CX GL500-650 Forum

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    Zylinderkopf hin

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    Janosh

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    Beitrag von Janosh am Sa 8 Sep - 16:00

    Heute ist ein dunkler Tag für mich und meine Güllepumpe.
    Nach einer kleinen Runde über die Dörfer verabschiedet sich plötzlich der rechte Zylinder und will nicht mehr mitlaufen.
    Kompression 0 Bar... ich ahnte böses und das sollte sich bestätigen.

    Zylinderkopf hin Img_5312
    Zylinderkopf hin Img_5313


    Eines der Auslassventile hatte sich aufgelöst, und ziemliches Unheil im Brennraum angerichtet.
    Der Kolben wurde von oben beschädigt und der Zylinderkopf auch.
    Die Laufbuchse des Zylinders scheint auf den ersten Blick keinen Schaden genommen zu haben.

    Ob ich den Kolben und vielleicht sogar den Zylinderkopf noch verwenden kann ?
    Den Zylinderkopf kann man ja auch noch recht günstig bekommen und einfach tauschen, aber den Kolben tauschen will ich eigendlich nicht, das wäre ja wieder eine riesen Operation.

    Hat dazu jmd ne Meinung oder kann vielleicht aus Erfahrung sprechen ?
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    Beitrag von yosz am Sa 8 Sep - 17:21

    Hallo Janosh
    das tut mir leid, sehr übel.
    So ein Ventilschaden passiert auch, weil der Ventilsitz leicht undicht war. Dadurch strömt immer etwas heißes Abgas aus, auch wenn das Ventil zu ist, der Teller liegt im Sitz nicht richtig an und gibt dadurch weniger Wärme an den Kopf ab. Weil der nun zu heiße Ventilkopf weniger Festigkeit hat, bricht er irgendwann kaputt.
    In dem Kopf brauchst Du unbedingt neue Ventile und Sitzringe, vielleicht können die Sitzringe nachgearbeitet werden. Das verdellerte Alu macht nichts, wenn die Freigängigkeit zwischen Kolben und Kopf wieder hergestellt ist, das kann man mit einem Schaber glatt kratzen.
    Beim Kolben könnte sein, daß der Feuersteg eingedrückt ist und der obere Kolbenring nicht mehr frei dreht. Die Laufbuchse kann ich auf dem Bild nicht beurteilen.
    Wenn Du selbst schraubts und Spaß dran hast, kannst Du ja probieren den Kolben zu lassen. Mehr wie etwas schlechtere Kompression und vielleicht mehr Ölverbrauch kann eigentlich nicht passieren.
    Gruß
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    Beitrag von f104wart am Sa 8 Sep - 19:26

    Bei den Preisen, die für gute und komplette ZylKöpfe verlagt werden, lohnt sich eine Instandsetzung des Kopfes nicht.

    Und wenn ich mir die Zylinderlaufbahnen anschaue, wie die glänzen (da sind keinerlei Honspuren mehr zu sehen), dann hat der Motor eh seine besten Zeiten hinter sich.


    Meiner Meinung nach läuft das auf dieselben Lösungvarianten hinaus, die auch hier beschrieben sind.

    ...Man kann natürlich alles irgendwie wieder instandsetzen. Die Frage ist nur, ob es sich lohnt.
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    Beitrag von Waterbrunn am Sa 8 Sep - 22:21

    Hallo Janosh,

    in der Tat, die Frage ist, ob du in der Laufbuchse noch Hohnspuren sehen kannst:

    Zylinderkopf hin Motore2158hohnspurenl0ijvt

    Das sind diese schrägen Kratzer an der Zylinderwand.
    Unter diesem Link gibt es das Bild auch als Vergrößerung.

    Da kannst du die Hohnspuren leichter erkennen.
    Wenn die Zylinderwände spiegelblank sind, wie das Bild mit Blick auf dem Kolben vermuten läßt, dann ist es besser, du besorgst dir einen besseren Motor und baust den wieder auf. Dieser kann da immer noch als Teilespender dienen.

    Sind aber die Hohnspuren tatsächlich noch zu sehen, dann gibt es Hoffnung.

