CX GL500-650 Forum

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    Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

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    Kölnerfluse

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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von Kölnerfluse am So 14 Jan - 12:46

    Achso, rechter hintere Blinker:
    Ich meine, es ist korrekt, dass der montiert ist. Mit einigen wenigen Handgriffen (laut Aussage des derzeitigen Besitzers ca. 10 Min.) kann die Pumpe für den Solobetrieb umgebaut werden. Daher hat sie auch keine Vorderradschwinge oder Autoreifen montiert. Allerdings sehe ich es ähnlich wie Du, dass im Gespannbetrieb der Blinker zumindest abgedeckt sein muss.

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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von Gast am So 14 Jan - 13:47

    @KölscheFluse  Wink

    Kopfstütze und Gurte sind nicht vorgeschrieben.
    (Selbst die Schwenker haben so ebbes nicht. Da siehts genauso mies für den Beifahrer aus, wenn da jemand hinten drauffährt.)
    BTW: Es gibt m.W. mehr Gespannunfälle durch Eigenverschulden, die mit einem Überschlag enden. Wenn da eine Person angeschnallt im Boot sitzt, geht es meist sehr schlecht aus.


    Als verwendbare und anschraubbare Boote google mal nach Steib LS200 oder Velorex, oder Pannonia, oder MZ-Seitenwagenboote oder Stoye. Ein Boot von Ural oder Dnepr wäre mit seinen 80kg etwas zu heftig, in das letztere kann man aber sehr leicht einsteigen.

    MZ-Boot hat den Vorteil, dass die Vordernase komplett nach vorne geklappt werden kann. Noch leichter zum Einsteigen.

    ______________________

    Da vorhandene "Sitzgestell" wäre mir zu leicht.
    Ist aus Alu-Riffelblech.
    Bei fast jeder Rechtskurve will der BW eh hoch gehen, da muss man sich aktiv als Fahrer -und evtl. als aktiver Beifahrer- nach rechts lehnen.. So in etwa wie die Schmiermaxen  Wink
    Bleigewichte weitmöglichst recht am Gestell bringen etwas Abhilfe, wenn niemand oder nur das Hundi im BW sitzt. Hundi anschnallen ist eh angesagt. Egal ob er 50 kg oder nur 12kg wiegt.

    ________________________________

    Zum Gespannfahren-üben -d.h. ohne Beifahrer/Beladung im Boot- ist ein Hohlblockstein oder ein Sack Zement/Kies zu empfehlen. Dann kommt der BW nicht ganz so schnell hoch. ...und gibt auch keinen Adrenalinschock  Very Happy

    Gespannfahrerlehrgänge sind ebenfalls empfehlenswert.

    ________________________________

    Wenn das Gespann für den Wechselseitigen Betrieb (mit/ohne SW) zugelassen ist, dann magst Du nicht mehr artgerecht solo-fahren, weil hinten der Reifen flach/eckig wie ein PKW-Reifen abgefahren ist, ...oder dann eben ein anderes Rad montieren und die Abdeckungen der rechten Blinker entfernen.
    Schnell lösbare Steckerverbindung zum BW ist sicher für den Solobetrieb bereits angebaut.
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    f104wart

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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von f104wart am So 14 Jan - 15:32

    Kölnerfluse schrieb:...dass an einem Gespann mit nachgerüstetem Sicherheitsgurt die Abnahme vom TÜV verweigert wurde. Begründung: Ein geprüfter Sichereitsgurt ist immer in Verbindung zum Fahrzeug zu sehen. So muss z.B. ein Nachweis über die einwandfreie Funktion der Haltepunkte erbracht werden.

    Hallo Jürgen,

    das ist auch vollkommen richtig so. Der Knackpunkt ist der, dass hier eine Eintragung erfolgen sollte. Die kann der TÜV natürlich ohne entsprechenden Berechnungsnachweis und Einhaltung der Prüf- und Zulassungsprozedur nicht machen, denn mit der Eintragung bestätigt er ja, dass der Gurt unter Prüfbedingungen hält. Und das möchtest Du sicher nicht bezahlen wollen.

    Niemand aber wird Dir untersagen, einen Gurt einzubauen.

    Ohne Kopfstütze allerdings ist ein Gurt eine gefährliche Angelegenheit,  denn ohne Kopfstütze ist es fast sicherer, sich NICHT anzuschnallen, da der Körper vom Gurt festgehalten wird, der Kopf bei einem Aufprall von hinten in den Nacken geschleudert wird und die Halswirbelsäule bricht.

    Was ich in diesem Zusammenhang auch nie verstanden habe, ist, das diese bescheuerten Sissybars oder auch solche Rückenlehen wie bei dieser Cx 650C jemals den Segen des TÜV erhalten haben. In meinen Augen sind das regelrechte Wirbelsäulenbrecher.  Rolling Eyes



    Ob starres Gespann oder Schwenker ist völlig irrelevant. Bei modernen Seitenwagen ist es oft so, dass das Boot einen Überrollbügel hat, der gleichzeitig als Kopf-/Helmstütze wirkt und damit das Anschnallen auch bei einem Überschlag durchaus sinnvoll ist. Vorausgesetzt, man benutzt, wie hier beim Foto eines Schwenkers, einen Hosenträgergurt.



    Ich würde mich da nicht auf eine nicht vorhandene Vorschrift berufen, sondern mich im eigenen Interesse für eine möglichst sichere Lösung entscheiden.

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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von Gast am Mo 15 Jan - 13:25

    Zum Thema Überrollbügel von hier:

    http://www.kalich.de/Ausstattung/ausstattung.html




    Überrollbügel, optischer Bügel, Ü-Bügel ...egal wie man das Teil nennt, es sieht hübsch aus, ist nicht mit dem Bootsrahmen verbunden und daher wirklich nur Optik bzw. Unterstützer für das “Höhere Verdeck”

    Also nur optisches Blendwerk.
    Echte Funktion = Null.

