CX GL500-650 Forum

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    Oszibilder Lima, Zündung und NEC-CDI

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    Beitrag von fdl am Mo 23 März - 23:06

    Spulen natürlich- grrrr Wortergänzung am Smartphone
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    Beitrag von kcx650 am Di 24 März - 0:41

    Es ist zunächst festzuhalten, dass die CDI und NEC Zündungen grundsätzlich anders funktionieren.
    Bei der CDI (Kondensatorentladungszündung) werden die Kondensatoren geladen und über
    die primärseite der Zündspule entladen.

    Die NEC Zündung ist eine Transistorzündung. Ein Anschluss der Primärseite der Zündspule liegt an Dauerplus (12V).
    Der andere Anschluss der Primärspule wird durch die Transistorzündung (NEC Würfel) gegen Masse gezogen, wodurch
    auf der Sekundärseite der Zündspule die Zündspannung induziert wird.

    Die Messungen würde ich mal mit einem geeigneten Speicheroszilloskop ausreichender Güte wiederholen.
    Schon das Alpengebirge des Drehstromgenerators sieht extrem merkwürdig aus. Normalerweise ist das ein schöner Sinus.
    Die Impulsgeber (Magnet/ Spule) sind einfache Hallgeber. Hier sollten die Kurven auch immer identisch sein
    und nicht in der Amplitude merkwürdig, alternierend, unterschiedlich.

    Immerhin sieht man mit dem Billiggerät, dass alle Signale vorhanden sind...
    Die Signalform ist m.E. allerdings mehr als suspekt und ohne eine geeignete Gegenprobe
    mit einem guten Messgerät nicht weiter diskussionswürdig...
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    Beitrag von fdl am Di 24 März - 8:39

    Hi kcx,
    vielen Dank für die knappen aber sehr fundierten Infos.

    Leider lassen sich auch bei der Verwendung eines hochwertigen Oszilloskop Störeinflüsse nicht ausschließen - an einem Motorrad ist grad mal gar nichts abgeschirmt.

    Gut, lassen wir die Diskussion um die Signalform vorläufig weg.
    Mal unabhängig von den Signalbildern: Wie funktioniert es generell, dass nur bei jeder zweiten Kurbelwellenumdrehung eine Zündung erfolgt? Letztlich ist das ja bei allen (Transistor)zündungen das gleiche Problem.
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    Beitrag von kcx650 am Di 24 März - 10:07

    fdl schrieb:Wie funktioniert es generell, dass nur bei jeder zweiten Kurbelwellenumdrehung eine Zündung erfolgt? Letztlich ist das ja bei allen (Transistor)zündungen das gleiche Problem.

    Generell funktioniert das gar nicht und wird auch nicht gemacht.
    Der Zündfunke wird bei jeder Kurbelwellenumdrehung erzeugt.
    Warum sollte man hier auch hochtechnisch versuchen eine andere Lösung zu finden ?
    Nur bei einem der Zündvorgänge befindet sich ein komprimiertes, zündfähiges Gemisch
    im Zylinder...

    Noch mal zu den Diagrammen:
    Wo genau befindet sich der Messpunkt "NEC Ausgang" ?
    Das ist der eine Anschluss der Zündspule (Also nicht die 12V Seite) !?
    Der Zündfunke wird in dem Moment erzeugt, in dem Der Transistor sperrt.
    In diesem Moment müssten an dem Punkt 300-400V zu messen sein.

