CX GL500-650 Forum

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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

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    Beitrag von Rasputin99 am Mo 28 Okt - 12:33

    Hallo Liebe CX Gemeinde, ich (Hesse in der Nähe von Frankfurt) bin mit meinen 55 Jahren erst vor zwei Jahren zu meiner ersten Gülle gekommen - Bj. 81, 16 TKM (Garagenfund und wieder vom Profi instandgesetzt und dann habe ich Sie gekauft), vorher und immer noch Kawasaki Zephyr gefahren, aber Gülle ist schon klasse. Nachdem ich schon viel in diesem Forum gelesen habe und selbst kein ungeschickter Schrauber bin, hätte ich nun an die alten Profis mal wieder eine Frage zu der Vergaserabstimmung Crying or Very sad Ja, die Beiträge habe ich schon alle durch und hier und da auch was ausprobiert, aber ... entweder verstehe ich es nicht ... oder ...

    Hier mal das „Fehlerbild“: nach Vergaserreinigung, Dichtung und Messingtausch - Ventile sind eingestellt! Vergaserklappen auch synchronisiert - wenn ich jetzt an die Leerlaufeinstellung gehe, dann fällt auf, dass ein Herausdrehen der Luftmengenschrauben am Vergaser (ist so auf 2 Umdrehungen raus grob eingestellt) an der Drehzahl eigentlich gar nichts verändert und ein Hineindrehen - ganz am Ende - zu einem Einbrechen der Drehzahl und dann zum Absterben des Motors führt - also wieder raus. Aber der Schritt: Einregeln auf höchste Drehzahl - und dann mit Leerlaufschraube wieder runterregeln auf die 1000 U/Min - klappt eigentlich gar nicht. Jemand eine Idee was das bedeutet - soll ich mal eine andere Reihenfolge versuchen? Ich fahre auch damit, aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich überhaupt ein gescheites Standgas habe und warum ich es nicht lasse wie es ist - naja, Verbrauch ist so bei 8 Liter im Normalbetrieb - das kann ja jetzt nicht das Ende sein.
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    Beitrag von Brummbaehr am Mo 28 Okt - 12:57

    Willkommen "Unbekannter Name"

    Ich stelle bei meinen Maschinen die Gemischeinstellschraube so auf 2Umdr. raus und wenn der Hobel dann ordentlich läuft fummel ich nicht weiter dran rum.

    Aber:
    8 Liter im "Normalbetrieb" bei überholten Vergasern mit neuem Messing halte ich für deutlich zu hoch.
    Meine 500E liegt so bei 5 Liter (Iridium Zündkerzen und K&N Luftfiltereinsatz). Die Fahrweise ist da natürlich im Modus "Blümchenpflücker" aber auch mit Sozius oder alleine (ohne Gruppe) komme ich nicht über 6Liter.

    Könnte sein, das die Düsen vertauscht wurden?
    Wurde der Gummistopfen auch erneuert?
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    Beitrag von Rasputin99 am Mo 28 Okt - 13:38

    Hallo Brummbaehr, sorry, ich höre auf „Klaus“ - also die Gummistopfen wurden tatsächlich nicht erneuert - kann ich noch machen; vertauschte Düsen schließe ich mal aus. Und an den Gemischeinstellschrauben will ich auch eigentlich nicht fummeln (sind ja auch auf ca. 2 Umdrehungen raus), habe nur mal gelesen, dass man zur richtigen Leerlaufeinstellung hier dran muss. Danke schon mal für die Hinweise.
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    Beitrag von f104wart am Mo 28 Okt - 14:40

    Rasputin99 schrieb: vertauschte Düsen schließe ich mal aus.

    Warum? Was macht Dich so sicher?


