CX GL500-650 Forum

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    Anzugsmomente Ölablassschrauben

    hondasaki
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    Beitrag von hondasaki am Di 16 Apr - 19:49

    Hallo,
    ich hab nochmal eine Frage.
    Hab grad das Öl gewechselt aber nirgends gefunden, mit welchem Drehmoment die beiden Schrauben (Ölablass und Ölfilter) angezogen werden müssen.
    Aber der eine oder andere hier weiß das doch sicher.

    Im Vorfeld schon mal vielen Dank.
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    Beitrag von Siggi am Di 16 Apr - 20:12

    Laut Werkstatthandbuch 2,0 - 2,5 kg*m
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    Beitrag von shorty1111 am Mi 17 Apr - 7:24

    Handfest das die Schraube halt drin bleibt, das Gewinde reißt gern aus und auch das Alu reißt dort gerne.
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    Beitrag von hondasaki am Mi 17 Apr - 13:09

    Danke.
    Wenn ich das dann auf eine Einheit an meinem Drehmomentschlüssel umrechne müssten das dann
    20 - 25 Nm sein.
    Das müsste auch so einigermaßen hinkommen, alles andere wäre Humbug und mehr wäre Gewindemord.

    Stimmts?!
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    Beitrag von shorty1111 am Mi 17 Apr - 13:22

    Sorry, das kommt mir schon fast zu viel vor, ich mach das nur nach Gefühl, ich schätz jetzt mal max 6 bis 10 habe gerade kein WBH dabei und komm erst wieder Freitag dran.
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    Beitrag von hondasaki am Mi 17 Apr - 13:27

    Hi Shorty, ich leg auch nach Gefühl an und dann nehm ich den Drehmoment Schlüssel.
    Wenn das dann nach Gefühl zu viel wird, hör ich vorher schon auf.

    Aber danke für den Tipp.
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    Beitrag von Andreas Harder® am Mi 17 Apr - 13:47

    Wegen des WHB könnte Sieghard ja auch mal in seine PN schauen.
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    Beitrag von hondasaki am Mi 17 Apr - 13:53

    Danke Andreas, habs bekommen Smile
    Werde es zu Hause runterladen...
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    Beitrag von hondasaki am Do 25 Apr - 7:36

    Hallo nochmal ich,
    nachdem ich die Schrauben mit Gefühl angelegt hatte, ist leider ein wenig Öl aus dem Motor gesifft, so genau kann man das ja nicht sehen, ich vermute aber die Ablassschraube, der Filter ist denke ich, dicht. Sonst hab ich ja nix geändert.
    Habe dann beides, Ablass und Filter, stufenweise fester gezogen, mit dem Drehmomentschlüssel. Angefangen mit 20 Nm stufenweise bis 24 Nm.
    Leider sifft sie immer noch ein bisschen.

    Um gleich mal vorzubeugen, alle Dichtungen sind neu.

    Wisst Ihr Rat?
    Danke im voraus...
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    Beitrag von Gast am Do 25 Apr - 9:07

    hondasaki schrieb:nachdem ich die Schrauben mit Gefühl angelegt hatte, ist leider ein wenig Öl aus dem Motor gesifft, so genau kann man das ja nicht sehen,
    Doch kann man genau sehen. Mit Bremensreiniger alles wegsprayen, sofort abtrocknen und schauen wo es rauskommt.
    Geht einfacher, wenn der Moder warmgefahren ist.
    Alle DREI Dichtungen neu ?

    Gehäuse-Riss im Gewinde für die Ablassschraube ??


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    Beitrag von hondasaki am Do 25 Apr - 15:02

    Hallo Guelli,
    ja, alle Dichtungen sind neu, 2 am Filter und eine an der Ablassschraube.
    Ähm... das Öl ist nagelneu und sehr hell, deshalb hat sich da ein leichter Schmierfilm gebildet.
    Und von der Menge die austritt... das ist vielleicht 1 Tropfen in 2 - 3 Tagen - der sich auf dem Boden sammelt. Also sehr wenig.
    Aber das mit dem warmen Öl und Bremsenreiniger kann ich ja mal probieren.

    Mein Vorgänger (Vollpfosten) hatte die Schraube mit Dichtband (das, das die Installateure verwenden) abgedichtet...
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    Beitrag von Gast am Do 25 Apr - 15:12

    hondasaki schrieb:Mein Vorgänger (Vollpfosten) hatte die Schraube mit Dichtband (das, das die Installateure verwenden) abgedichtet...
    Weiises Teflonband ?
    Das ist schon verdächtig bzw. -unter Vorbehalt- könnte verdächtig sein..
    Die Schraube dichtet "normal" nur über die Dichtscheibe ab.
    Eine alte Dichtung (die aus Kupfer) kann man natürlich auch mit Teflonband um's Schraubengewinde als zusätzliches Dichtmedium einsetzen.

    Ist eigentlich immer genau zu sehen, wo es rauströpfelt. Ölfilter oder Ablassschraube.

