beitrag von Waterbrunn am Do 31 Okt - 18:37

    Heute habe ich meinen Versuch die Gabel im Halbdunkel mittels Peilrohren auszurichten mit der "Kippelmethode" überprüft. Ich habe dazu die dicke Glasplatte verwendet, mit der ich die Dichtfläche des Zylinderkopfes auf dem Motorblock geschlichtet hatte.



    Ich habe die Glasplatte wie auf dem Bild zu sehen, gegen die Standrohre gehalten. Rechts im Bild liegt die Platte ganz auf dem Standrohr auf. Dann habe die links gegen das Standrohr gedrückt. Die Platte begann spürbar zu kippeln.



    Man sieht deutlich unten, wie sich der Spalt zwischen Standrohr und Glasplatte öffnet. Damit verwerfe ich die Peilstangenmethode als zu ungenau und aufwendig.

    Ich habe dann die Standrohrklemmungen oben und unten und die Klemmung der oberen Gabelbrücke gelöst. Ich habe das Vorderrad lose zwischen die Beine genommen und die obere Gabelbrücke herzhaft mit einem Ruck nach links bewegt. Dann habe ich alle Klemmschrauben fest gezogen.

    Erneuter Kippeltest.



    Die Glasplatte kippelte nicht mehr, aber ich spürte, dass sie sich leicht bog, wenn ich sie auf beide Standrohre drückte. Ich habe sie dann rechts leicht angedrückt und auf der linken Seite leicht mit dem Finger von oben nach unten gegen die Scheibe gekloft. Unten begann die Scheibe zu klacken. Da war noch ein minimaler Spalt. Der war zwar von der Seite nicht mehr zu sehen, aber durch klopfen zu hören.

    Ich habe dann nur die Klemmung der oberen Gabelbrücke gelöst und noch einmal leicht nach links geruckt.  Die Klemmung wieder festgeschraubt. Erneuter Kippeltest: Die Glasplatte liegt plan an. Die Kontaktlinie auf den Standrohren leicht abgeklopft - kein Klacken. Die Gabel ist gerichtet!

    Vielen Dank für die Tipps und die erfolgreiche Diskussion. Ich habe wieder was gelernt!

    Gruß, EO


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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Waterbrunn am Di 5 Nov - 12:22

    Fensterglas halte ich für zu dünn. 4 mm Dicke ist besser. Die von mir verwendete Scheibe war ursprünglich ein Glasboden in einer Vitirine.


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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Gast am Di 5 Nov - 13:58

    Ich habe dann nur die Klemmung der oberen Gabelbrücke gelöst und noch einmal leicht nach links geruckt.
    Schutzblech und Rad waren noch/schon montiert ?
    Um es zu tschecken wenn das Mopped komplett zusammengeschraubt ist, dann ist es sicher gut, wenn diese beiden Halterungen auch gelöst werden.
    Als Nachkontrolle dann noch mal das Mopped mit dem Vorderrad gegen die Wand stellen und kräftig an der Gabel nach unten und oben ein-/ausfedern. ....wie bei jedem Rad-Reifenwechsel üblich ist.
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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Waterbrunn am Di 5 Nov - 14:55

    Ja, ich habe auch die Klemmungen der Standrohre nicht mehr gelöst vor dem letzten Richten, da es nur noch um den Bruchteil eines Millimeters ging.


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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Siggi am Di 5 Nov - 18:02

    Hallo EO, nach meinem Unfall vor 2 Jahren, als die Standrohre, das Vorderrad und die Gabelbrücke verbogen waren, hatte ich alles ausgetauscht und auch noch die Lager erneuert.

    Beim Zusammenbau hatte ich mir keine großen Gedanken gemacht: alle Teile wurden nach Augenmaß ausgerichtet und passten auch nur in einer Stellung zusammen. Inzwischen bin ich wieder mehrere Tausend km gefahren. Die Maschine liegt satt auf der Straße, fährt geradeaus und nicht wackelt und flattert.

    Meine Frage bezieht sich auf die oben beschriebenen komplizierten Methoden der Gabelausrichtung: habe ich es mir zu einfach gemacht und muss ich alles wieder auseinanderbauen und mir eine Glasplatte besorgen?

