CX GL500-650 Forum

Ein Forum für Freunde der CX/GL500-650 (Güllepumpen) Motorräder


    KRISE , Wasser im Öl

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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von Brummbaehr am Mo 28 Aug - 11:45

    Schau Dir mal die Wasserkanäle (da wo die Hülse mit O-Ring sitzt) im Motorgehäuse und hinteren Deckel ganz genau an!
    Nicht das da irgendwo ein Riss im Alu ist.

    Das mit der Dichtungsmasse ist so ne "Glaubensfrage" ähnlich wie bei dem "richtigem Öl" Laughing


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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von f104wart am Mo 28 Aug - 17:26

    Brummbaehr schrieb:Das mit der Dichtungsmasse ist so ne "Glaubensfrage" ähnlich wie bei dem "richtigem Öl" Laughing

    Ich hab noch nie welche benutzt. Meine Motoren sind bisher alle dicht gewesen. Und deswegen ist das bei mir keine Glaubensfrage, sondern Erfahrungssache.


    ==> Die einzige Stelle, auf die ich etwas Dichtungsmasse auftrage, ist die Verzahnung am WaPuRad. Das ist aber auch wirklich die einzige. Und da auch nur sehr sparsam. Wink
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    yosz

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    AUCH KRISE -> CX650E RC12 braucht Wasser

    Beitrag von yosz am Mo 28 Aug - 18:15

    ich hoffe ich habe nichts überlesen, aber Michael hat wohl mein Wasser im Öl (Scherz). Meine CX hat letzten Monat neue Kopfdichtungen bekommen, weil die linke leicht durch war. Danach lief die CX drei Tage super, dann wurde sie plötzlich sehr warm (Anzeige). Der Lüfter lief dann nicht. Der Verdacht Thermoschalter kaputt war falsch (ich habe jetzt einen neuen übrig), wenn Wasser fehlt wird der Kühler nicht mehr ausreichend durchströmt und der Kühler bleibt kalt. Am Samstag habe ich Wasser aufgefüllt und die CX im Stand warm laufen lassen, hat alles funktioniert, erst macht der Thermostat auf denn das Wasserrohr wird fast schlagartig warm, dann springt der Lüfter an. Es kommt nirgendwo Wasser raus und das Öl sieht auch gut aus, so als wäre die Kopfdichtung wieder oder immernoch kaputt. Ich bin ratlos, meine Werkstatt auch. Die Kerzen sind schwarz rußig, die linke mehr als die rechte.
    Jetzt bin ich gespannt, was das Endergebnis bei Michael ist. Vielleicht habe ich irgendwas übersehen oder noch nicht verstanden. Köpfe und Blöcke gibt es jedenfalls nicht -> Schrott!
    Ciao
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von Kölnerfluse am Mo 28 Aug - 20:12

    yosz schrieb:Am Samstag habe ich Wasser aufgefüllt und die CX im Stand warm laufen lassen, hat alles funktioniert, erst macht der Thermostat auf denn das Wasserrohr wird fast schlagartig warm, dann springt der Lüfter an.
    Ciao

    Hallo yosz,

    ich selber kann nur auf die Erfahrung mit GL-und CX500C-Motoren zurückgreifen. Und bei diesen Maschinen gibt es kein Anspringen des Lüfters. Das Lüfterrad sitzt auf der Nockenwelle und dreht sich, sobald der Motor läuft.
    Leider konnte ich nicht feststellen, welches Modell Du fährst. Kann es sein, dass bei der E (oder ggf. den 650er-Modellen) ein elektrischer Lüfter verbaut wurde?
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von Kallebadscher am Mo 28 Aug - 21:09

    ....die 650er haben E-Lüfter

    Hallo Yosz

    erst mal Willkommen hier im Forum
    wäre sehr hilfreich wenn du dich vielleicht vorstellen würdest,....mit einem Hinweis auf dein Bike

    ....hierfür gibt es sogar nen extra Vorstellungsbereich

    nur dann können wir auf deinenobigen Beitrag korrekt reagieren


    Gruß
    Tom
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von f104wart am Mo 28 Aug - 22:08

    Hondaxel schrieb:Nur zur Info: Es waren schon die Spanner durch und dadurch ist die Steuerkette gerissen; der Voltregler für die Temp. war im Eimer; die Kugellager für die Lenkung wurden erneuert; die Air-Cut-Ventile waren durch; der Magnetschalter war im Eimer; die Hinterradfelge hat die Luft nicht gehalten; Öl- und Luftfilter wurden gewechselt etc. Ich hoffe ich habe bald mal alles durchrepariert und muss dann nur noch Wartungen durchführen.