    Ablauf der Zündung:
    1. Ausgangslage: Transistor sperrt, also kein Stromfluß im Primärkreis, volle Spannung von 12V über der Zündspule
    2. Transistor schaltet, ausgelöst durch den Impulsgeber, gegen Masse:
    Stromfluss durch den Primärkreis der Spule und Aufbau eines Magnetfeldes
    3. Der Transistor wird schlagartig gesperrt (Stichwort: Schließwinkel), das Magnetfeld bricht zusammen, die Spannung steigt
    hierduch primärseitig schnell sehr stark an (300-400V) und induziert die Zündspannung
    auf der Sekundärseite der Zündspule
    4. Ausschwingvorgang: Durch Transformation der Sekundärseite auf die Primärseite der Zündspule
    (und umgekehrt) fällt die Spannung wieder auf 12V ab und der Ausgangszustand wird erreicht
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    Beitrag von fdl am Di 24 März - 19:40

    Hi Kcx,
    sehr gut erklärt. Danke

    Die Zündspulen kriegen Dauerplus vom Zündschalter über den Schwarz/Weißen Draht. Masse einerseits direkt über den Rahmen und andererseits über Gelb bzw. Blau von den NECs (Schritt 2.)

    Ich habe zwischen Schwarz/Weiß und Gelb bzw. Blau gemessen. War doch richtig, oder?

    Wenn´s richtig war - und unabhängig von der Amplitude - warum kriege ich nur jede zweite Impulsgebererregung eine Zündung auf der Sekundärseite? Ich versteh das nicht. Die Erklärung mit dem zündfähigen Gemisch leuchtet mir ja völlig ein, aber wenn ich mir die Frequenzen in meinem dritten Bild anschaue, dann differieren die um den Faktor x2. Ich meine, wenn Du es nachmessen könntest - ich versuche es einfach nur zu verstehen ob ich Mist gemessen habe bzw. wie Dinge am Motorrad funktionieren. Und Du scheinst echt Ahnung von der Fahrzeugelektrik zu haben.

    Viele Grüße,

    Frank

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    Beitrag von kcx650 am Di 24 März - 21:54

    Die Zündspulen der NEC Zündungsversion sind zwar an den Rahmen geschraubt,
    die Spulen selbst haben aber keine Masseverbindung.

    Die richtigen Messpunkte sind: Blau gegen Masse bzw. Gelb gegen Masse.
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    Beitrag von fdl am Mi 25 März - 8:14

    Messe ich dann nicht Masse gegen Masse wenn der Transistor durchschaltet?
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    Beitrag von Gast am Mi 25 März - 9:56

    kcx650 schrieb:
    fdl schrieb:

    -----
    Der Zündfunke wird in dem Moment erzeugt, in dem Der Transistor sperrt.
    In diesem Moment müssten an dem Punkt 300-400V zu messen sein.

    Ablauf der Zündung:
       1. Ausgangslage: Transistor sperrt, also kein Stromfluß im Primärkreis, volle Spannung von 12V über der Zündspule
       2. Transistor schaltet, ausgelöst durch den Impulsgeber, gegen Masse:
          Stromfluss durch den Primärkreis der Spule und Aufbau eines Magnetfeldes
       3. Der Transistor wird schlagartig gesperrt (Stichwort: Schließwinkel), das Magnetfeld bricht zusammen, die Spannung steigt
          hierduch primärseitig schnell sehr stark an (300-400V) und induziert die Zündspannung
          auf der Sekundärseite der Zündspule
       4. Ausschwingvorgang: Durch Transformation der Sekundärseite auf die Primärseite der Zündspule
          (und umgekehrt) fällt die Spannung wieder auf 12V ab und der Ausgangszustand wird erreicht    


    -& kcx650:

     --Frage 1): Müßte der Zündfunke nicht schon beim raschen Aufbau des Magnetfeldes entstehen? Die dabei induzierte Sekundärspannung ist doch
        sicherlich größer als die erforderliche Zündspannung?
     --Wenn ich mich recht erinnere, hast Du bei der CDI-Zündung den Vorgang so dargestellt:
       --Wenn der Thyristor gezündet wird, entlädt sich der Zünd-Kondensator sehr rasch, es fließt Strom über die Primärwicklung der Zündspule (gegen
          Masse), es wird ein Magnetfeld aufgebaut u. die Sekundärspannung induziert, der Zündfunke springt über.
       --Nach der raschen Entladung des Zünd-Kondensators bricht das Magnetfeld zusammen u. induziert eine hohe Spannung entgegengesetzter Polung u.
          würde den Thyristor nicht nur sperren, sondern auch beschgädigen. Daher ist zum Thyristor parallel eine Negativ-Diode (Durchlauf-Diode)
          geschaltet, die die Spannung begrenzt.