    (Bild mag ich wg. Copyrightverletzungsgefahr nicht einfügen, deshalb nur der Link zu der HP)
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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von hensmen am Mo 15 Jan - 16:46

    Auf einem Sologerät und wenn es noch so modern ist, schnallt sich doch auch niemand an.
    Also ist der Mitfahrer im Boot ungesichert, als Selbstreagierende Ladung sollt dies auch genügen. Im Ernst, nicht alle Boote sind so auf dem Rahmen des Beiwagens verankert, daß sie beim Überschlag draufbleiben. Die Gespannbranche wäre sofort abserviert, wenn solche festinstallierte Rückhaltesysteme Pflicht wären.
    Dafür gibt es einen gestalterischen Freiraum den man sonst nur noch selten findet, ich meine damit den Bootsbau, insofern finde ich den Endurobeiwagen von der Kleinanzeigenanzeige noch ziemlich kommod.
    Dies " Freisitzen " ist vielleicht kaum nachvollziehbar aber wer erst mitgefahren ist will es nicht mehr missen, gerade dies Mitturnen mach den Reiz des Gespannfahrens aus und unvernünftig ist Gespannfahren eh.
    Hans

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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von Gast am Mo 15 Jan - 17:09

    Beifahrer zum Glück nicht angeschnallt
    Klick

    oder auch hier

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    Kölnerfluse

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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von Kölnerfluse am Mo 15 Jan - 17:49

    Tja, guelli02,
    in den von Dir verlinkten Vids ist die "Schuldfrage" ja wohl eindeutig.
    Aber Anita und ich sind keine 17 mehr. Klar, beim Moppedfahren bleibt auch bei noch so defensiver Fahrweise ein Restrisiko. Aber wer das scheut, sollte morgens mit dem Arsch im Bett bleiben; gemäß dem Motto "Leben gefährdet die Gesundheit".
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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von Waterbrunn am Mo 15 Jan - 21:00

    Kölnerfluse schrieb:
    ...

    "Leben gefährdet die Gesundheit".

    Also, ich finde atmen noch viel gefährlicher. JEDER Atemzug kann der letzte sein!!!! Shocked
    lol!


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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von f104wart am Mi 31 Jan - 9:48

    Kölnerfluse schrieb:Hallo Ralph,
    der Beiwagen gefällt mir auch nicht.

    Hallo Jürgen,

    ich denke, das hier wäre die bessere Wahl (gewesen): http://cx500.forumieren.org/t5288-cx-500-eml-gespann-zu-verkaufen#64264 Wink
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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von Waterbrunn am Mi 31 Jan - 15:32

    Hinterher ist man immer krüger! Und wenn er noch länger gewartet hätte, hätte er vielleicht ein noch bessereres und billigereres gefunden - "Hätte, hätte, Fahrradreifen"!


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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von f104wart am Mi 31 Jan - 16:20

    Jou, EO, da hast Du Recht. Mir isses halt nur aufgefallen, weil man hier für wenig mehr Geld viel mehr Seitenwagen und noch mehr Gespann bekommt.

    Und wenn andere den Thread lesen, die noch keinen Kutschbock haben, werden sie vielleicht inspiriert.

    Ich hätte auch einfach schreiben können: Hier gibt´s noch´n Gespann.

     Rolling Eyes
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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von Kölnerfluse am Mi 31 Jan - 16:52

    Ja, das Inserat habe ich auch schon gesehen.
    Aber wie EO schon schrub: Wie lange hätte ich denn warten sollen?
    Aber ich versuche mir die Sache jetzt schön zu reden. Ohne den Inserenten zu kennen oder gar etwas unterstellen zu wollen: Ich denke mir einfach, dass da "ein Haken" dran ist (was ja gar nicht stimmen muss).
    Bei meinem Gespann handelt es sich um ein ehrliches Fahrzeug, bis auf den Erstbesitzer konnte ich die Historie nachvollziehen. Das Gespann ist ein Eigenbau, ich konnte Kontakt zum Erbauer aufnehmen und er konnte mir ´ne Menge zur Historie erzählen. Der Erbauer hat über viele Jahre bei der Fa. Stern in Straubing gearbeitet und wusste, was er tat.
    Und ausserdem macht es mir Spass, das Teil zu verschönern.
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    f104wart

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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von f104wart am Mi 31 Jan - 17:32

    Kölnerfluse schrieb:Und ausserdem macht es mir Spass, das Teil zu verschönern.

    Genau! ...Das ist ja auch mit ein Grund, warum ich ne Güllepumpe habe. Die hat mir nämlich schon damals, Ende der 1970er/Anfang der 80er nicht gefallen und wurde etwas "individalisiert". Laughing



    Die fetten Boldor-Blinker, die damals aktuell waren, würde ich heute aber nicht mehr drauf machen. Wink
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    hensmen

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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von hensmen am Mi 31 Jan - 17:48

    Ein solches Gespann für solches Geld gibt man seltenst kurzfristig ab.
    Warum wendet man sich dann nicht früher an Gespannsuchende ?
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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

    Beitrag von dex am Do 15 Feb - 16:12

    Ich habe ein GL Gespann im Einsatz. Ist leider etwas " verbaut " und nach alten Bestimmungen zugelassen. Es ist vieles möglich. EML Schwinge, WASP Beiwagenrahmen, Ernst Clausen Anbaurahmen und IZH Beibot...

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    Re: Gespann bauen - wer hat Erfahrung?

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