CX GL500-650 Forum

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    Endtopf innen reparieren?

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    BerndM

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von BerndM am So 3 Sep - 11:18

    Tolle Bilder.
    Ich habe aber, sorry Ralf, etwas weniger aufwändiges im Sinn. Wichtig war doch " nur " das das abgefressene Blech durch ein vollflächiges Blech
    ersetzt wird das der "TÜV-ler " erwartet.
    Mir fehlen jetzt ein paar Längenmessungen. Entweder drückt das Rohrende an der Endkappe auf das weggefressene Blech oder es hat Abstand. Mit diesem Gedanken würde ich das Rohrende mit einem " Propfen " verschliessen oder ein Stück dünnes Blech mit einem Aussendurchmesser
    des Rohrendes und mit drei schmalen Laschen zurechtschneiden. Die Laschen umbiegen so das man sie an den Aussendurchmesser des Rohrendes anschweissen kann. Wobei der " Deckel " dieses Blechzuschnitts auf die Länge zum weggerosteten Blechs passt.
    Diese umständliche Beschreibung, weil ich die Abstände der Blechronden nicht kenne. Und nicht genau den Auspuffstrom durch die Resonanzkammern
    erkennen kann.
    Ob man jetzt noch mit Schmiergelleinen das Rohr ein wenig nacharbeiten muss um das Konstrukt ohne Gewalt montieren zu können oder den ein oder
    anderen Innendurchmesser der Platten ein wenig aufweitet muss vor Ort entschieden werden.
    Und das Thema gleich bei beiden ESD und es sieht identisch aus. Denn das dürfte doch das entscheidende sein. Wenn ich etwas beurteilen möchte dessen
    originales Aussehen ich nicht kenne suche ich ein Vergleichsstück. Wenn beide Teile gleich aussehen, ist mir die Chance genommen an dem "schlechteren"
    Teil mit vermeintlicher Fachkompetenz rummäckeln zu können.

    Gruß
    Bernd
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    f104wart

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von f104wart am So 3 Sep - 12:10

    BerndM schrieb: Entweder drückt das Rohrende an der Endkappe auf das weggefressene Blech

    Und genau das tut es nicht, denn ansonsten könntest Du das ausgefressene Loch seitlich vom Rohr nicht sehen.

    Das Rohr steckt in der Mitte des "Ausgußsiebs" und endet noch VOR dem defekten Blech.

    Um dort eine dauerhafte Reperatur zu erzielen, ist der vermeintlich hoche Aufwand - in Wirklichkeit ist das gar nicht so schlimm, wie sich´s anhört - nötig.

    Die Reperatur soll 1stens von aussen nicht sichtbar und 2tens auch dauerhaft sein, damit cx_pallas in zwei Jahren nicht wieder vor demselben Problem steht.

    ...Ich kann nur das Angebot wiederholen, mir die Schalldämpfer zu zu senden und ich repariere sie so, wie ich´s oben beschrieben habe:
    Dauerhaft, mit VA-Blechen und von aussen unsichtbar. Keine Bastellösung. Wink
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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von guelli02 am So 3 Sep - 13:08

    Die "Platte" ist IMHO keine irgendwie gestaltete Platte. Sie ist mit einem Durchleitungs-Rohr versehen. (So wie in etwa auf der HondaSkizze dargestellt)

    In diesem Bild von cx_pallas sieht man:



    Markiert mit dem oberen roten Pfeil, der auf den runden Teil-Rand des Rohres zeigt.

    Die davor liegende gelochte "Platte" -wie auch immer- zu ziehen, wird schwierig. Sie ist bereits angerostet, wie beim unteren Pfeil zu sehen ist. Sie wird beim Ziehen reissen.

    Der Prüfer hat auf dem Mängelzettel die falsche Nummer HM 4494462 eingetragen, das "K" hat er nicht vermerkt.
    Was spricht dagegen, einen ESD mit der richtigen Bezeichnung  HM 449 462 vorzuführen ?

    Man könnte sich auch den Spass (legal, illegal, scheissegal) machen und das "K" als besonderes Merkmal noch eingravieren zu lassen. (Vorsicht: Könnte als Urkundenfälschung ausgelegt werden.)

    IMHO handelt es sich auch nicht um eine Austauschanlage, sondern um ein originales Honda Motors Ersatzteil.

    Echte Austauschanlagen sind meines Erachens welche von anderen Herstellern, wie Sito, MIVV,Jama, ......usw.

    Glaube kaum, dass sich der Prüfer nach 14 Tagen noch genau an diese durchgerosteten Scheiben erinnern wird ?
    Wenn er durch das Loch leuchtet wird er auch bei einem HM mit der zu berichtigenden Bezeichnung 449 462 eine "Scheibe" sehen, Egal ob sie tiefer oder weiter hinten zum Auspuffende sitzt.
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    cx_pallas

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von cx_pallas am So 3 Sep - 15:40

    f104wart schrieb:
    BerndM schrieb: Entweder drückt das Rohrende an der Endkappe auf das weggefressene Blech

    Und genau das tut es nicht, denn ansonsten könntest Du das ausgefressene Loch seitlich vom Rohr nicht sehen.