    Das ist eben so, wenn man ein altes Moped fährt. Sind alles Verschleißteile. Dafür kann die Gülle aber nix. Wink

    Wen man im Nachhinein nicht weiß, ob man das Öl aus den Sacklöchern entfernt hat oder nicht, dann hat man´s nicht bewusst gemacht.

    Sowas ist immer schlecht, denn dann ist das Ergebnis nicht bestimmt, sondern nur Zufall. Und das ist keine gute Basis für fachgerechte Arbeit.
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von yosz am Di 29 Aug - 1:19

    Kallebadscher schrieb:....die 650er haben E-Lüfter
    Hallo Yosz
    erst mal Willkommen hier im Forum
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    ....hierfür gibt es sogar nen extra Vorstellungsbereich
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    Tom, Message verstanden, ich hole das noch offziziell nach. Für hier die kurze Vorstellung: ich habe nach 25 Jahren Motorradfahroause zum Wiedereinstieg Sommer 2013 eine CX650E erworben.
    Kardan und wartungsarm, bloß keine BMW, ich mochte den Motor wegen seiner Konstruktion, 4V mit Schlepphebeln und die verdrehten Köpfe!
    Zuerst war die Kupplung zu machen, dann war ich mit dem Fahrverhalten lange unsicher, das lag schlußendlich an der blockierten Zugstufe des Showa Federbeins und fraß den Hinterreifen, ist jetzt ein YSS drin (schlecht ist das nicht, aber recht hart/stramm). Also hatte ich mich so durchrepariert, sie macht ein Jahr Freude, dann rauchte es beim Abstellen Auspuff rechts weis raus. Ich habe die Kopfdichtungen wechseln lassen, trotzdem braucht sie offenbar Wasser, siehe oben - ratlos!
    Ich bin sehr überrascht wie aktiv und aktuell das Forum läuft, hätte ich bei so einem "alten Produkt" nicht erwartet. Wenn du - sagen wir - Android 4.0.2 auf dem Smartphone oder XP auf dem Rechner hast, hilft dir niemand mehr - bitte aktualisieren sie ihr Motorrad ;-)
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von yosz am Sa 2 Sep - 13:03

    Hallo,

    wir haben heute eine neue Diagnose durchgeführt. Tank runter und mit offenen Kühlerdeckel laufen lassen, da sprudelt es ziemlich heftig aus dem Kühler raus. Dann hat Kollege Werkstatt so einen CO Tester ins Wasser gehalten (vielleicht auch CO2). Die gelbe Flüssigkeit wurde dann grün-blau, also es drückt Abgas ins Wasser. Ergo, da ist irgendwo ein Riß den man nicht sieht (die Köpfe waren ja erst runter).

    Mit dem Druckprüfer kommen beide Zylinder geschleppt auf zehn Bar hoch und halten den Druck auch. Wenn sie brennt ist der Druck im Brennraum aber viel höher - im Bereich von 90 Bar (kann nicht gemessen werden). Wir gehen davon aus, daß der Riß nicht im Block ist. Es ist kein Wasser im Öl. Der Riß muß auch eher oben sein, wenn der Kolben unten ist gibt es nicht die hohen Verbrennungsdrücke.

    Das ist schlimm! Ciao
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von f104wart am Sa 2 Sep - 13:16

    yosz schrieb: Ergo, da ist irgendwo ein Riß den man nicht sieht (die Köpfe waren ja erst runter).

    Das muss nicht sein. Ob die Köpfe runter waren oder nicht, spielt keine Rolle. Wenn Du scheiß (Athena)Dichtungen erwischt hast, bei denen es die Beschichtung unter´m Flammring rausgeschoben hat, dann war´s das eben.

    Lass das Wasser ab, auch aus den beiden M6er Schrauben, die sich vorne unter den Köpfen im Wassermantel befinden, und mach die Köpfe nochmal runter.

    Dann stellst Du Fotos hier ein, damit wir uns einen Eindruck verschaffen können.


    Wenn der Verbrennungsdruck ins Wasser drückt, dann kann dies nur im Bereich der Köpfe oder der Zylinder erfolgen. Entweder liegt´s dann an den Kopfdichtungen, oder Du hast wirklich irgendwo nen Riss drin.
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von guelli02 am Sa 2 Sep - 14:55

    @yosz:

    Beim Ebayer klasa-racing aus Polen bekommt man neue 650iger Kopfdichtungen.

    Stück 13,95 plus Porto.

    Die sollen sich ja bereits bewährt haben, ob allerdings auch langfristig im Einsatz, ist nicht bekannt.
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von Brummbaehr am Sa 2 Sep - 16:31

    Haste da nen Link?

    Ich finde da aktuell keine in dem Shop.
    Nur komplette Top-End Sätze

    Sind vielleicht gerade ausverkauft.