    Als ich den Motor Dornwittchen aufarbeitete, hatte ich ähnliche Spuren von Einschlägen auf Kolben und Zylinderkopf gefunden:

    Zylinderkopf hin Motore2342zylinderkopl5kvo

    Zylinderkopf hin Motore2344zylinderkope5k9r

    Quelle

    Die Kompression lag nur bei 6,5!

    Die Ursache war ein eingeklemmter Kolbenring! So wie dein Kolben aussieht, kommst du nicht umhin ihn zu ziehen, denn so wie der aussieht, kann der auch einen Kolbenringklemmer haben.

    Zylinderkopf hin Motore2404rechtskolbeaik7x

    Zylinderkopf hin Motore2405rechtskolbejejvj

    Das kann man aber wieder richten! Der Motor der CX ist ja kein Flugzeugtriebwerk.

    Zylinderkopf hin Motore2415kolbenrechtpyj05

    Dafür braucht du also ein neues (gebrauchtes) Ventil, eine Kopfdichtung, Einschleifpaste, einen Einschleifpümpel, ein Kolbenringspannband oder eine Werkstatt, die dir den Kolben eben in die Laufbuchse drückt und reichlich Handarbeit. Und die Dichtfläche muß auch geplant werden, wofür du ein Haarlineal brauchst. Deine Entscheidung!

    Dornwittchen habe ich wieder gut zum Laufen gebracht. HIER kannst du den Faden von vorn lesen!

    Es "lernt" ungemein und hinterher weiste wie´s geht!

    Gruß, EO


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    Beitrag von Janosh am Do 4 Okt - 11:33

    Ich hatte mir einen Zylinderkopf für 30€ zugelegt und mit neuer Dichtung eingebaut. Hab die Aktion aber schon da als ne Art Versuch gesehen. Smile Es war zum Scheitern verurteilt Very Happy
    Hat ganze 120km gehalten cheers

    Jetzt sitzt der Motor komplett fest. Ich freu mich schon fast n bisschen den von innen zu sehen Smile

    Ich möchte mir in den nächsten Wochen einen Ersatzmotor zulegen bei dem zumindest das in Ordnung ist, und dann meinen Motor als Teilespender benutzen.
    Frage: Kann ich aus einem NEC-Motor einen CDI-Motor machen indem ich einfach den hinteren Motordeckel tausche ? Mein Kabelbaum ist ja für CDI-Modelle ausgelegt und ich hab die Teile ja von meinem Motor da.

    Falls jmd einen Motor zum Verkauf da hat bei dem Zylinder/Kolben/Kompression etc. in Ordnung sind, immer her damit ! rabbit
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    Beitrag von schorsche am Do 4 Okt - 11:56

    So einfach durch Tausch des hinteren Deckels machst Du aus einem NEC-Motor keinen CDI-Motor.
    Sie zu, dass Du einen CDI-Motor bekommst.


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    Beitrag von Waterbrunn am Do 4 Okt - 12:37

    Um einen NEC-gezündeten Motor auf CDI- bzw. IgniTech-Zündung umzubauen brauchst du folgende Teile aus einem CDI-gezündeten Motor:
    Den Rotor, der hat auf der Außenseite im Gegensatz zum Rotor aus einem NEC-gezündeten Motor einen Magneten eingelassen, mit dem die Stellung der Kurbelwelle bestimmt wird.
    Die beiden großen Impulsgeber, die im hinteren Motordecekl eines CDI-gezündeten Motors oberhalb des Lima-Stators sitzen.

    Wenn du eine IgniTech-Zündung besitzt war es das schon, denn die benötigt die Impuls aus den "Advanced Pulsern" nicht, die im hinteren Motordeckel der CDI-Gezündeten Motoren und dem flachen Blech-Schild eingebaut sind.

    In den hinteren Motordeckeln für NEC-gezündeten Motoren sind die Befestigungspunkte für die Impulsgeber werkseitig vorhanden(!), obwohl diese Motoren keine Impulsgeber brauchen.

    Es gibt nämlich noch einen wesentlichen Unterschied zwischen den CDI-gezündeten und den NEC-gezündeten Motoren. CDI-gezündete Motoren sind mit einem manellen Steuerkettenspanner ausgestattet und haben ein Loch im hinteren Motordeckel für dei Spannerschraube.
    Die NEC-gezündeten Motoren haben einen automatischen Kettenspanner und somit KEIN Loch im hinteren Motordeckel.
    Manueller Kettenspanner und automatischer Kettenspanner lassen sich NICHT einfach austauschen, weil die Steuerkettenspanner- bzw. Befestigungsschraube zwar an der gleichen Stelle sitzen, aber unterschiedliche Gewindegrößen haben.