    Gruß Siggi
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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Waterbrunn am Di 5 Nov - 18:11

    Wieso? Wenn das Ding gerade aussieht und auch gerade aus fährt, ist es doch gut. Als ich das letzte Mal mit Condor 1 beim Tüv war, peilte der Prüfer auch über die Gabel und sagte, "Das sieht schief aus!", die war auch nicht gerade, sondern von mir "nach Gefühl" eingebaut. Die Fuhre fuhr trotzdem gerade aus. Ich konnte sogar freihändig fahren. Ich finde nur, die Kippelmethode ist einfach und schnell und man bekommt die Gabel sehr gut gerichtet. Ansonsten haben wir ja schon gelernt, dass die Spur von Vorder- und Hinterrad sehr weit auseinander liegen können, aufgrund der Toleranzen ab Werk, also nützt die ganze Präzision wenig. Also für den Einsteiger, der sich nicht sicher ist, wie "gerade" aussieht, eine gute Methode um das eigene Augenmaß zu prüfen und für moderne Maschinen mit sehr guten Fahrwerken eine Notwendigkeit die Qualität des Fahrwerk nach Ausbau der Federbeine wieder herzustellen.


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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Gast am Di 5 Nov - 18:36

    Waterbrunn schrieb:Also für den Einsteiger, der sich nicht sicher ist, wie "gerade" aussieht, eine gute Methode um das eigene Augenmaß zu prüfen .
    Ein Einsteiger wird verschmorte Kabelstecker abschneiden und wieder mit Lüsterklemmen verbinden. ..........hält ja auch .......irgendwie..........
    Nach einiger Zeit wird er erkennen, dass die Methode längerfristig nicht zielführend war.
    (Entweder er macht es wieder neu-aber schlecht- und wieder mit Lüsterklemmen oder er hat gelernt, wie es richtig geht.

    Analog: So auch hier die Regal-Ablage-Glasplattenmethode.
    Wagenheber untern Motor, Vorderrad inne Luft, Regal ausräumen, Glasplatte bei und testen.
    Das längste was dauert, ist das Regal wieder einräumen Laughing 
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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Waterbrunn am Di 5 Nov - 20:26

    nunja, deshalb schreiben wir hier ja, damit das mit den Lüsterklemmen unterbleibt...
    Embarassed 


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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von f104wart am Mi 6 Nov - 19:08

    Siggi schrieb: (...) Meine Frage bezieht sich auf die oben beschriebenen komplizierten Methoden der Gabelausrichtung
    Was ist daran kompliziert, ein U-Profil oder eine Glasplatte über die Standrohre zu legen und deren Parallelität zu prüfen?

    ...das ist auch nicht komplizierter als wenn Du im Lehrerzimmer sitzt und am Tisch wackelst. Und die Ausrichtung ist nicht aufwendiger, als wenn Du von der Seite peilst und die Rohre nach Augenmaß aus- und nachrichtest.

    Der Unterschied ist nur der, dass es mit dem U-Profil oder der Glasplatte hinterher 100%ig passt.


    ...und nur, weil man etwas 33 Jahre lang irgendwie gemacht hat, wird es dadurch im 34ten nicht besser. Das ist wie früher in der Schule, als Du die Leistungen Deiner Schüler nach der Notenskala zwischen 1 und 6 bewertet hast. Wink 

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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Gast am Mi 6 Nov - 21:37

    Bitte keine Argumente, nich' Laughing 
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    Re: Gabel ausrichten

    Beitrag von Falo am Mi 6 Nov - 22:56

    Ich finde auch: Bleibt sachlich. Ich habe an meiner C nix geprüft und kann geradeaus fahren. Ob ich die Gabel verspannt habe muß ich mittels geeigneten Prüfmitteln echt nochmals testen. Die "Glasscheibenlehre" scheint nicht die schlechteste zu sein. Man kann sicher lange Diagramme und Tabellen aufstellen was denn eine Schiefstellung um ein paar 10/mm ausmacht. Fakt ist doch das Siggi die Kiste fährt und sicher auch viele andere und nix is falsch. Ich werde dank dieses Threads aber mehr darauf achten. Je genauer das ist kann ja nicht schaden.

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