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    Beitrag von BerndM am Mo 28 Okt - 19:05

    Hallo Klaus,
    Da Du eh noch die Gummiproppen austauschen wirst könntest Du Dir auch die Positionen der Düsen ansehen.
    Laut deiner Beschreibung scheint ein kleines Missverständnis der Funktionen der drei Schräubchen im unteren Bereich der
    Vergaserbatterie vorzuliegen. Auf jeden Fall ist deine Beschreibung nicht ganz eindeutig. Deshalb von mir ein wenig weiter ausgeholt.
    Jeder Vergaser hat eine Gemischeinstellschraube. Siehe das Bild von Brummbaehr links, dies messingfarbene Teil mit der Feder.
    Man stellt ein Luft / Benzin Verhältnis ein.
    Die Gemischeinstellschrauben werden sensibel eingedreht bis zu einem Widerstand. Dann wieder als Grundeinstellung 2 Umdrehungen raus.
    Kann man so lassen.
    Dazu kommt die Einstellschraube für die Leerlaufdrehzahl. Die Einstellschraube mit dem schwarzen Knopf.
    Wenn der Motor warm ist stellt man die Leerlaufdrehzahl auf ca. 1.100 U/min an der Schraube mit dem schwarzen Knopf ein. Das bewirkt eine
    Öffnung der Drosselklappen.

    Wenn Du das Gemisch besser einstellen möchtest solltest Du erst die Leerlaufdrehzahl runter drehen, so 1.000 U/min, und dann die erste Gemischeinstellschraube in kleinen Schritten langsam verändern bis die max. Drehzahl anliegt. Dann mit der Schraube für die Leerlaufdrehzahl
    diese wieder runterregeln. Jetzt am anderen Vergaser das Gemisch einstellen. Dann die Leerlaufdrehzahl auf 1.100 U/min einstellen.
    Das war es.
    Macht aber keinen Sinn da rumzudrehen wenn noch nicht klar ist ob die Düsen an der richtigen Stelle sitzen, die Gummiproppen dicht sind und die
    Luftabsperrmembranen sauber arbeiten.

    Gruß
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von Polierteufel am Di 29 Okt - 1:49

    Hallo,

    die Aussage, dass der Vergaser gereinigt wurde ist keine Aussage! Ins Ultraschallbecken oder ins schwäbische Zahnersatzwasser was alles sauber machen soll, ist keine Aussage, dass es wirklich danach sauber ist!!!! cheers

    Gemisch einstellen:

    Motor an machen und warmlaufen lassen. Ist der Choke komplett geschlossen und die Leerlaufdrehzahl eingestellt auf ca. 1100 U/min, dann den Motor abschalten. Bei einem der beiden Zylindern den Zündkerzenstecker ziehen. Motorstarten und Standgas erhöhen so dass der Motor rund läuft. Jetzt wird an dem zugehörigen Vergasers des aktiven Zylinders die Gemischschraube langsam reingedreht. Die Motordrehzahl sollte jetzt ansteigen und man dreht langsam weiter bis zu dem Punkt, wo keine Steigerung des Leerlaufs festzustellen ist. Ab da dreht man die Gemischschraube um gute eine halbe Umdrehung raus. Jetzt erfolgt das selbe Spiel auf der anderen Seite aber Vorsicht bitte vorher den Motor ausschalten, wenn der Zündstecker eingesetzt und der andere gezogen wird.
    Die selbe Prozedur wird am andren Zylinder bzw. Vergaser vorgenommen. Anschließend wird die Leerlaufdrehzahl auf ca. 1100 U/min reduziert.

    Wenn das nicht funktioniert, dann war die Vergaserreinigung für die Katz!!!!



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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von f104wart am Di 29 Okt - 7:20

    Was soll das mit dem Ziehen des Kerzensteckers bringen? Sorry, das ist jetzt nur eine Frage.

    Ich meine, irgendwomal gelesen zu haben, dass wenn man den Motor mit gezogenem Kerzenstecker laufen lässt, das schädlich für die Zündspule sein soll.

    Der Stecker sollte also zumindest so fixiert werden, dass der Funke auf Masse überspringen kann.


