CX GL500-650 Forum

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    Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

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    bastler0000

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    Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von bastler0000 am Fr 1 Jun - 15:19

    Hallo zusammen,
    bei meiner cx500 (pc01, 50ps)  hab ich leider ein Leerlaufproblem. Bei ca 1000 upm kann der Motor urplötzlich absterben. Das passiert halbwarm wie heiss gefahren. Tritt in der Regel z.B. bei etwas längeren Wartezeiten an Ampeln auf.

    Ich hatte bei meiner cx ein 5000er Problem (motor stottert ab ca 5000 upm, je nach Gasforderung auch früher. Bestenfalls 7000 upm). Daher hab ich der alten Dame zunächst neue (gebrauchte) Zündspulen und  und dann eine Ignitech Zündung verpasst. Damit läuft sie in allen Bereichen sauber und zieht sehr gut. Der Verbrauch ist niedrig (vielleicht 5 l). Diverses "Verschleissmaterial" wie Stecker und kerzen hab ich ebenfalls gewechselt.

    Ich habe in einem Forum gelesen, dass das bei der Ignitech Zündung im Zusammenhang mit den cdi-Zündspulen passieren könne....
    Kann das jemand bestätigen oder hat ne andere Idee?

    p.s. Habe die Kiste mit cdi-Zündung recht lange Testlaufen lassen. Der Leerlauf jedenfalls war stabil Neutral
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    mikejanke

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von mikejanke am Fr 1 Jun - 17:44

    Stell den Leerlauf etwas höher ein. So auf1100-1300.
    1000 ist ein wenig zu niedrig.
    Sind die Vergaser synchron ?
    Ventile richtig eingestellt?
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von zockerlein am Fr 1 Jun - 17:53

    Hallo bastler0000,
    es wäre nett, wenn du dich hier vorstellen würdest:
    http://cx500.forumieren.org/f2-ich-bin-neu-im-forum-vorstellung
    Ansonsten wäre es auch praktisch, deinen Namen zu wissen. Bastler sind hier viele Very Happy

    Zu deinem Problem:
    Hast du dir mal deine Ansaugstutzen angeschaut? Eventuell haben die Risse, die sich bei Erwärmung ausdehnen und so Falschluft durchlassen. Das Gemisch magert ab --> Motor aus.
    Das Handbuch gibt als Leerlauf 1100Upm+-100Upm vor, du bist da also schon an der Grenze.

    Daniel
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    f104wart

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von f104wart am Fr 1 Jun - 22:35

    Michael schreibt, dass die Kiste mit der CDI im Leerlauf gelaufen ist und dass sie jetzt mit der Ignitech im Leerlauf abstirbt.

    Drehzahl und Ansaugstutzen schließe ich als Ursache aus, da die Kiste vorher mit CDI einwandfrei im Leerlauf gelaufen ist.


    Die Frage ist, ob es an den Zündspulen liegen kann:

    #Ich habe in einem Forum gelesen, dass das bei der Ignitech Zündung im Zusammenhang mit den cdi-Zündspulen passieren könne....
    Kann das jemand bestätigen oder hat ne andere Idee?#


    Mir ist bisher kein Fall bekannt, bei dem der Leerlauf deswegen schlechter war, weil eine Ignitech eingebaut wurde.
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    yosz

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von yosz am Sa 2 Jun - 9:21

    Hallo Bastler, was passiert denn nach dem abstreben? Springt der Motor gleich wieder an oder dauert das, z.B. lange starten?
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    bastler0000

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von bastler0000 am So 3 Jun - 14:24

    Hallo,
    ja, er ist ganz normal startbar. Mehr Drehzahl im Leerlauf würde wohl gehen, finde ich aber als Dauerlösung Stillos cyclops .
    Fahren kann ich auf jeden fall  Very Happy

    Also ich muss mich da wohl an einer Stelle noch korrigieren. Ich hab beim Testen der cdi (probieren und messen) diverse Zündkerzenstecker, Zündspulen (mit Kabel) und Kerzen probiert. Am ehesten bewährt hatten sich Zündkerzenstecker mit 1k (K05F), Zündkerzen d8ea. Das "5000er" Problem ließ sich damit so beschreiben: bis 4000 bei jeder Gasstellung bzw Drehmomentforderung 0k, bis 7000 max bei vorsichtiger Gasdosierung.

    Na jedenfalls ist das 5000er Problem mit der neuen Zündung nun voll gelöst.