     --Frage 2): Gibt es für die NEC-Zündung ein analoges Schema, wie für die CDI?

     -& kcx650 u. andere, insb fdl:
       --Ich meine auch, daß bei jeder KW-Umdrehung ein Zündfunke entsteht, da ja der Zünd-Impuls, zum durchschalten des Thyristors gegen Masse,
          bei jeder KW-Umdrehung erfolgt u. daher 12V-Strom über die Zündspulen-Primärwicklung gegebenist, das Magnetfeld aufgebaut wird usw.

       --Wieso nur jede 2. Zündung am "Ossi" zu sehen ist, muß bei der Messung selbst zu suchen/finden sein.

       --Es wäre doch sicher möglich, die Frequenz der Zündungen , analog eines Stroboskobes, an dem Zündkabel abzugreifen u, mit dem Drehzahlmesser zu
          vergleichen?!

    -Allgemein:
     --Betr. der Lima-Spannungskurven möchte ich auf den Thread "Batterieladesystem........",  http://cx500.forumieren.org/t1446-batterieladesystem-lima-
        gleichrichtung-spannungsregelung-beschreibung-u-funktion  , hinweisen, wo die dortigen Darlegungen erneut damit bestätigt werden [3-Phasen-
        Wechselstom mit einer Wellenänge von 60° KW (6 Polpaare), trotz einem Spulenabstand von 20° KW].


    Gruß  Horst-CX500
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    Beitrag von kcx650 am Mi 25 März - 12:51

    @fdl

    Der Sinn der Messung ist doch, ein Spannungs- Zeit Diagramm am Messpunkt zu erhalten.


    @Horst
    1. bei der Transistorzündung gibt es keine Energie aus vorgeladenen Kondensatoren
    2. ist auch der Aufbau der Zündspulen grundsätzlich anders
    3. Diagramme gibt es bestimmt... musst du mal suchen...
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    Beitrag von Gast am Do 26 März - 11:22

    Hallo kcx650, fdl,...!


    & kcx650:
    -Danke für die Beantwortung meiner Fragen.

    -Vielleicht noch eine dumme Frage:
    --Die Zündspulen-Primärwicklung wird ja direkt von der Batterie gespeist (Kapazität), wenn vom Zündkontaktgeber, Thyristor,...,auf Masse geschaltet
    wird.
    --Sind das bei den Zündspulen dann nicht analoge Verhältnisse, wie bei einer Batteriezündung (mit Verteiler beim Auto)?

    & fdl:
    -Ist es Dir möglich die Zündfrequenz am Zündkabel abzugreifen u. wie schon angeführt, dann mit dem Drehzahlmesser zu vergleichen?!


    Gruß Horst-CX500
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    Beitrag von fdl am Do 26 März - 13:18

    @kcx schrieb:Der Sinn der Messung ist doch, ein Spannungs- Zeit Diagramm am Messpunkt zu erhalten.

    Genau so und nichts anderes. Aber wenn Rahmen bzw. Grün Masse ist und über Gelb oder Blau Masse von den NECs kommt, dann wird da, egal wie die x-Achse skaliert ist, keine Spannung zu messen sein.

    @Horst schrieb:   --Wieso nur jede 2. Zündung am "Ossi" zu sehen ist, muß bei der Messung selbst zu suchen/finden sein.

      --Es wäre doch sicher möglich, die Frequenz der Zündungen , analog eines Stroboskobes, an dem Zündkabel abzugreifen u, mit dem Drehzahlmesser zu
         vergleichen?!
    und
    & fdl:
    -Ist es Dir möglich die Zündfrequenz am Zündkabel abzugreifen u. wie schon angeführt, dann mit dem Drehzahlmesser zu vergleichen?!