    Natürlich mußt du den Kabelbaum der NEC-Lima erst Mal "erweitern", d. h. du brauchst in den beiden Gummiklötzen, die als Öldichtung dienen, Durchführungen für die Kabel aus den Impulsgebern. Das ist dann noch ein wenig "Gefrickel".

    Einen NEC-Motor auf alte CDI-Zündung umzubauen, geht auch, das halte ich aber für völlig unzeitgemäß! Zeitgemäß ist der alte CDI-gezündete Motor mit IgniTEchzündung, OHNE "Advanced Pulser" und verkleinertem Kabelbaum für die Impulsgeber. Außerdem wird dieser Motor dann mit einer LiMa für NEC-gezündete Motoren ausgestattet, weil die mehr Strom liefert und etwas billiger ist!


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    Beitrag von mikejanke am Do 4 Okt - 21:06

    Das M8 er Gewinde am autom. Kettenspanner der NEC Motoren kann man mit einer Gewindereduzierhülse auf M6 reduzieren, dann kann man dort einen man. Kettenspanner befestigen.
    Ich habe von meinem Umbau noch welche hier liegen.
    Demnächst baue ich mir wieder einen Motor auf man. Kettenspanner und CDI um.
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    Beitrag von Janosh am Sa 16 Feb - 11:14

    Habe mir jetzt einen Motor zugelegt...mieser Zustand
    Kettenspanner hing dauerhaft in der Feder und war nicht festgesetzt, und die ein oder anderen Bauteile lagen einfach im Motorgehäuse rum.
    Die Steuerkette hat auch schon mal an den üblichen Stellen gefressen, aber das wurde vom Vorbesitzer behoben, und es sind auch neue Gleitschienen verbaut. Aber ich möchte auf jeden Fall noch kontrollieren ob die Steuerkette richtig eingebaut wurde und die Steuerzeiten stimmen. Tipps dazu nehme ich gern an !
    Das nächste Problem sieht man an diesem Foto ...

    Zylinderkopf hin Img_6410

    Da ist hat wohl mal jemand seinen Schraubendreher zwischen Motorgehäuse und hinteren Motordeckel geschlagen um den Deckel abzubekommen. Resultat ist eine eingedrückte Hülse vom Wasserkreislauf und eine weggebrochene Kante von der Dichtfläche des Motorblocks.
    Frage: Kann man diese Hülsen austauschen ? Vllt mit Heißmachen oder so ?

    Grüße Thomas
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    Beitrag von BerndM am Sa 16 Feb - 12:34

    Hallo Thomas,
    Hülsen kann man austauschen. Da wird kein Fön helfen. Innige Verbindung durch Korrosion.
    Ich würde eine Grosse Zange nehmen und die Hülse schrittweise umzu einfalten bis sie rausfällt.
    Die abgeplatzte Kante ist unschön. Technisch halte ich es nicht für tragisch, da auf die Hülse ein O-Ring
    geschoben wird. Also die Abdichtung Wasserhaushalt gegen ölbenetzten Motorinnenraum gewährleistet.
    Die Dichtigkeit am Gehäuserand gegen eventuell austretende Öldämpfe würde ich nach Fertigstellung des
    Motors mit ein wenig, zur Lackfarbe passendem Acryl od. Karrossriedichtmasse herstellen.
    ( Ich würde es so machen !! . Andere Ideen wird es auch noch geben )

    Gruß
    Bernd

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    Beitrag von Waterbrunn am Sa 16 Feb - 13:24

    Mittlerweile gibt es hitzefeste Kleber mit denen solche Schadstellen wieder aufgebaut werden können. Die lassen sich dann wie normales Alu schleifen.

    Die Hülse würde ich mit einem Heißluftfön erhitzen und mit reichlich Essigessenz behandeln. Die sollte nach und nach Kalk und Rost wegfressen. Mögicherweise läßt sich die dann "ziehen". Sollte sie aber innen schon verformt sein, dann eben mit Bernds Methode.