    Das Rohr steckt in der Mitte des "Ausgußsiebs" und endet noch VOR dem defekten Blech.

    Um dort eine dauerhafte Reperatur zu erzielen, ist der vermeintlich hoche Aufwand - in Wirklichkeit ist das gar nicht so schlimm, wie sich´s anhört - nötig.

    Die Reperatur soll 1stens von aussen nicht sichtbar und 2tens auch dauerhaft sein, damit cx_pallas in zwei Jahren nicht wieder vor demselben Problem steht.

    ...Ich kann nur das Angebot wiederholen, mir die Schalldämpfer zu zu senden und ich repariere sie so, wie ich´s oben beschrieben habe:
    Dauerhaft, mit VA-Blechen und von aussen unsichtbar. Keine Bastellösung.  Wink

    Hallo Ralf,

    vielen Dank für Deine Beschreibung der Reparatur und Dein Angebot!
    Würde das gerne kurz genauer besprechen, schicke Dir gleich eine PN.



    Zwei Andere Fragen noch:
    - Beim Ausbauen des ESD wenden sicher auch neue Dichtungen fällig.
    Taugen die Dichtungen von Louis (Athena) etwas, habt ihr da Erfahrungen damit? Louis-Link
    Oder besser wo anders bestellen?

    - Können die Klammern mit den zwei Schrauben, welchen den ESD am Sammler halten wiederverwendet werden oder macht es Sinn, diese auch gleich durch Neue zu ersetzen?
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    f104wart

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von f104wart am So 3 Sep - 20:32

    Hallo Jon,

    bei den Dichtungen ist eigentlich nur wichtig, dass die Muffen im Sammler gereinigt und alte Dichtungsreste sowie Rost gründlich entfernt werden. Die Dichtungen müssen sich gut einführen lassen. Es hilft, die 4 Laschen an der Muffe etwas nach aussen zu biegen. Aber nur so viel wie unbedingt nötig.

    Der ESD muss in dem Bereich, wo er in die Dichtung geschoben wird, ebenfalls sauber sein. Es hilft, den ESD mit etwas MOS2-Fett oder Kupferpaste zu schmieren.

    Wenn Du Dir die Dichtungen bei Louis bestellst, dann empfehle ich Dir, auch gleich solche Gelenkbolzenschellen mit dazu zu bestellen (Achtung: Im Feld oben rechts die richtige Anschlußweite wählen). Wink
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    BerndM

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von BerndM am So 3 Sep - 21:41

    o.k. ich werde mal ergänzen. Die Laschen am Sammler werden mit einer Rohrzange schonend geweitet. So hatte unser Herr Baron den Vorgang mal bildlich dargestellt. Aber die Bilder zu finden ist schwierig,deshalb lasse ich es.
    Die Rohrzange in den Klemmbereich am Sammler einführen und die Schenkel der Rohrzange auseinanderziehen. In kleinen Schritten schrittweise um den Umfang weiten und von innen nach aussen bis sich der Dichtring leicht einschieben lässt.

    Gruß
    Bernd
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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von cx_pallas am So 3 Sep - 22:15

    Danke, Ralf und Bernd!

    Das Bild mit der Rohrzange erinnere ich mich, schon mal hier im Forum gesehen zu haben...
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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von Waterbrunn am So 3 Sep - 22:16


    DAS Bild stammt noch aus dem alten Forum, daher ist das nicht leicht zu finden - nicht Mal für mich!
    Very Happy


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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von f104wart am Mo 4 Sep - 7:03

    Nachdem Jon mir diese Bilder per PN geschickt hat, hat sich die Sache wohl endgültig erledigt:







    Der Blick von vorne (Sammlerseite) in den Endschalldämpfer lässt auch nichts gutes erkennen:






    Unter diesen Umständen ziehe ich mein Angebot natürlich zurück, denn DAS lohnt sich wirklich nicht mehr!

    Schade, ansonsten wäre es sehr wohl machbar gewesen, auch wenn manche hier den Weg immer noch nicht ganz nachvollziehen konnten und die Lösung nicht gesehen haben. Smile
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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von cx_pallas am Mo 4 Sep - 9:43

    Das Alu Klebeband muß wohl vom Vor- und Erstbesitzer dran gepappt worden sein, um Rostnester zu verbergen.

