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    IgniTech-Zündung, eine Empfehlung

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    Beitrag von Kölnerfluse am Mi 1 Aug - 23:08

    Nur zur Klarstellung:
    Die Ignitech, die Brummbaehr untersucht hat, ist die erste, die ihren Geist aufgab. Also die, die auf EOs Fahrt zur Tanke kaputtging.
    Die zweite Igni (also die, die nach dem Verkauf ihren Dienst quittierte) habe ich hier noch liegen. Eigentlich sollte sie zum Hersteller gesendet werden, da ja noch Garantie besteht. Da ich weder über ein Programm der Ignitech, noch über das notwendige Wissen zum Auslesen verfüge kann ich da nichts machen. Ich kann sie aber auch gern zu Jochen schicken. Wäre ja interessant herauszufinden, ob es sich um den gleichen Fehler handelt (was ich nicht glaube). Aber das sollte EO entscheiden.
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    Beitrag von Brummbaehr am Mi 1 Aug - 23:31

    Da die "neue" Igni einen Kurzschluss verursacht, wird man da wohl nix auslesen können.

    Da die noch Garantie hat --> Zurück zum Hersteller, in Absprache mit Ralf!


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    Beitrag von f104wart am Do 2 Aug - 0:20

    Kein Problem. Wir können die neue Ignitech gerne zum Hersteller schicken und prüfen lassen.

    Den Rest sollten wir per PN regeln.





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    IgniTech-Zündung, eine Empfehlung - Seite 2 Empty Re: IgniTech-Zündung, eine Empfehlung

    Beitrag von Waterbrunn am Mo 8 Okt - 9:22

    Um das Thema nochmal zu vertiefen.

    @kcx650: Ich schalte die IgniTech-Zündung NICHT über ein Relais! Ursprünglich war meine Maschine eine CX 500 mit NEC-Zündung. Da wird die NEC-Zündung über das Zündschloss und den dahinter gesetzten Killschalter, der als echter EIN-Schalter funktioniert, mit 12V versorgt. Statt der NEC-Zündung hängt nun also die IgniTech-Zündung an dem Kabel Schwarz/Weiß. Wird jetzt der Motor über den Zündschalter oder den Killschalter aus geschaltet, wird die IgniTEch von den 12V getrennt und der Motor geht aus. Gleichzeitig kann KEINE Überspannung oder was auch immer über die 12V-Leitung in die IgniTech-Zündung, weil diese Leitung unterbrochen ist.

    @Jochen: Ich hatte keine Relais mit Schutzdiode verbaut. Ich kannte diese Problematik nicht, dass Relais´, die man an der Primärspule abschaltet, eine Spannungsspitze ins Bordnetz schicken.

    Ich weiß also nicht, was so eine Spannungsspitze anrichtet, wenn sie masseseitig oder über die Impulsgeberspulen in die IgniTech eindringen.

    Die verbauten 3 Relais haben die Aufgabe Abblendlicht, Fernlicht und die Hupe zu schalten. Mein vorgehen beim Starten und ausmachen der Maschine war immer:

    Lichtschalter auf AUS, Zündschalter "AN", starten. Wenn der Motor läuft, Licht an.

    Zum Ausmachen schalte ich erst das Licht AUS und mache dann die Maschine aus, indem ich den Zündschalter auf AUS schalte.

    Aber es passiert mir manchmal, dass ich die Maschine mit dem Zündschalter ausgeschaltet habe, obwohl das Licht noch an war. In diesem Fall muß die Elektrik mit den Spannungsspitzen aus der ausdrehenden LIMA und dem abgeschalteten Relais gleichzeitig klar kommen.

    Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, dasss meine alte IgniTEch schlicht und einfach wegen Bauteilalterung defekt geworden ist und die neue, weil da zwar ein Bauteil eingebaut war, das beim Test vor dem Einbau funktionierte, aber fertigungsbedingt so dicht an der Grenze zum Ausschuß war, dass es bei der ersten Belastung kaputt ging. Wie will man das rauskriegen?