    Gruß, EO

    Nachtrach:

    SOOO tief scheint die Schadstelle nicht zu sein. Ich würde vor dem Auflegen der Papierdichtung diesen Bereich mit ein wenig Dirko oder einer geeigneten Dichtpaste auffüllen und dann ganz normal den Deckel festschrauben.


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    Beitrag von f104wart am Sa 16 Feb - 15:23

    Mach erst mal alles auseinander und entferne sämtliche Dichtungsreste.

    Beim Spanner fehlt das Ableitblech. Hülsen hab ich neu gefertigte aus V2A.



    Öl kann an dieser Stelle nicht raus kommen, weil die Ölseitige Abdichtung entlang der rot eingezeichneten Linie erfolgt:


    Zylinderkopf hin Img_6410



    Der Weg gebrochene Rand stützt lediglich den O-Ring. Die eigentliche Abdichtung erfolgt an dieser Stelle durch den O-Ring und nicht durch die Gehäusedichtung.

    Ich würde da vor dem Zusammenbau eine schmale Raupe Karosseriekleber auftragen. KEIN Dirko oder so nen Mist, weil das zu wenig Eigenstabilität hat.
    Sehr gute Erfahrungen habe ich hiermit gemacht.
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    Beitrag von Janosh am So 17 Feb - 15:59

    Hab die alte Hülse rausbekommen, mit Brenner und Splinttreiber.
    Zum Glück habe ich aus meinem alten Motor noch eine Hülse völlig unversehrt rausbekommen und konnte diese benutzen. Trotzdem danke für das Angebot, Ralf.
    Zylinderkopf hin Xxxx10

    Bei meinem alten Motor ist mir ja damals ein Ventil kaputtgegangen und im Hubraum rumgeflogen. Kann man sowas vorher verhindern ? Ventilspiel einstellen, klar. Aber sollte man die Ventile bei dem neuen Motor jetzt neu einschleifen ? Muss man in die Richtung überhaupt etwas unternehmen ?
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    Beitrag von f104wart am So 17 Feb - 17:40

    Das ist eine gute Frage und hängt davon ab, was Du von dem Motor erwartest.


    Wie schon gesagt: Am Blech des Kettenspanners fehlt der Abweiser. Es kann also davon ausgegangen werden, dass auch noch der alte unverstärkte Kettenspanner drin ist. Die Steurekette muss auf alle Fälle raus.

    Was die Köpfe betrifft: Je nachdem, unter welchen Umständen der Motor die Jahre überdauert hat und ob Feuchtigkeit rein gekommen ist, kann es schon sein, dass die Ventilsitze nicht mehr abdichten.

    Du hast auch noch die alte Gehäuseentlüftug über die Köpfe. Möglicherweise sind auch noch die alten Kopfdichtungen ohne Trenn-Membrane drin.


    ICH würde die Köpfe runter machen. Alleine schon deshalb, weil ich wissen möchte, wie die Kipphebelwellen ausschauen. Dazu müssen die Kipphebelböcke runter und die ZylKopfschrauben raus. Danach sind die Kopfdichtungen eh undicht, also müssen die Köpfe dann runter.

    Ich halte von dem ganzen Rumgebastel und Rumgehangel von einer zur nächsten Baustelle nichts. Ich schraub so nen Motor einmal komplett durch und hab dann meine Ruhe. Natürlich kostet das dann auch sein Geld, aber es kostet nur einmal.

    Ob Du das machen möchtest oder nicht, musst Du selbst entscheiden. Kommt halt auch drauf an, was Dir die Sche wert ist.

    Du kannst ja vorher auch mal einen Druckverlusttest machen oder zumindest eine Kompressionsprüfung.


    MIR wäre es halt einfach die Arbeit zu viel und am Ende auch schade ums Geld, wenn ich den Motor so jetzt einbauen würde, um ihn dann hinterher nochmal auseinander zu reißen.

    Ich mach lieber eine Arbeit gleich richtig und nur einmal, als dass ich zweimal dran muss. Zumal Du den Motor nicht kennst und nichts über seine inneren Werte weißt.


    Warum das Ventil damals kaputt gegangen ist, kann ich Dir so auch nicht sagen. An regelmäßiger Wartung hat es ganz sicher nicht gelegen.


