CX GL500-650 Forum

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    CX Projekt aus Hamburg

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    KaySquarra

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    Re: CX Projekt aus Hamburg

    Beitrag von KaySquarra am Fr 3 Aug - 11:30

    Danke Ralf !!!

    Das ist ja cool... gleiche Idee
    dann kann es ja nicht so verkehrt sein...
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    f104wart

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    Re: CX Projekt aus Hamburg

    Beitrag von f104wart am Fr 3 Aug - 12:27

    Ja, aber mit dem Abfräsen des Bremssattels hast Du mich auf eine neue Idee gebracht.

    ...Ich hab nämlich auch das Problem, dass die 4Backen-Sättel an den Speichen anstoßen und ich deshalb auf die Schwimmsättel umsteigen wollte.

    Das muss ich mir jetzt nochmal genauer anschauen. Wink
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    KaySquarra

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    Re: CX Projekt aus Hamburg

    Beitrag von KaySquarra am So 12 Aug - 8:07

    Fortschrittsbericht:

    Bremse (vorn):

    vormontierte Bremsscheibe / Bremssattel



    das ist doch schomal "n Schnack", woll...

    Bremse (hinten):

    bisher nur Gedankengut...







    und schon mal überlegt mit neuer Bremssscheibe und Sattel

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    yosz

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    Re: CX Projekt aus Hamburg

    Beitrag von yosz am So 12 Aug - 9:41

    Hallo Kay,

    warum planst Du Helicoils für die M8 in der Radnabe statt der M6 Stehbolzen? M8 Kernloch ist doch Ø6,8. Da kann doch das M8 Gewinde eigentlich direkt geschnitten werden. Mit Helicoils nimmst Du noch mehr Material von den dünnen Domen der Nabe weg, wo jetzt die M6 drin sind.
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    KaySquarra

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    Re: CX Projekt aus Hamburg

    Beitrag von KaySquarra am Mo 13 Aug - 4:15

    stimmt...
    schaue ich mir nochmal an

    Danke für den Hinweis
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    f104wart

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    Re: CX Projekt aus Hamburg

    Beitrag von f104wart am Mo 13 Aug - 6:57

    Ganz einfach: Weil durch die Helicoils eine höhere Belastbarkeit des Gewindes erreicht wird.


    ...bei hochbelasteten Teilen, wie zum Beispiel Pumpenköpfen aus Alu, wird oftmals von vornherein Helicoil eingesetzt. Auch wenn der Kopf aus dem Vollen gearbeitet und jedes x-beliebige Gewinde gebohrt werden könnte.

    Da die Zugfestigkeit der Schraube wesentlich höher ist als die des Muttergewindes, kann bei Einsatz von Helicoil eine Schraube stärker angezogen werden als ohne, ohne das das Gewinde im Gehäuse beschädigt wird.
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    kalle.

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    Re: CX Projekt aus Hamburg

    Beitrag von kalle. am Mo 13 Aug - 12:30

    Das kann ich bestätigen, Ralf. Ich bin ja Bootsbauer und habe auch schon im High Performance Yachtbau gearbeitet, wo die Boote fast ausschließlich aus Kohlefaser bestehen. In Volllaminate kann man nicht einfach so eine Spaxschraube drehen. Sie würde entweder beim eindrehen abreißen, oder das Loch müsste so groß vorgebohrt werden, dass nicht mehr viel Gewinde übrig bliebe. Metrische Gewinde kann man zwar in Laminate schneiden, die Belastbarkeit ist aber durch die geringe Gewindesteigung und -tiefe in dem faserigen Werkstoff mäßig. Mit eingeklebten Helicoils kann man viel besser belastbare Schraubverbindungen schaffen, die auch mehrfach lösbar sind, ohne dass etwas vergnaddelt und die Verbindung bleibt sehr leicht. Bei hochbelasteten Teilen werden allerdings Gewindebuchsen oder -platten einlaminiert. Das ist schwerer und sehr aufwendig.
    Da aber die Nabe nicht aus Kohlefaser, sondern aus Alu ist, ist ein Helicoil definitiv eine gute Lösung.
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    KaySquarra

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    Re: CX Projekt aus Hamburg

    Beitrag von KaySquarra am Mi 15 Aug - 8:48

    Danke für die Rückmeldungen.
    Helicoil wird die bessere Lösung sein, da die Nabe aus Alu Druckguß ist mit eher geringerer Festigkeit.
    Ihr kennt das ja... 3x raus/rein schrauben und das Gewinde ist hinüber.

    So, nun habe ich auch den Halter für den Bremssattel (hinten) konzipiert.

    Es geht voran...



    Nun gibt erst einmal ne Menge zu drehen und zu fräsen.

    Zwischdurch habe ich dann ein Seitenbild gemacht (modifiziert "ohne Hintergrund" von Mutschmann - der kann was !!!  Laughing ),
    als Grundlage für die Designüberlegungen:

    - Rahmenheck Modifikation
    - Tank
    - Sitzbank

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    f104wart

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    Re: CX Projekt aus Hamburg

    Beitrag von f104wart am Mi 15 Aug - 10:19

    Moin Kay,

    das mit der Heckänderung würde ich mir an Deiner Stelle nochmal etwas genauer anscheuen.

    Meinem Gefühl nach wird das Heck mit dem Bogen zu kurz und die Sitzbank, auch wenn es eine Einzelsitzbank wird, steht zu weit hinten raus.

    Auch optisch sieht es nicht so schön aus, wenn das Rad "über den OT hinaus" frei steht.

    Ich würde das Dreick lassen und den Rahmen hinter dem Knoten abschneiden.


    Bei mir wollte der TÜV auch eine Querverbindung des Rahmenhecks haben. Beispielweise in Form eines Loops. Das kann auch ein kurzes Bogenstück sein, das nach oben steht, wie am Beispiel dieses Seeley-Rahmens.



    ...Denk bei Deiner Konstrucktion auch gleich mit daran, wie Du hinterher das Kennzeichen befestigen willst. Abgeschnitten ist schnell Wink




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    Re: CX Projekt aus Hamburg

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