    Ich habe jetzt auf jeden Fall gelernt, welche Aufgabe das Spannungsschutzrelais in der Elektrik meines E200 Benz von 1994 hat. Ich habe durch Jochen gelernt, dass es KFZ-Relais mit Schutzdiode gibt, die die Abgabe von Spannungsspitzen beim Ausschalten durch das Relais verhindern sollen.

    Einen Überspannungsschutz an der Batterie zu montieren wird mittlerweile auch von den Walküren-Fahrern empfohlen, da bei denen mehr als eine Zündung durchgebrannt ist, nach ausschalten des Motors mit dem Killschalter (!). Die Elektrik der Walküre wurde ca 1996 entwickelt, die Maschine von 1997 bis 2003 gebaut, wobei ich durch Vergleich mit anderen Honda-Modellen sagen kann, dass die Elektrik in ihren Grundfunktionen überall gleich ist.

    Soweit meine "5 Cent" zu dem Thema.


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    Beitrag von f104wart am Mo 8 Okt - 10:00

    Nur zur Ergänzung:

    Ich hatte die defekte (neue) Ignitech an den Hersteller geschickt zur Überprfung und einen Anspruch auf Gewährleistung geltend gemacht.


    Igntech.CZ sagt dazu, dass die Igni durch Überspannung beschädigt wurde. Das kann entweder durch einen defekten Regler oder ein externes Ladegerät passiert sein oder dadurch, dass die Batterie nicht angeklemmt war, als der Motor lief.

    Die Tschechen haben die Ignitech instandgesetzt, aber eine Garantie abgelehnt. Sie empfehlen, die Ladespannung zu prüfen.


    Hier der Originaltext aus der Mail von Ignitech:


    Von:
    "IGNITECH - Jiří Krejzl" <ignitech@ignitech.cz>

    Datum:
    04.10.2018 09:42:48

    Unit "Jurgen Graf" was damaged by overvoltage. It can occur by wrong voltage regulator or by wrong using of external charger or if battery is disconnected during engine run. Say it to customer. He should to check charging and battery system.

    We repaired it. But this damage can not be covered by warranty.


    ...Die Tschechen haben die Ignitech instandgesetzt und die Reperaturkosten, die sicher wesentlich höher waren, mit der Erstattung der Versandkosten (9,60 €) verrechnet.

    Damit sind lediglich die Versandkosten für das Hin- und Hersenden in Deutschland und nach Tschechien angefallen. Ich finde, das ist eine sehr kulante Lösung von Seiten der Tschechen, die natürlich auch dem Umstand zu verdanken ist, dass ich regelmäßig und in entsprechenden Stückzahlen bestelle.


    Es wäre auf jeden Fall eine Überlegung wert, ob man den Überspannungsschutz nicht generell zusammen mit dem Einbau der Ignitech vorsieht. Wink


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    Beitrag von Brummbaehr am Mo 8 Okt - 10:31

    Ist es möglich eine Igni zu reparieren??
    Das Ding ist doch vergossen.


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    Beitrag von f104wart am Mo 8 Okt - 10:38

    Keine Ahnung, wie die das machen. Vielleicht ist sie nicht komplett ausgegossen, sondern nur zum Ende hin versiegelt.

    Jedenfalls erkennt man an der reparierten, die ich hier noch liegen habe, frische Vergußmasse, die auch noch relativ weich anfühlt.


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    Beitrag von Brummbaehr am Mo 8 Okt - 13:35

    Na dann werde ich die defekte Igni von EO mal einer OP unterziehen Laughing


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    Beitrag von f104wart am Mo 8 Okt - 13:48

    Hast Du mal nen Link zu so nem Relais mit Schutzdiode?