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    Beitrag von hondasaki am Do 25 Apr - 15:34

    Jepp, er hatte aber NUR dieses weiße Teflonband verwendet und ich dachte, das war sicher mangels Original Kupferdichtung.
    Der Rand des Schraubloches sieht eigentlich recht gut aus. Habs mir aber jetzt nicht sooooo genau angesehen.
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    Beitrag von Gast am Do 25 Apr - 18:18

    Wenn Du nochmal eine Cu-Dichtscheibe verwendest, dann mache sie vorher glühend und schrecke sie in kaltem Wasser ab.
    Da macht das Cu etwas weicher und passt sich besser den anderen Dichtflächen an.
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    Beitrag von hondasaki am Fr 26 Apr - 7:18

    Guter Tipp. danke, das probier ich mal...
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    Beitrag von shorty1111 am Fr 26 Apr - 8:52

    Das "Orginal" Dichtmittel an der Ölablassschraube ist aus Alu. Damit auch um einiges weicher als die Kupferscheiben.
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    Beitrag von Siggi am Fr 26 Apr - 16:48

    Bei mir ist es eine Alu-Dichtscheibe, die ist schon ewig drauf und lässt sich nur noch runter flexen. Aber warum sollte ich, es ist alles dicht.
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    Beitrag von Gast am Fr 26 Apr - 17:17

    Ich kannte nur die Kupferscheiben, bisher.
    Klar: Alu-Scheiben sind besser und immer etwas "weicher", als ausgeglühtes Cu.
    Vor Allem ist eine Alu-Dichtscheibe besser, weil die Ölwanne ja auch aus Alu ist, das Gewinde etwas empfindlicher als eine Blech- oder Gußölwanne.
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    Beitrag von hondasaki am Sa 27 Apr - 14:08

    Ich glaub dann schau ich mal nach eine Aluscheibe...
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    Beitrag von hondasaki am Sa 22 Dez - 22:26

    Um das alte Thema noch abzuschliessen, ich hab's nicht dicht bekommen.
    Hab dann das Öl abgelassen, alles entfettet und dann so eine Schraube mit Schnellverschluss und Kugel als Dichtung eingeklebt.
    Seither ist Ruhe. Dicht. Und der Ölwechsel ist eine saubere Sache...
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    Beitrag von WoDi_CX am So 23 Dez - 10:32

    Nochmal kurz zu der Aluminium Dichtung. Ich glaube, dass diese so gewählt wurde
    um Kontaktkorrosion zu vermeiden. Hat was mit der elektrochemischen Spannungsreihe zu tun.
    Hab ich mal irgendwo gelesen.
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    Beitrag von f104wart am So 23 Dez - 11:58

    Das mit der elektrochemischen Spannungsreihe ist zwar grundsätzlich richtig, man sollte es an dieser Stelle aber nicht überbewerten.

    So lange die Stelle nicht permanent mit Salzlake winterlicher Strassen berieselt wird, passiert da nichts.



    Wichtig ist in erster Linie, dass die Dichtingen passen (12 x 18 x 1,5 und nichts anderes) und bei jedem Ölwechsel erneuert werden.

    Man sieht sehr oft viel zu dicke und viel zu große Dichtungen, in die sich die Schraube regelrecht eingräbt. Die Dichtung bildet dann mit der Schraube eine Einheit und reibt an der Dichtfläche des Gehäuses, anstatt das sich der Schraubenkopf auf der Dichtung dreht.

    Einmal zusammengedrücktes komprimiertes Material ist keine Dichtung mehr, sondern eine Unterlegscheibe. Das ist Pfusch und hat nichts mit fachgerechter Arbeit zu tun.



    Die Alu-Dichtung ist sicher die besssere Wahl. Bei Motorrädern, die überwiegend bei schönem Wetter und nicht im Winter gefahren werden, kann man aber auch ebenso gut eine Kupferdichtung nehmen.

    Auch eine Kupferdichtung ist weich genug, um sich bei 20 Nm an die Dichtfläche anzupassen.


    Eine CU-Dichtung 12x18x1,5 mit 20 Nm angezogen hat bei mir noch nie versagt.
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    Beitrag von hondasaki am So 23 Dez - 14:06

    Bei meiner war's eben so, dass der Vorgänger die Fläche wo die Dichtung aufliegt verpfuscht hat.
    Ich möcht das gar nicht unterm Vergrösserungsglas betrachten.
    Sieht bestimmt aus wie eine Kraterlandschaft.
    Aber wie schon berichtet, mit der eingeklebten Schraube ist es jetzt dicht.
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    Beitrag von f104wart am So 23 Dez - 15:05

    Mein Beitrag bezieht sich ja nicht auf das, was Du beschreibst, sondern auf den von Wolfgang und das Thema ganz allgemein.


    In Deinem Fall war das, was Du gemacht hast, die einfachste und beste Lösung! 




    ...Theoretisch (wenn der Deckel ab gewesen wäre) hätte halt auch die Möglichkeit bestanden, einfach mal über die Fläche drüber zu fräsen oder nen anderen Deckel zu nehmen.  Wink

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