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    Beitrag von sg38fn am Di 29 Okt - 8:12

    Hallo Klaus,

    ich habe meine Vergaser kürzlich von Micha (siehe oben) reinigen lassen.

    Nachdem das Ergebnis jetzt vorliegt - die beiden Vergaser sehen besser aus wie neu - habe ich es bereut diese Reinigung nicht schon längst machen lassen zu haben. Bei der Überholung/Reinigung hat Micha auch noch entdeckt, dass zwei Düsen vertauscht waren  Embarassed

    Mein Rat: lass die Vergaser von Micha überholen und du wirst diesen Invest nicht bereuen  Very Happy


    Gruß
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von Polierteufel am Di 29 Okt - 13:41

    Hallo Ralf,

    so wie ich es mache und denke, dass es so auch Sinn macht:

    Die Vergaser sollten so eingestellt sein (synchronisiert, Gemisch und Leerlauf), dass der Motor läuft.
    Die Steuerkette (manueller Steuerkettenspanner) soll eingestellt sein und Ventilspiel ebenfalls.
    Luftfilter sowie Zündkerzen sollten in einem gepflegten Zustand sich befinden. Ansaugsutzen sollten dicht sein (es darf dort eine Falschluft angesogen werden).

    Zu deiner Frage Ralf:
    Man konzentriert sich erst einmal auf einen Vergaser sprich Zylinder, da wenn der zweite Zylinder aktiv mitläuft, kann die Einstellprozedur durch den zweiten Vergaser verfälscht werden. Erst wenn beide Vergaser unabhängig voneinander vom Gemisch eingestellt sind, kann man die zwei Vergaser zueinander synchronisieren.


    Dass die Zündspulen Schaden nehmen, wenn man sie ohne Verbraucher betreibt kenne ich so nicht.
    Ich mache das immer so und bisher ist mir in dem Zusammenhang nichts aufgefallen, dass die Zündspulen dadurch einen Defekt erleiden.
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    Beitrag von BerndM am Di 29 Okt - 19:05

    Polierteufel schrieb:

    Luftfilter sowie Zündkerzen sollten in einem gepflegten Zustand sich befinden. Ansaugsutzen sollten dicht sein (es darf dort keine Falschluft angesogen werden).

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    Beitrag von Rasputin99 am Di 29 Okt - 23:08

    Also erst mal vielen Dank für die Tipps - da werde ich nochmal etwas nacharbeiten. #Ralf, ich hatte den Düsenersatz Schritt für Schritt mit entsprechendem Überprüfen jeder Düse vorgenommen, deshalb gehe ich mal von aus: nix vertauscht. Aber ich check das auch nochmal - besser is das.
    Ich gehe jedenfalls erst mal so vor, wie von Bernd beschrieben. Mal sehen, ob es dann passt. Erst mal Danke.
    Beste Grüße Klaus
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Gezogener Kerzenstecker

    Beitrag von Gast am Di 5 Nov - 19:52

    Polierteufel schrieb:Hallo,



    Gemisch einstellen:

    Motor an machen und warmlaufen lassen. Ist der Choke komplett geschlossen und die Leerlaufdrehzahl eingestellt auf ca. 1100 U/min, dann den Motor abschalten. Bei einem der beiden Zylindern den Zündkerzenstecker ziehen. Motorstarten und Standgas erhöhen so dass der Motor rund läuft. Jetzt wird an dem zugehörigen Vergasers des aktiven Zylinders die Gemischschraube langsam reingedreht. Die Motordrehzahl sollte jetzt ansteigen und man dreht langsam weiter bis zu dem Punkt, wo keine Steigerung des Leerlaufs festzustellen ist. Ab da dreht man die Gemischschraube um gute eine halbe Umdrehung raus. Jetzt erfolgt das selbe Spiel auf der anderen Seite aber Vorsicht bitte vorher den Motor ausschalten, wenn der Zündstecker eingesetzt und der andere gezogen wird.
    Die selbe Prozedur wird am andren Zylinder bzw. Vergaser vorgenommen. Anschließend wird die Leerlaufdrehzahl auf ca. 1100 U/min reduziert.


