CX GL500-650 Forum

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    Umbaumaßnahmen für Fernreisen

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    Navigator03

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Navigator03 am Di 19 Jun - 16:17

    kalle. schrieb:

    Hallo,

    alles Gute für Deine Reise.

    Hattest Du schon eine Reifenpanne?

    Wenn ich diesen Beitrag früher gelesen hätte, würde ich Dir zwei Dinge empfohlen haben.



    Damit bist Du in 10 min wieder flott (selbst ausprobiert) ohne den Reifen abnehmen zu müssen.



    Dieses Teil ist genial. Einen halben Liter Wasser einfüllen und man fühlt sich, als würde man mit dem Oberkörper im Kühlschrank sitzen.


    Unfallfreie Fahrt wünscht
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    Siggi

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Siggi am Do 21 Jun - 17:19

    Da waren meine 6 Wochen mit dem Toyota-Truck durch die Kalahari ja direkt langweilig. Hat uns aber auch 3 Reifen zerschlissen, durch Eisenholz. Weiterhin gute Fahrt.
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    kalle.

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von kalle. am Fr 22 Jun - 21:24

    Das mit den Pannensets funktioniert leider nur bei Schlauchlosreifen. Es gibt aber fast keine Schlauchlosreifen mit Enduroprofil, desshalb geht das leider nicht.
    Siggi, ich bin sicher, deine Kalaharireise war überhaupt nicht langweilig!
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    kalle.

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von kalle. am Sa 23 Jun - 11:39




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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Gerhard63 am So 24 Jun - 10:18

    Shocked Hast du die Maschine in dem Modder alleine wieder auf die Räder bekommen?

    Alles Gute weiterhin!
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    Navigator03

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Navigator03 am So 24 Jun - 12:23

    Welcher Unterschied besteht eigentlich zwischen Schlauchlos-und Schlauchreifen in technischer Hinsicht. Oder anders gefragt, kann man einen Schlauchreifen nicht auch schlauchlos fahren?
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Waterbrunn am So 24 Jun - 13:44

    Ich schätze. das hängt von der Felge ab. Die muß ja dann luftdicht sein. Was ja bei klassischen Speichenfelgen nicht gegeben ist.


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    Siggi

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Siggi am So 24 Jun - 13:58

    Schlauchlosfelgen haben eine Nut, in die der Reifen beim Aufpumpen mit Druckluft reingedrückt wird. Man kennt doch dieses Knallen, wenn man beim Reifenwechsel beim Händler mal dabei steht (auch bei Autos). Schlauchreifen kann man wiederum mit denen bei Fahrrädern vergleichen, locker in der Felge.
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    Navigator03

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Navigator03 am So 24 Jun - 15:41

    Waterbrunn schrieb:Ich schätze. das hängt von der Felge ab. Die muß ja dann luftdicht sein. Was ja bei klassischen Speichenfelgen nicht gegeben ist.

    Das wäre ja bei der CX gegeben. Ich meinte die Reifen selbst. Da gibt es TL (tubeless)und TT (tubetype) Ausführung.
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Navigator03 am So 24 Jun - 15:42

    Siggi schrieb:Schlauchlosfelgen haben eine Nut, in die der Reifen beim Aufpumpen mit Druckluft reingedrückt wird.

    Ja, das ist der sogenannte Hump. Aber ich meinte den Reifen.
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    Siggi

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Siggi am So 24 Jun - 17:36

    Navigator03 schrieb:Welcher Unterschied besteht eigentlich zwischen Schlauchlos-und Schlauchreifen in technischer Hinsicht. Oder anders gefragt, kann man einen Schlauchreifen nicht auch schlauchlos fahren?

    Wie willst du den dicht bekommen? Es fehlt die dichtende Wulst, der sich an die Felge drückt.
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Navigator03 am So 24 Jun - 17:43

    Siggi schrieb:

    Wie willst du den dicht bekommen? Es fehlt die dichtende Wulst, der sich an die Felge drückt.


    Wusste ich nicht, danke.
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Navigator03 am So 24 Jun - 19:41

    Mißtrauisch, wie ich nun mal bin, habe ich etwas geforscht. Einige haben andere Erfahrungen gemacht. Kein Problem mit ihren Schlauchreifen ( TT) auf Schlauchlosfelgen (TL).