    Nun, wenn man davon ausgeht, dass nichts sein kann, was nicht sein darf?
    Nichts Anderes habe ich gemacht lieber Horst. Dabei ist zu beachten, dass der analoge "Brezelmesser" nicht gerade ein Ausbund an Exaktheit ist.

    Wenn Du 2,314 mal 60 nimmst, kommt 140,46 Zündungen in der Minute raus
    Wenn Du die Frequenz des Impulsgebers nimmst, dann 285,66 und beim Ausgang der NEC ebenso. Das heißt, der Motor dreht beim Anlassen mit 285,66 U/min

    Oder anders rum: 4,761 Schwingungen in der Sekunde sind rund doppelt so viel wie 2,314 oder?

    Ich habe vorher eine identische Messung mit identischem Oszi an einer Honda NTV gemacht. Da erkennt man ganz klar jede KW-Umdrehung eine Zündung. Hier nicht. Und: Das Oszi ist vielleicht nicht für den Einsatz im HF-Bereich geeignet. Für die in der Fahrzeugtechnik auftretenden Frequenzen reicht die Abtastrate allemal. Und die Tauglichkeit habe ich an Hand eines Impulsgenerators getestet.

    Gut, lassen wir die Frage offen, bis jemand durch eine Vergleichsmessung meine veri- oder falsifiziert hat. Ich mache irgendwann mal eine Messung beim laufenden Motor. Wenn dann identische Kurven rauskommen, dann lassen wir das mal gelten bis es widerlegt ist. Wenn jede Umdrehung eine Zündung rauskommt, dann liegt es nicht an der Messung, sondern an einer beim Anlassvorgang nicht optimalen Energieversorgung seitens der Batterie.

    Okay?

    Aber ihr dürft gerne auch mal messen - gibt´s ja nicht, dass ich im Forum der Einzige bin Question

    Einstweilen Danke für´s Mitdenken

    Frank
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    Beitrag von kcx650 am Do 26 März - 15:03

    fdl schrieb:
    @kcx schrieb:Der Sinn der Messung ist doch, ein Spannungs- Zeit Diagramm am Messpunkt zu erhalten.

    Genau so und nichts anderes. Aber wenn Rahmen bzw. Grün Masse ist und über Gelb oder Blau Masse von den NECs kommt, dann wird da, egal wie die x-Achse skaliert ist, keine Spannung zu messen sein.



    Das ist aber keine permanente Masseverbindung !

    -im gesperrten Zustand des Transistors sollte an diesem Punkt +12V (gegen Masse) zu messen sein
    -wenn der Transistor durchschaltet, sinkt die Spannung ab
    (meist nicht oder nur kurz auf 0V um die Zündspulenerwärmung zu reduzieren)
    - sperrt der Transisor, schnellt die Spannung an diesem Messpunkt (gegen Masse gemessen)
    auf ca. 300- 400V (sollte zumindest so sein)
    - nach einem kurzen Ausschwingen sind hier wieder +12V (gegen Masse) zu messen


    @Horst

    Ja, eine Transistorzündung ist durchaus mit einer Zündung mit Zündkontakt vergleichbar.
    Allerdings gibt es bei der CX keinen Zündverteiler. Es gibt auch Transistorzündungen,
    bei denen der Transistor die +12V auf die Spule schaltet (anders als bei der CX)




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    Beitrag von Gast am Do 26 März - 17:00

    fdl schrieb:

    ----
    Ich habe vorher eine identische Messung mit identischem Oszi an einer Honda NTV gemacht. Da erkennt man ganz klar jede KW-Umdrehung eine Zündung.

    Wenn jede Umdrehung eine Zündung rauskommt, dann liegt es nicht an der Messung, sondern an einer beim Anlassvorgang nicht optimalen Energieversorgung seitens der Batterie.


    Frank

    -& fdl:
     --Was hat die NTV für eine Zündung?

     --Weitere (dumme) Frage: Würde die Verwendung einer starken Auto-Batterie da Abhilfe schaffen können?