    Ich hab hier halt noch ne Menge Zeugs rumfliegen gehabt, mich aber für die lange Fahrten mit der neuen Zündung für die dr8es-l Zündkerzen entschieden, die d8ea waren mir bei einer anderen Aktion bei hängender Schwimmernadel mal  fies warm geworden (weisses Bild), die hab ich nach den cdi-tests entsorgt.
    Ich hab neue d8ea bestellt, weil mir die insgesamt die besten Ergebnisse zu erziehlen scheinen.

    Die Ventile sind meiner meinung nach ok. Hab die vor ca 1000km eingestellt und die Dinger verstellen sich bei meiner Fahrweise so gut wie gar nicht.

    Die Ansauggummis sind nicht neu, aber garantiert dicht, hab das letztes Jahr - durch gebrauchte- ersetzt.

    Was die synchronisierung angeht, nun die Maschine ließ sich schon lange nicht gleichzeitig für jeden Drehzahlbereich synchronisieren. Hab das mit Unterdruckuhren seinerzeit mal für 6000 rpm gemacht, dann läuft sie im unteren Bereich aber leicht rauh. Bei 6000 dafür ein bißchen runder. Da ich aber normal mit viel weniger Drehzahl fahre hab ichs damals dann mit Uhr auf ca 3000 rpm synchronisiert. Ich kann das daher, wenn nötig, auch einfach mit der "Zündkerzensteckertechnik" einstellen. Also auf 3000 rpm Leerlauf, dann eine Zündkerze abziehen und auf die Drehzahl achten, das gleich dannach mit der anderen Seite. Ist die Drehzahl mit Einkerzenbetrieb links wie rechts gleich stimmts so in etwa. Wenn nicht, nun dann stimmt z.B. bei 3200 rpm  Cool .
    Das hat natürlich schon ein wenig Auswirkung auf den Leerlauf. Da ich damals die Einstellung auch exakt für 1100 rpm gemacht hab, und es zur jetzigen Einstellung keinen nennenswerten Unterschied gab, kann es eigentlich an der Synchronisierung kaum liegen. p.s. der Leerlauf war noch nie wirklich toll bei der Maschine, d.h. Leerlauf wurde langsamer und leicht hakelig bei sehr hohen Motortemperaturen. Hab in einem Review über die cx-Motoren gelesen, dass sei normal. Die haben das der ersten elektronischen Zündung zugeschrieben.
    Die Maschine konnte gut eingestellt aber schon auf 500rpm laufen.

    Die Vergaser hab ich bei der Ansauggummiaktion mit neuen Schwimmern und Nadeln versehen. Bei dem Auspuffbild und bei dem Verbrauch von 5l ist da aber eher nix wirklich schlecht eingestellt.

    Ach so, Kompression hat die Maschine links/rechts ca 8,15Bar/8,1Bar kalt.
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von f104wart am So 3 Jun - 16:10

    D8EA haben denselben Wärmewert wie DR8ES-L. Daran kann es also nicht gelegen haben, dass sie heißer geworden sind.

    Das Einstellen des Ventilspiels ist Gefühlssache und lässt sich aus der Ferne nur schwer beurteilen.

    Wenn Deine Ventile oder Einstellschrauben Pitting haben oder die Kipphebelwellen eingelaufen sind, kannst Du einstellen, was Du wilst. Es wird nie wirklich passen. Das sollte aber bei dem Fehler, um den es hier geht, auch nicht das Problem sein.

    Ausser an der Zündanlage kann es auch an der Benzinversorgung im Leerlauf liegen.

    Sind die Gummipropfen vor den Leerlaufdüsen vorhanden, elastisch und dicht?

    Ohne die Stopfen entsteht nicht der Unterdruck, der die benötigte Menge Sprit zur Verfügung stellt und der Motor stirbt ab. Das Problem hast Du auch wenn die Stopfen verhärtet sind und die Bohrung in der die Leerlaufdüsen stecken, deshalb nicht mehr dicht abschließen.


    Das nächste wäre dann, für eine einwandfreie Peripherie der Zündanlage zu sorgen, was bedeutet, dass ich neben den Kerzen auch die Spulen, die Kabel und die Kerzenstecker erneuern würde. Nur so kann auch die Ignitech ihre volle Leistung entfalten.
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    yosz

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von yosz am So 3 Jun - 16:47

    Zusammengefaßt: eigentlich läuft der Motor gut, nur geht er manchmal an der Ampel aus, bei zugegeben relativ niedrigen Leerlauf von 1100 /min. Ich habe gute Erfahrungen mit Zündkerzen Elektrodenabstand stramm 0,8 statt 0,9 mm gemacht. Und wenn ich meine RC12 auf 1100 Leerlauf runter drehe, geht sie wahrscheinlich auch ab und an aus. Ich bin so bei 1250 (bei kalt läuft sie dann eher 1100, warm auch mal 1400)
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von f104wart am So 3 Jun - 17:16

    1100 ist nicht "relativ niedrig".