    Genauso habe ich es von meinem Guzzi Kumpel vor Jahren gelernt. Der ist seit gefühlten 100 Jahren Fahrleher und genießt in einigen Dingen mein volles Vertrauen. Übrigens eine kaputte Zündspule kenn ich nicht.
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von hhp am Sa 9 Nov - 13:12

    Hallo zusammen,

    nachdem ich jetzt mal alle Kommentare gelesen habe, muss ich doch einiges richtigstellen.

    Bernd:
    mit der Gemisch-Einstellschraube wird kein Luft/Benzin-Verhältnis eingestellt, sondern die Menge eines fertigen Vorgemisches durch das separate Leerlaufluftsystem. Schraube links rum raus = mehr, Schraube rechts rum rein = weniger. (Prinzip aller Gleichdruckvergaser) Das Luftabsperrventil muss für den Fahrbetrieb in Ordnung sein (Schiebebetrieb), hat aber zunächst mit der Leerlauf Einstellung nichts zu tun. Ansonsten sind die Einstellhinweise bestens erklärt.

    Micha:
    wenn keine große Reaktion beim Drehen der Gemisch-Einstellschraube erfolgt, brauche ich nicht lange
    überlegen, dann ist irgendwo was undicht (Nebenluft) oder nach Reinigung immer noch im Leerlaufbereich verstopft. Vorausgesetzt alle Düsen, Düsenstöcke, der Stopfen dicht und die Gemisch-Einstellschraube mit O-Ring und Scheibe richtig montiert.

    Deine Einstellhinweise stammen ursprünglich aus dem BMW Bereich und betreffen NUR die "Feineinstellung" der getrennt einzustellenden Bing-Gleichdruck-Vergaser der Serie 64/94 für die alten Typen R 80 … Die sind mit Seilzug verbunden und nicht mit einer festen Einstellmechanik. Das steht in einigen Foren so drin. z.B. (wiki.kleine Boxer.de) und auch in BMW Anweisungen. Hat sich wohl verallgemeinert.

    Da steht auch drin, das an den abgezogenen Kerzenstecker ein "Funken-Ableiter" angeschlossen werden soll, weil sonst die Kerzenstecker "durchschlagen" können. z.B. eine Kerze einstecken und an Masse halten/festmachen.

    Hallo Ralf,
    Du hast mal irgendwo RICHTIG GELESEN! Der Hinweis stand in Papieren von Ignitech. Bei Abzug eines Kerzensteckers kann die Electronic beschädigt werden. Ich finde es leider nicht mehr. Papiere habe ich auch nimmer.

    Also Klaus, bevor die neuen Stopfen montiert werden alle Düsen nochmal raus einschließlich Düsenstock und kräftig mit Druckluft durchblasen. Irgendwo "da drin" ist noch was. Auch die Luftdüsen von oben unter dem Deckel durchblasen. Einbauen und einstellen wie Bernd geschrieben hat. Steht auch alles im EFH 03 von Schorsche. Wenn alles passt, liegt der Sprit-Verbrauch bei ca.
    5 - 5,5 Liter. Mehr brauche ich auch nicht, trotz auch vieler Drehzahlorgien!!!

    Herzliche Grüße hhp Horst
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von Polierteufel am So 10 Nov - 1:08

    hhp schrieb:Hallo zusammen,

    nachdem ich jetzt mal alle Kommentare gelesen habe, muss ich doch einiges richtigstellen.