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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von f104wart am Sa 2 Sep - 16:41

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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von guelli02 am Sa 2 Sep - 18:30

    Rolling Eyes

    E-Mail schicken und anfragen, ob es wieder welche gibt.

    Und in der gleichen E.Mail nachfragen, ob sie in den Top-end-Set enthalten sind.


    Aus AUS kann man auch welche beziehen 20 AUS oder US $/Stk.
    @JHovel wird's wissen.
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von yosz am Mi 20 Sep - 20:39

    Köpfe sind runter, Bilder hab ich leider nicht. Dichtflächen sehen gut aus, aber es ist etwas Cappuccino in den Kopfdeckeln. Die alten neuen Dichtungen sind solche, wo der Flammring auf der einen Seite breiter ist als auf der anderen. Im rechten Kopf lag die schmale Seite des Flammring nach oben und der rechte Zylinder war der, der beim Motor-Start nicht wollte - Krümmer wurde später warm. Vor dem ersten Dichtungswechsel im Juni hatte der linke Zylinder ausgesetzt, dort war auch zu sehen, daß der Flammring leicht angebrannt war, so Richtung Auslaß.
    Ciao
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von yosz am Sa 23 Sep - 11:42

    Der Motor schnurrt wieder. Ich habe den offen gesehen, das sieht alles ordentlich aus, Kolben, Köpfe, Dichtflächen, die Nockenwellen haben Pittings auf den Spitzen, aber alles deutlich kleiner als 0.5 mm. Die 76 tkm auf dem Tacho dürften stimmen (übernommen bei 66437).

    Die Kopf-Dichtungen im Juni eingebaut hab ich mitgenommen. Da steht "motor gasket MOH5 1.20 mm" drauf. Im Foto liegt die Seite zum Block nach oben (Abdruck vom Open Deck). Man sieht schön, daß unter dem Flammring nochmal ein Blechring mit Zähnchen ist (rechts und oben bei den Wasseröffnungen), aber das Dichtungsmaterial ist gequollen, aufgelöst und weggewaschen. Warum auch Wasser ins Öl gedrückt wurde, kann ich nicht nachvollziehen, aber es war etwas Cappuccino in den Kopfdeckeln



    Das mit den Bildern funktioniert ein bissel gewöhnungsbedürftig. Referenz:
    Bild1 Bild2 Bild3 Bild4 Bild5 Bild6 Bild7 Bild8 Bild9

    Bitte nicht noch mal das!
    Ciao
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von guelli02 am Sa 23 Sep - 12:18

    Die Zähnchen, die du siehst ist das Trägermaterial fur das graue Dichtpapier und ist logischerweise auch unter dem Flammring.

    Wieso es nach drei tagen und x-Kilometern zum erneuten Wasserverlust führte, kann evtl. via glaskugel so erklärt werden.
    Entweder die Köpfe wurden nicht geplant, oder

    es war noch Flüssigkeit in den Bohrungen der Zylinderkopfschrauben, oder

    der Drehmomentschlüssel ist nicht in Ordnung.

    Nach der Montage einer neuen ZylKoDichtung ist es immer ratsam, nach dem Warmlaufen des Motors die ZylKoSchrauben nachzuziehen, ... und dann ein Häppchen Dremo mehr.

    Dann dichten auch ZylKoDichtungen, die nicht von Honda sind. Wink






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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von yosz am Sa 23 Sep - 12:46

    Trifft alles nicht zu, die Verpressung ist ja schön zu sehen und die anderen neuen Dichtungen jetzt halten ja offenbar, mit allem anderen gleich. Der Motor wird auch weniger warm (Temperatur-Anzeige bleibt eher links). Jetzt muß ich aber mal 'ne Runde fahren. Ciao
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von f104wart am Sa 23 Sep - 12:56

    Ich brauche dazu keine Glaskugel. An den Bildern sieht man sehr schön, wie sich die gummiartige Beschichtung der Dichtung ablöst und in den Wassermantel schiebt.

    Es ist das gleiche Schadensbild wie das, das ich damls an meiner Dichtung hatte, die vom selben Hersteller war. Auch die hat damals nur wenige Tage/km gehalten, abwohl bei der Montage alle Parameter gepasst haben.




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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von yosz am Sa 23 Sep - 13:24

    von wem ist die Dichtung?
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von f104wart am Sa 23 Sep - 13:42

    Die war damals von Motokay. Hersteller ist Athena. ...Also genau die gleiche wie die, die Du hattest. Wink
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    Re: KRISE , Wasser im Öl

    Beitrag von yosz am Sa 23 Sep - 14:25

    So, 70 km gefahren, hat schon mal länger gehalten als im Juni Very Happy

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    Re: KRISE , Wasser im Öl

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