    Ein rund laufender Motor lässt sich problemslos auf 500 - 600 Umdrehungen runter drehen, was zwar für die Lager scheiße, aber trotzdem möglich ist.

    Und der Elektrodenabstand sollte sich bei der Ignitech in diesem Bereich überhaupt nicht auswirken, ausser auf die Lebensdauer der Kerzen.


    Es geht auch nicht um irgend eine Symptombehandlung, sondern darum, die Ursache für den Fehler zu finden.



    ...aber Hauptsache, der Thread geht voran. Razz Laughing
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von Siggi am So 3 Jun - 18:05

    Die Drehzahl ist zu niedrig! 1100 ist der Sollwert für eine neue Maschine. Auch ich habe festgestellt, dass man bei 1200 - 1300 U/min gut leben kann, wenn der Motor schon einiges auf dem Buckel hat. 500 - 600 U/ min habe ich noch nicht erlebt. Sehr unwahrscheinlich. Ich warte auf ein Beweis-Video.

    Aber ich möchte Daniel beipflichten: Wer bist du, wo kommst du her? Sich anonym hier unsere Tipps zu erbitten ist stillos!
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    yosz

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von yosz am So 3 Jun - 19:21

    angenommen, der motor läuft mit 600 im leerlauf und schüttelt dann alle plastik vom rahmen Very Happy
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von bastler0000 am Mo 4 Jun - 10:42

    Hallo zusammen,
    erst mal vielen Dank für die zahlreichen Beiträge rabbit .

    Es ging mir bei den Kerzen eher nicht um den Wärmewert, sondern um den Wiederstandswert. Der sollte bei der d8ea niedriger sein als bei den dr8es-l. Wegen der Funkentstörung soll man wohl entweder entstörte Kerzenstecker oder entstörte Kerzen nehmen.
    Beim Lois hab ich immer die dr8es-l bekommen, wenn ich die cx500 angegeben.
    Die neuesten Kerzen waren die d8ea. Eine ist heiß (und weiß) geworden, weil sich bei einer Schwimmernadel die eingebaute Federung verklemmt hat.(das Teil hatte ich aus nem gebrauchten Vergaser). Das Auspuffbild auf dieser Seite war hellgrau bis weiß.
    Jedenfalls hab ich neue Schwimmernadeln verbaut und die Schwimmer (von einer cx500c) wie im Handbuch beschrieben auf 15,5mm eingestellt. Jetzt sehen Kerzenbild und Auspufffarbe gut aus. (die alte Kerze war aber immer noch hell verfärbt, die hab ich dann sicherheitshalber entsorgt. Son Mist versagt immer, wenn man gerade weit weg ist....)  Rolling Eyes

    Was die Stopfen angeht, ja die sind alles andere als stramm. Habe allerdings wieder an anderer Stelle gelesen, dass sei fast egal (immerhin werden die bei der 27ps Version weggelassen). Rausfallen können sie eingebaut jedenfalls nicht. Wenn die lockeren Stopfen als Problem für plötzliches Absterben der Maschine bekannt ist, dann wirds das wohl sein.  affraid  (son scheiss, so wenig Arbeit ist das auch wieder nicht.)

    Beweisen kann ich das mit den 500 Umdrehungen nicht mehr, geht eben nicht mehr. Und ja, die Maschine schüttelte bei 500 häftig. Ich will so auch nicht herumfahren, das sollte eher die Standfestigkeit der alten Anlage verdeutlichen. (nochmal, das WAR so vor etwa 20 Jahren pirat )

    Jemand schon mal den Ärger mit den Stopfen gehabt?
    gruss
    Bastler

    ps. @f104wart sorry das ich nochmal nachfrage, aber ein paar praktische Meinungen zusätzlich sind ja nicht falsch.
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von Brummbaehr am Mo 4 Jun - 10:54

    bastler0000 schrieb:
    Was die Stopfen angeht, ja die sind alles andere als stramm. Habe allerdings wieder an anderer Stelle gelesen, dass sei fast egal (immerhin werden die bei der 27ps Version weggelassen).

    Wie kommste denn auf den Unsinn?


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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von f104wart am Mo 4 Jun - 18:42

    Hallo Michael,

    das mit dem Weglassen der Stopfen bei der 27PS Version ist Quatsch. Die müssen da genau so rein und genau so dicht sein wie bei der 50PS Variante auch.