    -& kcx650:
     --NEC-Schema: Habe da im Thread Schaltpläne folgendes Schema gefunden:

      Oszibilder Lima, Zündung und NEC-CDI - Seite 2 Ignit22si.jpg-nec-zndvhov7  ,


     Da ist leider nichts betr. des NEC-Würfels enthalten. Wo könnte ich daüber noch etwas finden?


    Danke u. Gruß  Horst-CX500
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    Beitrag von Brummbaehr am Do 26 März - 18:11

    fdl schrieb:...

    Aber ihr dürft gerne auch mal messen - gibt´s ja nicht, dass ich im Forum der Einzige bin Question

    Einstweilen Danke für´s Mitdenken

    Frank

    Das werde ich sicherlich. Bin aber gerade auf Dienstreise und das Speicherozzi ist auch wieder in der Firma.
    Wird daher noch etwas dauern.


    Frage: Was für ein PC/USB Speicher Ozzi hast Du da?
    Sind die 8 Kanäle alle galvanisch von einander getrennt?

    Gruß
    Jochen

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    Beitrag von fdl am Fr 27 März - 10:04

    @Jochen
    Danke - bin gespannt

    @Horst
    Die NTV hat ein Zündsystem, das vom Grundsatz her dem gleichen Prinzip folgt. Aber doch ganz anders, keine NEC-Würfel, sondern eine Steuerbox in der Größe von knapp zwei Zigarettenschachteln. Der Zündimpulsgeber ist ein Rad in Form eines Sterns, dem ein Zacken fehlt. Wenn beide Impulsgeberspulen gleichzeitig passiert werden, dann erfolgt keine Zündung. Wenn nur eine passiert wird und die andere nicht (weil hier die fehlende Zacke fehlt), dann zündet die Seite an kein Impuls ausgegeben wird. Zwischen den Zacken ist natürlich auf beiden Seiten kein Impuls, also auch keine Zündung.

    Allerdings kommen bei Fehlern noch das Benzinpumpenrelais (Thristorschaltung), die Benzinpumpe selbst und der Seitenständerschalter (ein Umschalter, bei ausgeklapptem Seitenständer gibt´s noch ne Warnlampe extra) in Frage.

    und damit
    @kcx
    kommen wir zum Ursprung meiner Messversuche: Die Zündung an der NTV funktionierte nicht richtig und ich hatte keinen Bock und keine Beziehungen es durch Try and Error zu versuchen (also die Komponenten nach und nach auszutauschen und mal eben so eine Motordichtung zu opfern). Wobei die Impulsgeber dank querliegender Kurbelwelle und obenliegenden Nockenwellen an der Seite ist. Also habe ich alles durchgemessen - mit Ohmmeter und da wo das nicht weiterhalf halt mit meinem Billigoszi. Und den Fehler gefunden.

    Letztlich reden wir von zwei Dingen: Ich möchte wissen, ob die NECs in Ordnung sind. Mit meiner Messung zwischen Schwarzweiß und Gelb o. Blau kann ich sehen, ob der Transistor durchschaltet und auch wie lange.

    Mit Deiner Meßmethode (sie funktioniert und wird die Ergebnisse liefern, die Du beschreibst, ich kann es nachvollziehen) kannst Du den Ablauf der Primärspulenerregung nachweisen. Allerdings wird die Darstellbarkeit etwas leiden, wenn man eine Messung z.B. mit dem Faktor 100 durchführt weil ich gerne mehrere Kurven parallel sehen will. Hier empfiehlt sich eine Einzeldarstellung.

    Der Unterschied: Bei meiner Messung ist beim nicht leitenden Transistor die Spannung Null, bei Dir 12 V. Beim Durchgeschalteten liegt sie bei mir an, bei Dir nicht.

    Beide Messvarianten sind aus meiner Sicht korrekt, da sie zum gewünschten Erkenntnisgewinn führen. Bei Dir etwas mehr, zugegeben. Aber wenn der NEC schaltet und kein Zündfunke kommt, dann ist die Fehlerquelle ohnehin sehr gut einzugrenzen.