    Micha:
    wenn keine große Reaktion beim Drehen der Gemisch-Einstellschraube erfolgt, brauche ich nicht lange
    überlegen, dann ist irgendwo was undicht (Nebenluft) oder nach Reinigung immer noch im Leerlaufbereich verstopft. Vorausgesetzt alle Düsen, Düsenstöcke, der Stopfen dicht und die Gemisch-Einstellschraube mit O-Ring und Scheibe richtig montiert.

    siehe oben in Beitrag #6... die Aussage, dass der Vergaser gereinigt wurde ist keine Aussage! Ins Ultraschallbecken oder ins schwäbische Zahnersatzwasser was alles sauber machen soll, ist keine Aussage, dass es wirklich danach sauber ist!!!! cheers

    Deine Einstellhinweise stammen ursprünglich aus dem BMW Bereich und betreffen NUR die "Feineinstellung" der getrennt einzustellenden Bing-Gleichdruck-Vergaser der Serie 64/94 für die alten Typen R 80 … Die sind mit Seilzug verbunden und nicht mit einer festen Einstellmechanik. Das steht in einigen Foren so drin. z.B. (wiki.kleine Boxer.de) und auch in BMW Anweisungen. Hat sich wohl verallgemeinert.

    Es mag sein, dass dort der Ursprung zu suchen ist, wonach ich nach über 20 Jahren so einstelle, so ist scheinbar auch wenn man alles jetzt in Frage stellt doch nicht so flasch.  Very Happy

    Da steht auch drin, das an den abgezogenen Kerzenstecker ein "Funken-Ableiter" angeschlossen werden soll, weil sonst die Kerzenstecker "durchschlagen" können. z.B. eine Kerze einstecken und an Masse halten/festmachen.
    Ich weiß zwar nicht was man direkt unter dem Begriff "Funken-Ableiter" verstehen sollte? Ich verstehe darunter, dass da elektrische Enerie freigegenebn wird was nicht gewünscht wird. Aus dem Grund habe ich geschrieben:  Jetzt erfolgt das selbe Spiel auf der anderen Seite aber Vorsicht bitte vorher den Motor ausschalten, wenn der Zündstecker eingesetzt und der andere gezogen wird.


    Deinen Hinweis, dass die Ignitech der alleinige Grund sein scheint dass diese defekt geht. Da muss ich Dir danken! Das wusste ich bisher nicht. DANKE für die deine hilfreiche Antwort die hier nur noch fehlte.

    Hallo Ralf,
    Du hast mal irgendwo RICHTIG GELESEN! Der Hinweis stand in Papieren von Ignitech. Bei Abzug eines Kerzensteckers kann die Electronic beschädigt werden. Ich finde es leider nicht mehr. Papiere habe ich auch nimmer.
    Es mag sein, dass Ralf da was gelesen hat, dass das so wie ich es mache nicht 100% sein könnte ABER das bezog sich auf Zündspülen und nicht auf die Ignitech

    Also Klaus, bevor die neuen Stopfen montiert werden alle Düsen nochmal raus einschließlich Düsenstock und kräftig mit Druckluft durchblasen. Irgendwo "da drin" ist noch was. Auch die Luftdüsen von oben unter dem Deckel durchblasen. Einbauen und einstellen wie Bernd geschrieben hat. Steht auch alles im EFH 03 von Schorsche. Wenn alles passt, liegt der Sprit-Verbrauch bei ca.
    5 - 5,5 Liter. Mehr brauche ich auch nicht, trotz auch vieler Drehzahlorgien!!!


    Das kann aus meiner Sicht gestrichen werden, da diesbezüglich nichts geschrieben worden ist, was zu neuer Erkenntnis geführt hat.

    Herzliche Grüße hhp Horst

    Von mir ebenfalls herzliche Grüße
    Micha der Polierteufel
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von f104wart am So 10 Nov - 8:11

    Polierteufel schrieb:

    Hallo Ralf,
    Du hast mal irgendwo RICHTIG GELESEN! Der Hinweis stand in Papieren von Ignitech. Bei Abzug eines Kerzensteckers kann die Electronic beschädigt werden. Ich finde es leider nicht mehr. Papiere habe ich auch nimmer.
    Es mag sein, dass Ralf da was gelesen hat, dass das so wie ich es mache nicht 100% sein könnte ABER das bezog sich auf Zündspülen und nicht auf die Ignitech

    Das bezieht sich auf JEDE Art von Spulen, in denen eine Spannung indziert und nicht abgelitet wird.