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    Beitrag von Brummbaehr am Mo 8 Okt - 13:55

    https://www.amazon.de/4RD-007-794-041-Relais-Arbeitsstrom/dp/B003NDXN8C


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    Beitrag von shorty1111 am Mo 8 Okt - 15:02

    Brummbaehr schrieb:Na dann werde ich die defekte Igni von EO mal einer OP unterziehen Laughing


    .... bitte mache davon ein Fotoprotokoll !!!

    .... ich möchte wissen wie du durch die Vergußmasse kommst und wie die Igni im inneren ausschaut ....


    !!! Danke vorab !!!
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    Beitrag von f104wart am Mo 8 Okt - 15:18

    Brummbaehr schrieb:https://www.amazon.de/4RD-007-794-041-Relais-Arbeitsstrom/dp/B003NDXN8C

    Ich verstehe den Sinn des Relais noch nicht.

    Die Diode sitzt doch zwischen 85 und 86 (A1/A2), also an der Spule/dem Steuerstromkreis. Die Ignitech aber wird über +12V (Klemme 30) und Klemme 87 (12/14) = Arbeitsstromkreis mit Spannung versorgt. Wie wird dann dort eine Spannungsspitze verhindert?


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    Beitrag von Brummbaehr am Mo 8 Okt - 19:06

    shorty1111 schrieb:
    Brummbaehr schrieb:Na dann werde ich die defekte Igni von EO mal einer OP unterziehen Laughing


    .... bitte mache davon ein Fotoprotokoll !!!

    .... ich möchte wissen wie du durch die Vergußmasse kommst und wie die Igni im inneren ausschaut ....


    !!! Danke vorab !!!

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    Beitrag von Attraktor am Mo 8 Okt - 20:21


    Da gibt es nix zu reparieren. Das Ding ist komplett vergossen.

    Die Ingnitech muß zum öffnen zwei Tage in original Pilsener Braustoff gelegt werden. Da löst sich die Vergussmasse einfach auf. Mit der Methode wird in Tschechien alles repariert. Auch schlechte Laune ;-)
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    Beitrag von Brummbaehr am Mo 8 Okt - 20:37

    f104wart schrieb:
    Brummbaehr schrieb:https://www.amazon.de/4RD-007-794-041-Relais-Arbeitsstrom/dp/B003NDXN8C

    Ich verstehe den Sinn des Relais noch nicht.

    Die Diode sitzt doch zwischen 85 und 86 (A1/A2), also an der Spule/dem Steuerstromkreis. Die Ignitech aber wird über +12V (Klemme 30) und Klemme 87 (12/14) = Arbeitsstromkreis mit Spannung versorgt. Wie wird dann dort eine Spannungsspitze verhindert?

    Nicht einfach das zu erklären.
    Wird die Spule abgeschaltet, so bricht das Magnetfeld zusammen. Dadurch wird in der Spule eine Spannung erzeugt die genau entgegen der bisher anliegenden Spannung gepolt ist. Die Spule wird quasie zum Generator.
    Die Diode leitet bei entgegengesetzter Spannung und schließt die Spannung kurz.

    Diese Induktionsspannung wird also an der Quelle eleminiert.

    Nun fragst Du sicher, wie kommt denn diese Induktionsspannung bis zur Ignitech?
    Das Ganze ist ne Wettlaufschaltung. Der Arbeitskontakt ist ja noch geschlossen wenn die Spule abgeschaltet wird. Die Induktionsspannung kann mehrere tausend Volt betragen, so das auch bei schon geöffneten Kontakt ein Funke überspringt.


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    Beitrag von f104wart am Mo 8 Okt - 21:32

    Brummbaehr schrieb:Da gibt es nix zu reparieren. Das Ding ist komplett vergossen.

    Ich kann nur das sagen, was Ignitech mir gesagt/geschrieben hat. Und der Rest interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht.