    @Jochen
    Ich habe ein Oszi von Hantek und keine Ahnung ob getrennt oder nicht (steht jedenfalls nix in den technischen Daten, also eher nicht)


    Grüße,

    Frank
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    Beitrag von Brummbaehr am Fr 27 März - 16:51

    So etwas hier?

    Ähnliche Messungen habe ich schon mal mit CDI/Ignitec gemacht
    Guggs Du

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    Beitrag von Gast am So 29 März - 17:56

    Hallo an Interessierte!

    -& kcx650:
     --Zu meiner Fragestellung 1) im Beitrag 23: Da habe ich mich leider von der CDI-Zündung irritieren lassen.
        Da muß ich mich korregieren u. entscguldigen.
        --wie Du ja erläutert hast, ist bei der CDI bis zu 400 V im Zündkondensator gespeichert. Bei der Nec stehen nur die 12 V von der Batterie an, daher ist
           der Magnetfeldaufbau viel langsamer (Stromfluß durch die Primär-Zündspulenwicklung geringer) u. die induzierte Sekundärspannung (zeitliche Änderung
           des Magnet-Flusses) zu gering für einen Zündfunken.
           Daher erst Zündung, wenn das Magnetfeld plötzlich/raschest zusammenbricht, durch Unterbrechung des Stromflusses durch den Kontaktgeber,u.
           dadurch eine hohe Sekundästpnnunt erzeugt wird.
     --Diesbezüglich habe ich einige Unterlagen von Honda erhalten u. darf sie auch ins Forum stellen:

        --Das schon angeführte Schema aus dem Archiv:

           Oszibilder Lima, Zündung und NEC-CDI - Seite 2 Aushondazndsystemcx4034k9c

         --Prinzip der CDI-Zündverstellun mit Darstellung der Kontakt-Impulse:

           Oszibilder Lima, Zündung und NEC-CDI - Seite 2 Vonhonda-zndsysteme-bm6l4v


            --Daher sind bei den CDI-Fixed-Impulsern 1x die pos-Diode für die 15° u. 1x die neg-Diode für 37° erforderlich, die dann mit den Advance.Impulsern
               in der Trigger-Schaltung zum Zündsignal für den Thyristor verarbeitet werden. Die Sperrung des Thyristor erfolgt durch die neg.hohe Spannung
               beim zusammenbrechen des Magnetfeldes.
             --Beim NEC-Fliehkraft-Impulsgeber ist die Impulform analog.

         --Beschreibund der Transistorzündung u. zugehörigem Schema:


            Oszibilder Lima, Zündung und NEC-CDI - Seite 2 Vonhonda-zndsysteme-bvgsay


            Oszibilder Lima, Zündung und NEC-CDI - Seite 2 Vonhonda-zndsysteme-b18kq1


     --Wie ja schon dargelegt wurde, darf es nicht nur nicht sein, daß die NEC nur bei jeder 2. KW-Umdrehung zündet, sondern es muß so sein, daß sie bei
        jeder KW-Umdrehung zündet.

     --Es ist ja auch schon dargelegt, daß es nun nur mehr um die Frage geht, wieso die Me?ergebnisse anders ausfallen.

     --Wie auch schon gefrag (& fdl)d: Messung der Zünspannungsimpuls-Frequenz direkt am Zündkabel u. Vergleich mit dem Drehzahlmesser:
        Da spielt doch die Genauigkeit des Drehzahlmessers keine Rolle, da geht es um den Faktor 2  (der mech. Drehzahlmesser fängt erst bei 500 Upm
        an?)

     --Es ist zwar viel Wiederholung (zusammengefaßt) u vielleicht können die Bilder zur Klarstellung beitragen.


    Gruß  Horst-CX500
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    Beitrag von shorty1111 am So 29 März - 18:21

    Ich mag jetzt mal fragen:
    Horst, hast du, bevor du die ganzen Seiten hier eingestellt hast, mal bei Honda gefragt ob Honda es dir auch erlaubt diese Kopien hier einzustellen?