    Warum sonst werden beispielsweise die Kondensatorladespulen beim Einbau einer Ignitech auf Masse gelegt? Ganz sicher nicht, um die Ignitech zu schützen.

    Jede nicht abgeleitete Spannung, die in einer Spule induziert wird, erhitzt die Spule, die dadurch zerstört werden kann. Und das gilt auch für Zündspulen.


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    Gruß Ralf


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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von hhp am So 10 Nov - 10:46

    Danke Ralf, genau so ist es! Was die Ignitech angeht, kann es auch nur die alte Ausführung gewesen sein. Ich frag einfach mal an, und melde mich dazu.

    Hallo Micha, ganz fleißige Nachtarbeit. Du machst mit Deiner Einstellarbeit mit Sicherheit nichts grundsätzlich falsches. Ich denke, Du machst es Dir vielleicht zu kompliziert/aufwändig. Was soll’s, jedem das Seine. Bei mir haben die letzten über 20 Jahre CX500 und davor rd. 30 Jahre Motorsport auf 4 Rädern auch seine Erfahrung bei Vergasern hinterlassen. Wenn Du ganz genau einstellen möchtest, nimm noch ein CO Messgerät dazu.

    Ich mache es so: Motorrad warm fahren, Gemischeinstellschrauben 2 Umdrehungen raus, Vergaser im Leerlauf bei ca. 1.100 UpM synchronisieren, fertig. Läuft unten rum sauber und dreht auch noch weit über den roten Bereich. Natürlich nur, wenn auch alle anderen Einstellungen stimmen, KWZ eben.

    Allen noch einen schönen Sonntag. Jetzt gehts raus, bibber......... aber die Sonne scheint!

    Gruß hhp Horst
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    Beitrag von f104wart am So 10 Nov - 11:02

    hhp schrieb:

    Ich mache es so: Motorrad warm fahren, Gemischeinstellschrauben 2 Umdrehungen raus, Vergaser im Leerlauf bei ca. 1.100 UpM synchronisieren, fertig. Läuft unten rum sauber und dreht auch noch weit über den roten Bereich. Natürlich nur, wenn auch alle anderen Einstellungen stimmen, KWZ eben.

    Genau so mache ich das auch. Nicht mehr und auch nicht weniger.

    ...VOR dem Synchronisieren aber auf alle Fälle noch das Ventilspiel prüfen/einstellen.  


    Das gleiche gilt auch umgekehrt: Korrekterweise müsste man nach jedem Einstellen der Ventile auch die Vergaser synchronisieren, weil sich durch ein geändertes Ventilspiel auch der Öffnungsbeginn der Einlaßventile ändert und sich das dann auch wieder auf die Synchronisierung der Vergaser auswirkt. Wink




    @Micha:

    Ich habe immer noch nicht verstanden, was es bringen soll, den Motor erst nur auf einem und dann auf dem anderen Zylinder laufen zu lassen.

    Wird dabei auch die jeweilige Kerze heraus gedreht oder läuft der Motor gegen die Kompression des nicht gezündeten Zylinders?


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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von Polierteufel am Mo 11 Nov - 12:08

    Ich glaube allmählich wir schreiben aneinander vorbei.

    Die Vergaser, die von mir überholt/ restauriert raus gehen, sind auf Werkseinstellung eingestellt.
    Die Gemischschraube 2 Umdrehungen raus und die zwei Vergaser zueinander optisch synchronisiert.

    In der Regel brauchen keine Veränderungen an den Vergasern vorgenommen zu werden, wenn die anderen Rahmenbedingungen (Ventile, Steuerkette usw.) korrekt vorliegen.

    Da jeder Motor einem Verschleiß unterliegt (z.B.: Nicht mehr 100% abdichtende Ventile oder Kompression, kann die Einstellung nicht 100% stimmig sein). Darum empfehle ich immer zusätzlich, solch einen Vergaser auf das Aggregat nachzustellen.