    Ja, die D8EA haben KEINEN Innenwiderstand. Deshalb habe ich sie Dir ja auch empfohlen, und falls nicht, hole ich das hiermit nach.

    DR8ES-L ist die Standardkerze der CX und ist so hinterlegt. Wozu aber nochmal 5kOhm in der Kerze, wenn der Stecker schon mit 5kOhm entstört ist?

    Ausserdem sind die DR8... recht empfindlich und können, wenn sie mal nass werden, davon kaputt gehen.


    Zu den 500 oder 600 Umdrehungen kann ich folgendes sagen: Ich habe einen Motor, der auffallend rugig läuft. Ich habe ihn daher probeweise mal so weit runter gedreht wie möglich. Erst zwischen 450 und 500 Umdrehungen fing er an zu stottern und starb bei ca 450 ab.

    Es ist ein alter CDI-Motor, der jetzt bei mir im Teilelager steht.


    ...Nachfragen ist völlig okay. Ich konnte halt Deine Frage bzw. Aussage zu den Zündspulen in Verbindung mit der Ignitech nicht beantworten oder bestätigen, da ich bislang davon nichts gehört oder gelesen habe. Deshalb hab ich Dir ja auch empfohlen, diesen Thread hier überhaupt auf zu machen, damit sich auch andere dazu äußern können. An die blöden Gummipfropfen hab ich aber in diesem Moment nicht gedacht, sorry dafür.

    Ich denke, die Schwimmerkammern nochmal aufzumachen und neue Pfropfen einzusetzen, sollte ein vertretbarer Aufwand sein.


    Wenn Du Inbus oder Torx-Schrauben drin hast, isses ja ger kein Problem. Ansonsten würde ich die Vergaser einfach nochmal zur linken Seite raus ziehen, um besser an die Schrauben zu kommen.

    ...Weißt Du, wie die Vergaser am einfachsten und schnellsten ausgebaut werden? Sicherheitshalber kopier ich´s hier einfach noch mal rein:

    f104wart schrieb:Wenn Du die Vergaser ausbauen willst, dann löse zuerst die Schrauben und dreh die Ansaugstutzen um 180 Grad nach oben. Dann kannst Du die Stutzen ganz leicht herausnehmen. Anschließend ziehst Du die Vergaser nach vorne aus den hinteren Gummis und nimmst die komplette Vergaserbatterie nach links aus dem Rahmen.

    ==>Bei der Urgülle musst du vorher noch die beiden Motorhaltebleche lösen, an denen die Zündspulen befestigt sind und die Bleche zusammen mit den Spulen hoch klappen.

    Wenn die Vergaser an der Seite heraushängen, kannst Du problemlos die Züge lösen. Geht alles ganz ohne Murks und Gewalt. Einbau dann in umgekehrter Reihenfolge. Zeit für den Ausbau: max. 10 min, wenn Tank und Sitzbank runter sind.



    ...Und tu den Jungs den Gefallen und stell Dich mal offiziell vor. Wir beide kennen uns zwar schon, aber das eine hat ja mit dem anderen nix zu tun. Wink
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von f104wart am Di 5 Jun - 0:13

    Ich hab spaßeshalber vorhin, als ich mich für eine Feierabendrunde durch den Thüringer Wald vorbereitet habe, bei meiner PC01 mal auf den Drehzahlesser geschaut.

    Sie ist nach drei Tagen ohne Choke angesprungen und lief nach ein paar Umdrehungen mit 800 U/min konstant und ohne Mucken.

    So war sie eingestellt und ich hab weder versucht, sie noch weiter runter zu drehen noch habe ich einen Sinn darin gesehen, sie weiter hoch zu drehen. Ich hab mich einfach drauf gesetzt und bin losgefahren. Razz
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von bastler0000 am Di 5 Jun - 11:39

    So kenne ich es auch!
    Nun, die Stopfen bei 27ps weglassen war wohl doch eher eine schlimme Ente Embarassed .
    (Ich weiß auch nimmer, wo ich das damals gefunden hatte. Meine der Typ hat cx-en zusammengeschraubt. Hat aber gemeint, die lockeren Stopfen würden nix machen )
    Den unruhigen Leerlauf suche ich nämlich schon länger (ab Stand ca 70tkm), Absteller gabs manchmal ab ca 90tkm.
    Jetzt hat die Karre 129tkm.
    Hab das auf den damaligen Stadtbetrieb geschoben, hatte 108er Düsen und Iridium Kerzen reingemacht. Damit
    lief sie, aber weiterhin unruhig....

    Jetzt ist sie wieder mit 110er Düsen bestückt und demnächst mit den d8ea Kerzen.