    Hintergrund: Auf jeder Seite die du hier so nett eingestellt hast steht: (C) Honda Motor Co. Ltd.
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    Beitrag von Polierteufel am So 29 März - 18:32

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    Beitrag von Brummbaehr am So 29 März - 18:34

    Horst-CX500 schrieb:Hallo an Interessierte!

    ...
    Bei der Nec stehen nur die 12 V von der Batterie an, daher ist der Magnetfeldaufbau viel langsamer (Stromfluß durch die Primär-Zündspulenwicklung geringer) u. die induzierte Sekundärspannung (zeitliche Änderung
           des Magnet-Flusses) zu gering für einen Zündfunken.
    ...
    Gruß  Horst-CX500

    Vermutlich ist das nur die halbe Wahrheit.

    Die Polarität der induzierten Spannung auf der Sekundärseite ist beim Magnetfeldaufbau natürlich entgegen dem beim Zusammenbruch des Magnetfeldes.
    Damit es beim Einschalten nicht schon funkt, ist in der Zündspule die Diode (7 im ersten Bild).

    Gruß
    Jochen

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    Beitrag von schorsche am So 29 März - 18:41

    shorty1111 schrieb:Ich mag jetzt mal fragen:
    Horst, hast du, bevor du die ganzen Seiten hier eingestellt hast, mal bei Honda gefragt ob Honda es dir auch erlaubt diese Kopien hier einzustellen?

    Hintergrund: Auf jeder Seite die du hier so nett eingestellt hast steht: (C) Honda Motor Co. Ltd.

    Er schreibt, dass er darf:

    " --Diesbezüglich habe ich einige Unterlagen von Honda erhalten u. darf sie auch ins Forum stellen:"


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    Beitrag von shorty1111 am So 29 März - 19:07

    ... da kannst mal sehen wie ich lese ...
    ... einiges einfach nur quer ...

    dann iss ja gut!

    -> Frage zurückgenommen und das Gegenteil behauptet.


    Zuletzt von shorty1111 am So 29 März - 19:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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    Beitrag von schorsche am So 29 März - 19:18

    Manches kann man einfach nur noch quer lesen ...


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    Beitrag von Gast am Mo 30 März - 0:39

    Brummbaehr schrieb:

    Die Polarität der induzierten Spannung auf der Sekundärseite ist beim Magnetfeldaufbau natürlich entgegen dem beim Zusammenbruch des Magnetfeldes.
    Damit es beim Einschalten nicht schon funkt, ist in der Zündspule die Diode (7 im ersten Bild).

    Gruß
    Jochen

    -Danke für die Erläuterung.
    Mich wunderte nur, daß bei den anderen Schemata diese (wichtige) neg.-Diode nicht vorhanden ist.

    -& shorty1111 :
    Deine Frage ist ja schon beantwortet worden.

    -& Allgemein:
    Ist auch der Hinweis gesehen worden, daß als Alternative zur Igni auch mit einem Spannungwandler, zB 12V auf 300 V , die Zündung bei defekten
    Zündladespulen wieder funktiontüchtig gemacht werden kann (Gleichstrom-CDI/DC-CDI)
    Wenn ich mich recht erinnere wurde diese Überlegung schon einmal diskutiert (Jörg-Forum?)
    Ist dies schon einmal probiert worden?

    Gruß Horst-CX500
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    Beitrag von kcx650 am Mo 30 März - 9:56



    -Danke für die Erläuterung.
    Mich wunderte nur, daß bei den anderen Schemata diese (wichtige) neg.-Diode nicht vorhanden ist.


    Eine Diode ist nicht unbedingt immer zwingend erforderlich. Man kann z.b. u.A. auch durch ein geeignetes
    Windungsverhältnis dafür sorgen, dass die Spannung beim Einschalten der Spule auf der Sekundärseite
    einen kritischen Wert nicht überschreitet...

    Ausserdem ist ein Blockschaltbild eine Prinzipdarstellung und kein Schaltplan.


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