    Richtig Ralf, der zweite Zylinder läuft bei der Methode wie ich es mache, passiv mit und gegen die Kompression.
    So habe ich es gelernt von alten Schraubern mit der Begründung: So konzentriert man sich nur auf den Vergaser der den dazugehörigen Zylinder antreibt.

    CO2-Messer wäre das optimale aber hat der wenigste in seiner Werkzeugkiste. Genauso wie so Einstellzündkerzen mit Schauglas um die Flammfärbung bei der Verbrennung zu beobachten zu können.

    Was mir bis her neu war ist, dass die Zündspulen bei der Einstellprozedur Schaden nehmen „könnte“, sowie auch die Ignitech.
    Im Strom steckt der Teufel und daher nehme ich gerne die Erfahrung mit, dass da was kaputt gehen kann und werde dies auch in Zukunft so weitergeben.
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von f104wart am Mo 11 Nov - 17:44

    Polierteufel schrieb:So konzentriert man sich nur auf den Vergaser der den dazugehörigen Zylinder antreibt.  

    Das hab ich vermutet, dass das der Grund ist. Das würde aber doch viel besser gehen, wenn man die Kerze des passiven Zylinders herausdrehen und (zum Schutz der Zündspulen) gegen Masse halten würde.

    Der Motor würde ohne Druck auf dem passiven Zylinder deutlich runder laufen als wenn er gegen die Kompression ankämpfen muss, was natürlich auch die Vergasereinstellung vereinfacht.


    Nur nochmal der Vollständigkeithalber: Mit der eigentlichen Synchronisierung hat das alles natürlich nichts zu tun, sondern nur mit der Einstellung des Leerlaufgemischs. Die Synchronisierung muss unabhängig davon trotzdem durchgeführt werden.

    Die Grundeinstellung der Drosselklappen (Vorsynchronisation) mache ich mit 2 gleichdicken Kugeln (D=5 mm)



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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von hhp am Do 14 Nov - 16:58

    Hallo Micha,

    bezüglich Deiner Vergaser-Einstellweise und dem Hinweis "so hab ich gelernt von alten Schraubern" hat mir keine Ruhe gelassen. Bin ja selbst einer. Ich denke, dass ich den Grund dafür gefunden habe. "Früher" (noch vor der Zeit der CXen) hatten wir keine oder kaum elektronische Bauteile für die Übertragung des Zündfunkens, sondern mechanische Zündkontakte! Zur Erläuterung hier ein Text zitiert aus Wiki:

    Funktionsprüfung Zündung:
    "Die korrekte Funktion des Hochspannungsteils einer Zündanlage kann mit Abziehen eines Kerzensteckers und einer separaten, gegen Masse gehaltenen Zündkerze erkannt werden (Vorsicht Hochspannung!) Dabei ist eine stabile Verbindung sehr wichtig. Ist diese, auch nur kurz, unterbrochen, können durch die dann entstehenden Spannungsspitzen elektronische Bauteile zerstört werden. Bei älteren kontaktgesteuerten Zündanlagen mit rein mechanischem Unterbrecher besteht diese Gefahr nicht." (TCI und CDI sind elektronische Bauteile.)

    Für mich stellt sich noch die Frage, was passiert mit dem überschüssigen Benzingemisch im mitlaufenden Zylinder, das nicht gezündet wird. Nasse Kerze, Benzin geht ins Oel….?

    Da hat Ralf schon recht. Wenn Du so einstellen möchtest wie beschrieben, entsprechend die gegenüberliegenden Kerze raus UND gegen MASSE halten oder festmachen. Dann kann auch der mitlaufende aber nicht aktive Zylinder entlüften.

    Schon was neues von Klaus (Rasputin 99) gehört?