    Durch ein ungeschick in Heimatnähe (Gaszug gerissen) bin ich mit hochgestelltem Leerlauf nach Hause geschlichen.
    Bei nem kurzen test zu Hause angekommen ist aufgefallen, dass die Kiste nicht so gut synchron ist, wie ich behauptet hab.

    Tja, ich werde dann wohl mal das ganze Programm machen, die Stopfen, dann Ventile einstellen , Zwischengemisch und synchronisieren.

    @f104wart bietest du die Stopfen an?
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von Brummbaehr am Di 5 Jun - 11:50

    Synchronisiert werden die Vergaser im Standgas!
    Nicht bei 3000 oder 6000 Upm.
    Bei 3000 oder 6000 Upm ist die Drosselklappe per Gaszug recht weit (im Gegensatz zum Standgas) geöffnet, da wirkt dann der Unterdruck-Kolben im Vergaser.
    Da muss es dann automatisch synchron sein.


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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von f104wart am Di 5 Jun - 12:18

    bastler0000 schrieb:@f104wart bietest du die Stopfen an?

    Nein, aber ich habe eventuell vor, Alustopfen zu drehen und diese mit (austauschbaren) O-Ringen zu versehen.

    Die Gummistopfen gibt es beispielsweise bei Hellemann oder bei Saarbike.de
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    bastler0000

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von bastler0000 am Di 5 Jun - 13:54

    ja, also wie oben schonmal beschrieben läuft (lief) sie im Leerlauf synchronisiert ein wenig rauh im oberen Bereich. Merkte man bei sowohl beim Fahren, als auch an den Unterdruckanzeigen in höheren Drehzahlen- so man eine Unterdruckuhren anschließt.
    Werde mir vielleicht doch noch privat einen Satz Uhren zulegen.

    Das der Motor normal im Leerlauf synchronisiert wird und dann in allen Drehzahlbereichen synchron laufen sollte will ich aber nicht bezweifeln.
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    f104wart

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von f104wart am Di 5 Jun - 16:47

    bastler0000 schrieb:Werde mir vielleicht doch noch privat einen Satz Uhren zulegen.

    An Deiner Stelle würde ich mir ne Schlauchwaage bauen. Wink
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von bastler0000 am Di 5 Jun - 22:49

    Und sollte ich mir die Unterdruckuhren gekauft haben kaufe ich mir auch Tüte deutsch Smile
    Kann man hier eigentltich nachträglich editieren?

    Die Waage wird ja wohl nicht mit Wasser betrieben? Tendiere zu einer 4er Batterie Unterdruckdosen. Da steht bei mir noch so eine Jamaha rum, die muss mal wieder flott gemacht werden....
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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von schorsche am Di 5 Jun - 22:58

    Da gibt es einen Button, der heißt Edit ... (nicht EDITH)

    Und was spricht gegen mm-Wassersäule????

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von bastler0000 am Mi 6 Jun - 11:22

    hmm ja, also das mit der Editfunktion war wohl doch ne blöde Frage. Jut, bei meinen eigenen Artikeln seh ich den den auch What a Face

    Die Vorstellung durch Fehlanschluss Wasser in die Maschine zu saugen gefällt mir halt nicht. Evil or Very Mad
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    schorsche

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von schorsche am Mi 6 Jun - 12:35

    Dann nimm Motoröl oder auch Altöl.

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    Re: Motor stirbt im Leerlauf urplötzlich ab

    Beitrag von Horatio am Do 7 Jun - 18:34

    yosz schrieb:Zusammengefaßt: eigentlich läuft der Motor gut, nur geht er manchmal an der Ampel aus, bei zugegeben relativ niedrigen Leerlauf von 1100 /min. Ich habe gute Erfahrungen mit Zündkerzen Elektrodenabstand stramm 0,8 statt 0,9 mm gemacht. Und wenn ich meine RC12 auf 1100 Leerlauf runter drehe, geht sie wahrscheinlich auch ab und an aus. Ich bin so bei 1250 (bei kalt läuft sie dann eher 1100, warm auch mal 1400)
    Meine tuckert mit 900 U/Min im Lehrlauf und geht auch manchmal aus. Alle zwei Monate mal.
    Springt aber sofort wieder an und verhällt sich sonst unauffällig. Die hat aber schon 67 T runter
    und alles ist noch original. Ich mach mir deswegen kein Kopf. Weil sie läuft und läuft. Und sicher
    sehen es die Kollegen hier ganz anders, aber wegen diesem (für mich) geringfügigem Problem
    würde ich nicht anfangen, irgendwas an dem Ding zu ändern.

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