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    Beitrag von Brummbaehr am Sa 27 Okt - 17:47

    Ich habe mal ein bissel weiter gepult...
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    Beitrag von Brummbaehr am Mi 7 Nov - 23:08

    IgniTech-Zündung, eine Empfehlung - Seite 2 P1010613

    Wie es ausschaut ist der Schaltregler MC34063 welcher den Trafo regelt defekt. Kostet 43 Cent
    Allerdings habe ich bei der Pulerei vermutlich die Zündkondensatoren ruiniert.
    Um die zu tauschen muss ich die auch erst mal noch ausgraben....
    Na ja, der Winter is lang, und ich wohl ein bissel? verrückt Laughing


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    Beitrag von nanno am Sa 10 Nov - 9:42

    f104wart schrieb:Was, wenn der Regler ne Macke hat? Die Ignitech hat ne Betriebsspannung von 8 - 18 V. Wenn die Spannung über 18 V geht, kann es sein, das die Igni zum Eigenschutz die Spannung über Masse ableitet und einen Kurzschluss produziert.

    Der Spannungsschutz ist aber verhältnismäßig neu, erst ab V.88 der Ignitech, ist das drinnen. Die älteren Versionen haben das nicht.

    Brummbaehr schrieb:Die Igni muss ja einen so genannten "Stepup Wandler" haben, der aus den 12V die ca. 250V Kondensatorladespannung macht.Und genau das scheint dann wohl defekt zu sein.Letztendlich der gleiche Effekt, als wenn bei originaler CDI die Lima im Arsch geht.

    Und der Schaden ist bei Ignitechs außerhalb der CX-Welt nicht unbekannt. Mich hat es selber an den (diversen) Yamaha TR1en in den letzten 10 Jahren 3-4 Mal erwischt. Das hat aber dort nicht zuletzt auch damit zu tun, dass die Lage der TCI (meine Yamaha hat keine CDI) unter dem Tank, direkt über dem Motor zu nicht unerheblichen Temperatur-Problemen führt. Zumindest letzteres sollte bei einer CX ja nicht so ein Problem sein.

    Brummbaehr schrieb:Ist es möglich eine Igni zu reparieren??
    Das Ding ist doch vergossen.

    Wenn wer das richtige Lösungsmittel findet, um die Vergussmasse aufzuweichen, kein Problem.

    Zum Rückschlag aus den Spulen, ich würde ja doch annehmen, dass da am V+ Input ein halbwegs ernsthafter Aufbau mit Sperrdioden vorhanden ist.

    Und zuletzt: BITTE, bitte mehr Bilder vom Reverse-Engineering der Ignitech. Die nächste tote TR1-Zündbox ist nur 2-3 Saisonen entfernt...

    LG
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    Beitrag von Brummbaehr am Sa 10 Nov - 11:12

    nanno schrieb:
    Der Spannungsschutz ist aber verhältnismäßig neu, erst ab V.88 der Ignitech, ist das drinnen. Die älteren Versionen haben das nicht.
    Woher kommt diese Info?

    nanno schrieb:
    Brummbaehr schrieb:Die Igni muss ja einen so genannten "Stepup Wandler" haben, der aus den 12V die ca. 250V Kondensatorladespannung macht.Und genau das scheint dann wohl defekt zu sein.Letztendlich der gleiche Effekt, als wenn bei originaler CDI die Lima im Arsch geht.

    Und der Schaden ist bei Ignitechs außerhalb der CX-Welt nicht unbekannt. Mich hat es selber an den (diversen) Yamaha TR1en in den letzten 10 Jahren 3-4 Mal erwischt. Das hat aber dort nicht zuletzt auch damit zu tun, dass die Lage der TCI (meine Yamaha hat keine CDI) unter dem Tank, direkt über dem Motor zu nicht unerheblichen Temperatur-Problemen führt. Zumindest letzteres sollte bei einer CX ja nicht so ein Problem sein.
    Wenn die TR1 eine TCI hat, dann hast Du dort eine Ignitech-TCIP4 verbaut. Die TCI hat gar keinen Stepup Wandler und auch keine Zündkondensatoren. Da muss dann etwas anderes defekt gehen.

    nanno schrieb:
    Brummbaehr schrieb:Ist es möglich eine Igni zu reparieren??
    Das Ding ist doch vergossen.
    Wenn wer das richtige Lösungsmittel findet, um die Vergussmasse aufzuweichen, kein Problem.
    Dann mal her mit den Ideen.
    Probiert habe ich bisher Slikonentferner, Bremsenreiniger, Bremsflüssigkeit, Aceton, Grünek-Power-Beize.