    Sorry, das geht nicht gegen Dich, sondern soll einfach nur eine andere Erfahrung abbilden.


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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von shorty1111 am So 24 Jun - 21:09

    Schlauchreifen (mit Schlauch drin) auf Schlauchlosfelgen geht erst mal. Ich habe mir nur sagen lassen das die Decke das wandern auf der Felge anfängt und wenn’s blöd läuft das Ventil dann aus dem Schlauch gerupft wird und du dann ein Luftproblem hast (weil das Ventil halt abgerissen ist).
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Navigator03 am So 24 Jun - 21:15

    Ja, das kenne ich auch so. Aber eigentlich braucht man keinen Schlauch mehr.
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von mikejanke am Mo 25 Jun - 22:00

    Den K60 Scout TT haben wir auf der Felge meiner CX ohne Schlauch nicht dicht bekommen.
    Mit Schlauch habe ich jetzt ca 50 TKm ohne Probleme, ohne wandern des Reifens auf der Felge, hinter mich gebracht.
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Navigator03 am Mo 25 Jun - 22:07

    mikejanke schrieb:Den K60 Scout TT haben wir auf der Felge meiner CX ohne Schlauch nicht dicht bekommen.

    Ich habe gelesen, daß TT-Reifen mancher Hersteller dicht sind, andere nicht.
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von f104wart am Di 26 Jun - 0:12

    shorty1111 schrieb:Schlauchreifen (mit Schlauch drin) auf Schlauchlosfelgen geht erst mal. Ich habe mir nur sagen lassen das die Decke das wandern auf der Felge anfängt und wenn’s blöd läuft das Ventil dann aus dem Schlauch gerupft wird und du dann ein Luftproblem hast (weil das Ventil halt abgerissen ist).

    Das kann ich so nicht bestätigen.

    Ende der 70er/Anfang der 80er, als die serienmäßigen Bridgestone-Reifen der letzte Schrott waren und es noch keine TL-Alternativen gab, war es gang und gebe, Metzeler mit Schlauch zu fahren.

    Metzeler Block C hinten und Rille 12 vorne waren damals das, was heute der BT45 ist.

    Ich bin damals relativ viel gefahren und habe alle 4 Wochen einen neuen Hinterradreifen und alle 8 Wochen einen neuen Vorderradreifen gebraucht.

    Gerutscht ist dabei nie was. Ausser, man ist mit zu geringem Luftdruck unterwegs gewesen.
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    Navigator03

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von Navigator03 am Di 26 Jun - 0:28

    f104wart schrieb:
    Ausser, man ist mit zu geringem Luftdruck unterwegs gewesen.

    So wie es im Gelände oft der Fall ist. Die Ventilabrisse kamen manchmal dort vor, auf der Straße weniger.
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    f104wart

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von f104wart am Di 26 Jun - 1:02

    Deshalb werden Gelände- und mitunter auch Enduroreifen mit Reifenhaltern auf der Felge fixiert und so am Verdrehen gehindert.


    ...Gerade bei Fernreisen und Geländerreifen mit Schlauch auf normalen Felgen kann es trotz allem kein Fehler sein, sich einfach eine Rutschmarkierung anzubringen, wie es in der Luftfahrt üblich ist, und diese hin und wieder (z.B. bei jedem Tankstopp) zu prüfen.

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von kalle. am Mi 27 Jun - 0:13

    Ich glaube zu wissen das der Unterschied zwischen TT und TL in der Gummizusammensetzung am Reifenwulst liegt. TL Reifen haben da eine Schicht weicheren Gummis, das sich besser an die Felge schmiegt. Bei makellosen Felgen ist ein TT vielleicht auch dicht, meine sind aber ziemlich vermackt, desshalb wollte ich da nichts riskieren und habe Schläuche montiert. Mit wandern der Decke hatte ich keine Probleme bisher, ich bin aber auch nicht mit wenig Druck gefahren.. Wie gesagt, ich fahre meist Straße und ich habe keine Lust jedesmal meine kleine Fahrradpumpe einzusetzen, nur wei die Staße mal für 300 Meter versandet ist. Und auf Schotter lasse ich den Druck lieber höher um Durchschläge auf die Felge zu vermeiden wenn man mit Schmackes auf einen größeren Stein trifft. Reifenhalter oder Beadlockfelgen sind meiner Ansicht nach nur im Motorsport nötig, wo sehr große Brems-und Beschleunigungsmomente übertragen werden. Rutschmarkierunngen hatte ich mir aus anderen Gründen angebracht: nach dem Reifenflicken weiß man noch, wo der Reifen vorher saß, weil der war ja mal ausgewuchtet worden...
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von kalle. am Mi 27 Jun - 0:54