    ...Wie ich Dir oben schon verlinkt habe, stelle ich komplette Repsätze zusammen. Ich erstelle Dir gerne mal ein Angebot, damit Du eine Übersicht hast.
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    Beitrag von Janosh am Mo 18 Feb - 8:08

    f104wart schrieb:

    Wie schon gesagt: Am Blech des Kettenspanners fehlt der Abweiser. Es kann also davon ausgegangen werden, dass auch noch der alte unverstärkte Kettenspanner drin ist. Die Steurekette muss auf alle Fälle raus.


    Das Blech kann man ja nachrüsten. Wenn ich das jetzt richtig interpretiere, sind die Steuerkettenspanner aus späteren Modellen verstärkt ?
    Aber wie unterscheide ich einen verstärkten und unverstärkten Steuerkettenspanner ? Evtl. ist in dem alten Motor ja ein verstärkter den ich nehmen kann.
    Warum muss die Steuerkette raus ? Verschlissen ?
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    Beitrag von Brummbaehr am Mo 18 Feb - 8:28

    Soweit mir bekannt, wurde die Gleitschiene verstärkt, da wo auch das kleine Blech dran kommt.
    Der eigentliche Kettenspanner wurde nicht verändert. Aber vielleicht liege ich ja auch falsch Question

    Auf dem Bild sieht die Steuerkette soweit ich erkenne kann noch gut aus. Unter der Spannerschraube ist noch ein Teil vom Langloch zu sehen.
    Also wenn die Kette gespannt ist (Prüfen!), dann würde ich die nicht tauschen.

    Gleitschiene und Blech kannste aus den alten Motor nehmen.

    Edit sagt: Die Steuerkette ist verschlissen und sollte getauscht werden!


    Zuletzt von Brummbaehr am Mo 18 Feb - 9:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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    Beitrag von f104wart am Mo 18 Feb - 9:04

    Brummbaehr schrieb:
    Auf dem Bild sieht die Steuerkette soweit ich erkenne kann noch gut aus. Unter der Spannerschraube ist noch ein Teil vom Langloch zu sehen.

    Was ist denn daran gut, wenn ich fragen darf? "Unter der Spannschraube" ist ja genau der Teil des Langlos, der mit Verschleißen der Kette und nachspannen immer größer wird. Die Feder zieht den Spannbügel nach unten, oder etwa nicht?

    Oben hingegen wird das Langloch vom Bund der Schraube bereits völlig abgedeckt. Wohin willst Du da denn noch spannen?
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    Beitrag von Brummbaehr am Mo 18 Feb - 9:23

    Autsch.. ich war wohl noch nicht ganz wach...

    Klar, das Langloch muss über der Schraube zu sehen sein, nicht darunter, dann ist die Kette noch gut.

    Zylinderkopf hin Camcha10


    Zum Thema verstärkte Gleitschiene mal hier hin schauen:
    Steuerkettenspanner verstärkt/unverstärkt im Vergleich


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    Beitrag von Janosh am Mo 18 Feb - 9:36

    Ich meine gesehen zu haben dass da noch Platz zum spannen ist. Ich mache heute Nachmittag n Foto
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    Beitrag von Waterbrunn am Mo 18 Feb - 10:57

    An einem Urgüllemotor waren unverstärkte Gleitschienen verbaut. Außerdem fehlte beim Deckel des Kettenspanners der "lange Arm" nach links oben, wo die Gleitschiene links verschraubt ist. Das wurde noch innnerhalb des 1. Verkaufsjahres per Rückrufaktion an allen in Deutschland bei Honda verkauften CXen geändert. Zusätzlich wurde die "Platte B" (Schnörpsel) unter der Schraubbefestigung der Gelitschiene oben links eingeführt. Diese Platte B sollt das Schraubloch der Befestigungsschraube vor Ausreißen schützen. Eines weiß ich ganz sicher: Eine unverstärkte Gleitschiene wird bei schlagender Kette innerhalb von 150 Kilometern zerschlagen.

    Gruß, EO


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    Beitrag von f104wart am Mo 18 Feb - 11:30

    Janosh schrieb:Ich meine gesehen zu haben dass da noch Platz zum spannen ist. Ich mache heute Nachmittag n Foto

    Da brauchst Du kein Foto zu machen. Die Kette drin zu lassen, um sie nach 10tsd km dann doch zu tauschen, lohnt sich nicht. Rolling Eyes





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