    Herzliche Grüße hhp Horst
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von f104wart am Fr 15 Nov - 11:34

    hhp schrieb:Für mich stellt sich noch die Frage, was passiert mit dem überschüssigen Benzingemisch im mitlaufenden Zylinder, das nicht gezündet wird. Nasse Kerze, Benzin geht ins Oel….?

    Die nasse Kerze kann zum Beispiel dazu führen, dass eine NGK DR8ES-L danach nicht mehr funkt, weil gerade dieser Kerzentyp sehr empfindlich auf nasse Elektroden reagiert. Wink


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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von Polierteufel am Sa 16 Nov - 3:52

    Die Einstellprozedur pro Vergaser dauert max. 10-15 sec.  Wenn demjenigen dabei 5 mal das Werkzeug aus der Hand fällt, dann kann das wohl länger dauern. Da der Motor zuvor warm gefahren sein soll, verdampft das Benzin beim passiven Zylinder.

    Aber wenn es dem so sein sollte
    Ein missglückter Start versuch, bei kalten Motor dauert wesentlich länger. Also hab ich jetzt die neue Erkenntnis. Zündkerzen weg werfen, weil sie ja nass geworden sind und dadurch kaputt sind. Dazu muss man auch ein Ölwechsel vornehmen, weil sich das unverbrannte Benzin ins Motoröl vermischt hat.

    Laughing
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von f104wart am Sa 16 Nov - 8:38

    Polierteufel schrieb: Also hab ich jetzt die neue Erkenntnis. Zündkerzen weg werfen, weil sie ja nass geworden sind und dadurch kaputt sind.

    Sorry, Michael, aber wo hast Du das denn gelesen?

    Ich habe geschrieben, dass die DR8ES-L auf nasse Elektroden empfindlich reagieren. Und das ist ein in CX-Schrauberkreisen allgemein bekanntes Thema.

    Es steht nirgends, dass sie, wenn sie mal nass geworden sind, zwangsweise kaputt sind. Rolling Eyes





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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von hhp am Sa 16 Nov - 8:52

    Hallo Micha,

    bei meinem „unverbranntem Benzin“ steht ein Fragezeichen dahinter! Bei so kurzer Einstellzeit dürfte das Benzingemisch einfach durch den Auspuff verdampfen. Wenn’s zuviel wird, knallt.s einfach im Auspuff! Das mit der Kerze, wie Ralf auch sagte, ist eigentlich allgemein bekannt.

    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende
    hhp Horst
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    Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube Empty Re: Vergaser reagiert kaum auf die Justierung der Luftmengenschraube

    Beitrag von f104wart am Sa 16 Nov - 9:43

    hhp schrieb:Bei so kurzer Einstellzeit dürfte das Benzingemisch einfach durch den Auspuff verdampfen.

    Auf die Zeitangaben würde ich mich nicht verlassen.

    Als erstes musst Du, wenn Du den Kerzenstecker abgezogen hast, den Leerlauf so weit hochdrehen, dass der Motor überhaupt läuft und nicht gleich ausgeht. Auch wenn Du den Leerlauf vorher schon erhöht hast, musst Du unter Umständen nachregeln.

    Dann justierst Du Deinen Vergaser. Okay, DAS mag vielleicht mit 10-15 sec hinkommen, aber das ist nicht die Zeit, in der der Motor auf einem Zylinder läuft.


    ...Wobei ich nach wie vor immer noch keinen Sinn darin sehe, den "toten" Zylinder gegen die Kompression laufen zu lassen.

    Jeder weiß, daß ein unrund laufender Motor kein gesund laufender Motor ist. Rolling Eyes


    Zur Schonung der Zündspulen, der Lager und der gesamten Mechanik würde ICH auf alle Fälle die Kerze raus drehen, gegen Masse legen und den nicht mitlaufenden "atmen" lassen.

    Ich hab meine Vergaser so noch nicht eingestellt. Bei mir laufen dabei beide Zylinder.



    ...Aber ich bin ja für alles offen und lerne auch gerne dazu. Vielleicht probier ich´s beim nächsten Mal aus. Wink



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