    PS.: Bei dem Sturz im Matsch war das Aufrichten wirklich schwierig, weil die Füße keinen Halt fanden. Ich musste das Mopped komplett entladen. Und hinterher sah ich aus wie nach einem Bundeswehrausbildungstag im Moor.
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    kalle.

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von kalle. am Fr 29 Jun - 12:48

    Ihr dürft mir gratulieren, ich habe heute genau ein Jahr meinen Motorradführerschein und bin seitdem 23.000 km gefahren, davon 11.000 in den letzten zwei Monaten.
    Grüße aus der Casamance in der nähe der Grenze zu Guinea!
    Hier ist ja grad Regenzeit, desshalb werde ich wohl bald den neuen Hinterreifen montieren, den ich in Dakar besorgt habe. Der alte geht zwar noch ein bisschen, doch das Profil reicht bei den teilweise matschigen Straßen nicht mehr aus.
    Ich hatte ja mal was von Kupplungsrutschen erzählt. Ich krieg das irgendwie nicht in Griff. Die verstärkten Federn habe ich noch mit Unterlegscheiben vorgespannt, der Zug ist leichtgängig und mit Öl hab ich auch schon rumprobiert. Ich fürchte, da haben sich die Stahlscheiben verzogen oder die Beläge sind verglast. Kann man das Reparieren? Was meint ihr?
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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von f104wart am Fr 29 Jun - 15:45

    Hallo Kalle,

    durch das Vorspannen werden die Federn ja nicht stärker.

    Zum Vergleich: Wenn Du die Federn an der Gabel oder dem Heck vorspannst, hebst Du zwar das Moped an (weniger Negativfederweg), aber Du änderst nichst an der Feder-Kennlinie. Die Feder wird also dadurch nicht stärker, Du simulierst nur eine höhere Last.

    Das bringt in Deinem Fall also gar nichts.


    ...Hat der Kupplungszug in entlastetem Zustand Spiel oder steht die Kupplung selbst schon unter "Vorspannung"?

    Welches Öl hast Du probiert bzw. welches Öl fährst Du jetzt? Ist es ein Öl nach JASO MA2?



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    kalle.

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    Re: Umbaumaßnahmen für Fernreisen

    Beitrag von kalle. am Sa 30 Jun - 17:53

    Also bei den Federn muss ich dir widersprechen. Wenn man 10 Kilo Last braucht, um eine Feder 10 mm weit einzudrücken und 12 Kilo um sie 12 mm einzudrücken,  ist doch die Last auf die Kupplung größer, wenn ich die Feder weiter zusammendrücke, oder nicht? Was sich allerdings nicht ändert, ist die Handkraft, um die Kupplung zu trennen, da man die Feder ja nach wie vor um den selben Wert weiter zusammendrückt.
    Öl habe ich teilsynetisches nach Jaso ma2 und normales mineralisches 0815 Öl probiert. Beides 10w40. Kein Unterschied festzustellen.
    Allerdings bin ich seit ich die Pyrenäen verlassen habe immer sehr vorsichtig und spritsparend gefahren. Allein schon, weil afrikanische Straßen schnelles fahren in der Regel nicht zulassen. Verölte Straßenbeläge, Kühe, Esel und Ziegen im Weg, Schlaglöcher,  fast unsichtbare, aber extrem steile Speedbumps ohne ersichtlichen Grund...
    Die letzten 400 Km war ich aber auf einer sehr guten Straße unterwegs und bin gefahren wie ein Bekloppter, damit die Mühle sich mal sauber brennt. Und siehe da, die Kupplung macht sich schon viel besser. Ich vermute, da war irgendwie ne Schleimschicht auf den Belägen, oder vielleicht ein bisschen Sand dazwischen und das musste sich einfach mal sauber schleudern...

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