    Ist mir, nachdem ich die CX nun ziemlich genau drei Jahre besitze, tatsächlich zum ersten Mal aufgefallen, beim Abbauen der Tüten.  Shocked

    Aber auch der ultra pingelige TÜV Prüfer hat das Klebeband und das Loch nicht bemerkt... Laughing

    Wie Ralf sagt, unter diesem Umständen ist eine Reparatur sinnlos.
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    cx_pallas

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von cx_pallas am Di 5 Sep - 23:39

    Die teuren, neuen Tüten sind nun bestellt.
    Es werden welche von Marving sein.
    Keine Ahnung, ob die was taugen, aber sie haben das CH-Beiblatt... scratch

    Jedoch ist der Durchmesser der Endrohre bei den Marving nur 42 mm, statt 43 mm wie bei den originalen Honda Tüten.
    Die Dichtungen haben die Maße: 43X48X28. Die Dichtungen werden sich ja wohl kaum zusammenpressen lassen.

    Bekomme ich das mit sowas hier dicht, wenn die Adapter auf das Endrohr geschoben werden?
    Link zu Louis
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    f104wart

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von f104wart am Mi 6 Sep - 7:09

    Moin Jon,

    theoretisch ja, weil sich der wellenförmige Schltz ja zusammen zieht.

    Ich glaube aber nicht, dass Du die brauchst. Und ausserdem sind sie zu dick. Ich müsste nachmessen, aber sie sind mindestens aus 1 mm, wenn nicht sogar aus 1,5 mm starkem Material und vergrößern den Ducrchmesser deshalb um 2 - 3 mm. Damit dann kommst Du nicht mehr in die Dichtung, und wenn, dann wird die Dichtung wahrscheinlich vermurkst werden.

    Bei meinen Louis-Tüten, die ja nur komplett ohne die Dichtung in den Sammler passen, habe ich eine oder zwei Lagen selbstklebendes Alu-Auspuffdichtband drumgewickelt.

    Das ist ne saubere Sache und sollte bei den Marvings dann auch funktionieren, um den halben mm aufzubauen. Es ist übrignes das gleiche, mit dem Dein Vorgänger das Loch auf der Unterseite zugeklebt hat. Wink

    Andererseits zieht sich ja auch die Dichtung noch etwas zusammen. Ich würd mir also keinen allzu großen Kopp machen und es erst mal so probieren, ohne irgendwas dazwischen zu klemmen.

    Wenn das nicht funktioniert, dann nimmst Du das Aluband. Wink



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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von MB69 am Mi 6 Sep - 17:52

    @Ralf: Hast Du einen Link oder eine sonstige Quelle für dieses von Dir verwendete Dichtband? Habe über die GOOGLE Suche nix sinnvolles gefunden. Nur Alu-Reparaturbänder....oder sind das die richtigen?
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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von guelli02 am Do 7 Sep - 9:53

    Ja. Wink

    Aber Ob-8 es gibt verschiedene Stärken.
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    f104wart

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von f104wart am Sa 23 Sep - 13:39

    MB69 schrieb:@Ralf: Hast Du einen Link oder eine sonstige Quelle für dieses von Dir verwendete Dichtband?

    Hallo Markus,

    Du kannst beispielsweise das hier nehmen.

    Von der Breite (50 mm) her ist das optimal.

    Das Alu-RepBand für Dachdecker ist ungeeignet, weil es in der Regel mit Bitumen beschichtet ist. Wink
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    cx_pallas

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von cx_pallas am Sa 23 Sep - 17:58

    Zwischenstand:
    Der Importeur hat Lieferschwierigkeiten. No
    Die Tüten hätten innert 10 Tage ankommen sollen, neuer Termin ist "irgendwann" im Oktober.

    Immerhin war der Chef der TÜV Stelle so kulant, meinen nach 14 Tagen fälligen Nachkontroll-Termin auf Ende Oktober zu verschieben...
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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von MB69 am Sa 23 Sep - 20:02

    f104wart schrieb:
    MB69 schrieb:@Ralf: Hast Du einen Link oder eine sonstige Quelle für dieses von Dir verwendete Dichtband?

    Hallo Markus,

    Du kannst beispielsweise das hier nehmen.

    Von der Breite (50 mm) her ist das optimal.

    Das Alu-RepBand für Dachdecker ist ungeeignet, weil es in der Regel mit Bitumen beschichtet ist. Wink


    Ha! Wie geil.....exakt dieses habe ich beim örtlichen Autoteilehändler gekauft und verbaut. Durch Zufall wieder alles richtig gemacht. Danke Ralf... Very Happy
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    cx_pallas

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    Re: Endtopf innen reparieren?

    Beitrag von cx_pallas am Mo 16 Okt - 15:17

    Die Odyssee hat ein Ende!

    Heute Vormittag wieder TÜV bekommen mit den neuen Marving Endtöpfen.

    Finde die Marving sehen sogar noch besser aus, wie die originalen Tüten. Sie sind etwas länger und etwas dicker.
    Der Sound ist auch in Ordnung, schön tief. Was jedoch nicht mehr ist, daß die CX bei über 5000 Umdrehungen nochmals anzieht. Das ist nun leider fast weg.
    Der Durchzug ist nun völlig gleichmäßig.

    Hier ein Foto von gestern Nacht, nach dem Anbau...


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