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    Beitrag von nanno am Sa 10 Nov - 11:24

    Die Info mit der Spannungsversorgung kommt von mir, vor ungefähr 10-15 Jahren, waren es auf jeden Fall keine 18V.

    k.A. zu den StepUp-Wandlern, Ignitech hat bisher jede defekte TCI einbehalten, wenn sie NACH der Garantie eingeschickt wurde und nicht wieder ausgegeben.

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    Beitrag von f104wart am Sa 10 Nov - 11:43

    Brummbaehr schrieb:
    nanno schrieb:
    Der Spannungsschutz ist aber verhältnismäßig neu, erst ab V.88 der Ignitech, ist das drinnen. Die älteren Versionen haben das nicht.
    Woher kommt diese Info?

    Steht so im Handbuch:

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    IgniTech-Zündung, eine Empfehlung - Seite 2 Empty Re: IgniTech-Zündung, eine Empfehlung

    Beitrag von Brummbaehr am Mi 14 Nov - 23:19

    Ih habe wohl den Übeltäter gefunden. Dieses rot umrandete Teil verursacht einen "kleinen" Kurzschluss.
    Leider weiß ich nicht wirklich was das für ein Bauteil ist. Schaut aus wie ein Transistor, ist aber keiner.
    Ohne dieses Teil scheint die Igni wohl auch (irgendwie) zu funktionieren.
    Entgültiger Test steht noch aus, aber die Kondensatoren werden schon mal auf 340V geladen. Wobei ich die 340V aber für zu hoch halte.
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    IgniTech-Zündung, eine Empfehlung - Seite 2 Empty Re: IgniTech-Zündung, eine Empfehlung

    Beitrag von kcx650 am Do 15 Nov - 2:13

    Wirklich ein sehr gelungenes Bild um ein Bauteil zu identifizieren Shocked Very Happy


    Wenn meine Bildschirm-/ Browserlupe das richtig vergrößert hat, dann steht auf dem Bauteil Y3 !?

    Dann wäre es, laut SMD Codetabelle, eine Philips Zenerdiode BZX84-C13 im SOT23 Gehäuse (0,3W, 13V).

    https://www.mouser.de/datasheet/2/916/BZX84_SER-1360291.pdf



    Warum findest du 340V Ladespannung zu hoch ?
    In einer CDI sind Spannungen zwischen 300- 500V eher üblich.
    Was sind denn für Ladekondensatoren verbaut ?
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    IgniTech-Zündung, eine Empfehlung - Seite 2 Empty Re: IgniTech-Zündung, eine Empfehlung

    Beitrag von Brummbaehr am Do 15 Nov - 8:59

    Jepp, passt. Y3

    Zenerdiode war auch meine Vermutung.
    120Ohm Vorwiderstand, Elko (auf dem Bild ausgelötet), Zenerdiode.
    Ist die Versorgungsspannung für den Schaltregler und die Ansteuerspannung für den Mosfet.

    Die 340V sind an sich OK
    Bei meinen Messungen habe ich aber nur 250V messen können.
    Nun gut, die 340V sind im Leerlauf, im Betrieb kann das anders sein.

    Bei den originalen Ladekondensatoren konnte ich 1.2uF messen.
    Verbaut habe ich nun diese hier.

    Was ich noch nicht gefunden bzw. verstanden habe ist wie die Feedback Schleife für die Kondensator-Ladespannung funktioniert.
    Ohne Kondensatoren zieht die Igni viel zu viel Strom. Löte ich nur einen Kondensator ein, geht die Spannung auf 410V


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